Forum der Rasur

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Welcher Edelstahlhobel?

Kann man den Feather mit verschiedenen Klingen bestücken? Hab ein bisschen Bedenken, dass es Engpässe bei den original Feather Klingen geben könnte

Nun ja, ehrlich gesagt kann ich mir nicht vorstellen, dass die Feather-Klingen eingestellt werden, die haben schon eine Sonderstellung und sind fast legendär.
Wobei das „die Göttliche“ auch war…

Ich habe den Feather AS-D2 bisher mit drei Klingensorten getestet:

Treet Platinum: ging bei mir nicht gut… vermutlich zu wenig scharf.

Personna GEM: funktionierte bei mir eigentlich nicht schlecht, braucht aber etwas mehr Nachputzarbeit.

Feather: war bzw. ist schon die Top-Variante und damit die Klinge der Wahl. Der Hobel braucht offensichtlich eine wirklich scharfe Klinge.

Hab jedenfalls über 1000 Feather-Klingen im Vorrat. Das sollte eine Weile hinreichen…
 
Na klar , du kannst nehmen was du willst !
Dennoch bedenke: Der Feather ist sehr speziell !
Ich bin, obwohl ich wirklich viele Hobel besitze , damit nicht klar gekommen . Nicht weil er schlecht ist , er bedarf einer längeren Einarbeitungszeit und das Ergebnis ist eben so , naja, geht so . Nur meine Meinung .
Frag mal @Nargothrond oder @Andreas74
 
Na klar , du kannst nehmen was du willst !
Dennoch bedenke: Der Feather ist sehr speziell !
Ich bin, obwohl ich wirklich viele Hobel besitze , damit nicht klar gekommen . Nicht weil er schlecht ist , er bedarf einer längeren Einarbeitungszeit und das Ergebnis ist eben so , naja, geht so . Nur meine Meinung .
Frag mal @Nargothrond oder @Andreas74
@Hilmar hat mir den seinen dankenswerterweise verkauft.

Wenn man keine Lust hat, einen ganz speziellen Hobel ganz speziell zu „erlernen“, dann ist der AS-D2 eher der falsche Hobel. Aber wenn man eh nicht zwanzig oder mehr Hobel möchte und auch nicht ständig rotieren will, dann kann man sich natürlich ganz besonders gut an „den einen“ gewöhnen. Und mit etwas Übung ist der AS-D2 dann tatsächlich sehr gründlich und dafür wirklich extrem sanft. Kann ohne Weiteres der persönliche Exit-Hobel sein.

Aaaber: Wie @Elbe schon geschrieben hat: Die Rasur mit ihm ist auch fast ein wenig langweilig. Und ich habe halt auch diesen Spieltrieb und bin immer mal wieder neugierig auf andere…
 
Naja den Ausdruck Langweilig der hier jetzt schon 2 mal in im Zusammenhang mit dem Feather gefallen ist kann ich so nicht stehen lassen. Es ist richtig das man sich auf den Feather einlassen muss und das es eine gewisse Eingewöhnungszeit bedarf bis es so läuft wie man es wünscht. Aber hat man mal den Dreh heraus, so belohnt er wie schon beschrieben mit einer hervorragenden sanften und gründlichen BBS Rasur. Aber ist das nicht bei vielen anderen Hobeln ähnlich? Wenn man den Dreh mal für sich herausgefunden hat ist der Feather ein Garant für eine perfekte Rasur ohne wenn und aber. Ist das langweilig? Braucht man in der Früh den Reiz, schaffe ich es heute ohne Rasurbrand und Blutpunkte? Ich verstehe das in gewisser weise, ich habe auch etliche Hobel die ich benutze und nicht jede Rasur mit diesen ist immer perfekt. Wenn ich aber mal paar nicht perfekte Rasuren hinter mir habe und meine Haut gereizt ist, greife ich gerne bei der nächsten Rasur zum Feather, da ich weiss das er meine Haut nicht unnötig reizt und sie sich weiter erholen kann.
Ist das langweilig? Für mich nicht, die beiden die ich habe werden auf ewig bleiben und mich immer wieder daran erinner das es auch schöne unkomplizierte perfekte Rasuren gibt.
 
In deiner Vorstellung schreibst du, dass du erst jüngst zur Hobelei gekommen bist.
Mein Ratschlag ist hierzu: lerne erst deinen aktuell Hobel gut kennen, gewöhne dich an den Umgang mit diesem und übe - übe - übe.
Lies dich in Ruhe durch die Hobelfachstränge durch und kaufe dann - erst dann einen neuen Hobel, wenn du dich mit deinem jetzigen gut auseinander gesetzt hast.
Sowas stimmt mich immer sehr nachdenklich.
Wie soll sich der Gute Walt zur Elite hochrasieren, wenn er da mit dem einten Gerät üben üben üben soll?
Da vergeht einem ja bereits nach einer Woche die Lust auf RdT.

Walt, du bist hier in guten Händen!
Was du brauchst ist erstmal ein solides Starterset.
Bestehend aus 20 Hobeln, 15 Pinseln, 8 kg Seifen und paar Tausend Klingen.
Als einfacher Mittelständler kann ich dir versichern, du wirst auch in Zukunft nicht auf deinen Urlaub verzichten müssen.

Deshalb empfehle ich dir etwas besseres zu holen. Edwin Jagger, Karve, Alpha, AD, REX z.B.
Bei den Chinesen gibt es nur beschränkt Gute.
Deren Angebote klingen zwar verlockend, doch bevor du dein Erspartes dorthin verbrätst schicke ich dir lieber etwas zu. ;)
 
Der Feather ist ein wunderschöner Hobel, aber ich denke man kann sage, dass er mit zu den schwierigsten Hobeln überhaupt gehört, um damit zurechtzukommen. Daher würde ich ihn mir auf gar keinen FAll am Anfang zulegen. Die Wahrscheinlichkeit, dass man ihn irgendwann frustriert wieder verkauft ist doch sehr hoch. Ok, die Wahrscheinlich keit, dass man das es tut und noch zwei- oder dreimal wiederholt auch. Von daher wäre es auch nciht schlimm. teufel_lachend

Der Merkur ist sicher ein top Hobel - auch für Anfänger. Die Gefahr ist halt, dass er einem recht schnell zu mild wird und man dann was anderes sucht. Also auch hier eine hohe Verkaufsgefahr.

Ich würde den Rockwell nehmen. Da kann man dann gleich mit den verschiedenen Platten schauen, was einem am Anfang am besten zusagt. Da da meist irgendwas dabei ist, was einem taugt und die Verkaufsgründe hier, wenn dann "zu hässlich" (das kann man ja für sich vorab ausschließen) oder "zu klobig" (ok, aber das ist jetzt nicht sooo ein starker Grund) sind, ist das am ehesten noch ein Keeper.

Needless to say, dass ich die Fixierung auf Edelstahl sowie auf ausgerechnet diese drei für den Anfänger für nicht besonderes schlau halte.
 
Needless to say, dass ich die Fixierung auf Edelstahl sowie auf ausgerechnet diese drei für den Anfänger für nicht besonderes schlau halte.
Warum? Den Rockwell und den 34c würde ich auch jedem Anfänger empfehlen. Dazu schön in Edelstahl, da bräuchte man eigentlich nix anderes.

Der Feather passt da m. M. nicht zu, da er bisschen speziell ist.
 
Gillette Tech von AliExpress (der super blue mit Gillette Logo) plus ein halbwegs anständiger Griff.

Kein Scherz, probier den mal, er kostet wirklich fast nix und ist eindeutig besser als der King C Gillette :)
Den Griff vom King C könntest du dafür gleich verwenden.

Nein, kein Edelstahl, aber er spielt meiner Meinung nach ganz oben mit.
 
Tja, mein lieber @Walt Kowalski . Eine Frage, tausend Antworten. Grundsätzlich keine schlechten Tips. Du solltest dich durch die jeweilen Stränge der erwähnten Hobel mal durcharbeiten und dann den für dich passenden Hobel bestellen. Sei dir sicher, es wird nicht der letzte Hobel sein den du kaufen wirst - auf der anderen Seite ist das Gras immer grüner ;)
 
Naja den Ausdruck Langweilig der hier jetzt schon 2 mal in im Zusammenhang mit dem Feather gefallen ist kann ich so nicht stehen lassen. Es ist richtig das man sich auf den Feather einlassen muss und das es eine gewisse Eingewöhnungszeit bedarf bis es so läuft wie man es wünscht. Aber hat man mal den Dreh heraus, so belohnt er wie schon beschrieben mit einer hervorragenden sanften und gründlichen BBS Rasur. Aber ist das nicht bei vielen anderen Hobeln ähnlich? Wenn man den Dreh mal für sich herausgefunden hat ist der Feather ein Garant für eine perfekte Rasur ohne wenn und aber. Ist das langweilig? Braucht man in der Früh den Reiz, schaffe ich es heute ohne Rasurbrand und Blutpunkte? Ich verstehe das in gewisser weise, ich habe auch etliche Hobel die ich benutze und nicht jede Rasur mit diesen ist immer perfekt. Wenn ich aber mal paar nicht perfekte Rasuren hinter mir habe und meine Haut gereizt ist, greife ich gerne bei der nächsten Rasur zum Feather, da ich weiss das er meine Haut nicht unnötig reizt und sie sich weiter erholen kann.
Ist das langweilig? Für mich nicht, die beiden die ich habe werden auf ewig bleiben und mich immer wieder daran erinner das es auch schöne unkomplizierte perfekte Rasuren gibt.
Ich sehe Deinen Punkt, und natürlich brauche ich keine Rasur mit einem rostigen Piratendolch oder einem Skalpell und ebensowenig muss mindestens ein viertel Liter Blut auf den Spiegel spritzen, bevor die Rasur für mich nicht mehr „langweilig“ ist. Vermutlich ist der Begriff erläuterungsbedürftig.

Wenn man den AS-D2 „verstanden“ und sich die für diesen spezielle Rasurtechnik eingeprägt hat, dann funktioniert der Hobel im absoluten Autopilot und scheint die Stoppeln fast unbemerkt aus dem Gesicht zu schieben.

Wenn es mir nur um das sanft erreichte Ergebnis geht: Top! Besser geht es kaum.

Da ich die Rasur aber als Me-Time nutze und es mag, in einem gewissen Maße die Klinge auf meiner Haut entlang gleiten zu spüren, was mit dem AS-D2 eben nicht im Ansatz zu spüren ist, ist die Rasur mit ihm für mich halt etwas „langweilig“.

Auch andere Hobel, nur beispielsweise der Henson++ oder in der richtigen Einstellung der Progress 500, sind für mich kein „Nervenkitzel“, kein Krimi oder ähnliches, was ich bei der Rasur auch nicht brauche, aber ich spüre bei Ihnen - trotz ihrer unbestreitbaren Sanftheit - die Klinge in der Intensität über die Haut gleiten, die ich mag. Und ich lasse mich gedanklich mehr auf die Rasur ein, als ich es beim AS-D2 tue.

Das meine ich mit „langweilig“ bzw. eben nicht.

Um wieder back to topic zu kommen: Der AS-D2 wäre - wie es auch @Lochbart geschrieben hat - zwar mit etwas Übung supersanft, aber eben auch sehr speziell, und deshalb jetzt vielleicht auch nicht unbedingt der Hobel, den ich zum Einstieg empfehlen würde. Es sei denn, jemand möchte zeitlebens nur genau diesen einen…
 
Der Feather passt da m. M. nicht zu, da er bisschen speziell ist.
Der Feather ist ein wunderschöner Hobel, aber ich denke man kann sage, dass er mit zu den schwierigsten Hobeln überhaupt gehört, um damit zurechtzukommen.
Eigentlich ist der Feather AS-D2 der ideale Einsteigerhobel.
Warum bin ich der Meinung? Ganz einfach, er zwingt einen dazu eine saubere Technik zu erlernen.
Wenn man ihn verwendet erlernt man welchen Druck man ausüben muss, eine saubere Winkelführung und mit welcher Geschwindigkeit man sich rasieren kann. Ein weitere Pluspunkt ist aus meiner Sicht, dass hier die Verletzungsgefahr sehr gering ist.
Jedoch braucht man Geduld und man sollte gewillt sein, sein Werkzeug auch kennenlernen zu wollen.
Zum Thema langweiliger Hobel kann ich nur sagen, dass es enorm befriedigend ist mit diesem Hobel perfekte Rasuren zu erzielen.
Es ist dieses besondere Gefühl, dass man erlernt hat sich mit diesem Präzisionsinstrument zu rasieren. Kann ich nicht wirklich beschreiben aber es macht mir wirklich richtig Spaß. :)

Natürlich muss man erwähnen das es Hobel gibt die wesentlich schneller sehr gute Ergebnisse erzielen. Aber es gibt für mich keinen Rasierer der so sanft ist und zugleich so glatte Rasuren gewährleistet.

Hab ein bisschen Bedenken, dass es Engpässe bei den original Feather Klingen geben könnte
Jatai/Feather stellt seit über einem Jahrhundert Rasierklingen am gleichen Produktionsstandort in Seiki/Japan her.
Es dürfte der wohl verlässlichste Hersteller von qualitativ hochwertigen Rasierklingen überhaupt sein.
Weltweit dürften die Feather Klingen, glaubt man den Auswertungen in verschiedenen Foren, mit einer der beliebtesten Klingen zu sein.
Das Herstellen von Klingen für verschiedenste Zwecke ist deren Kernkompetenz. Bei Medizinischen Klingen und Instrumenten gehören sie zu den größten Herstellern überhaupt.
Im übrigen ist dies einer der Gründe warum ich sie so gerne verwende. Sie ist Immer problemlos in gleichbleibend hoher Qualität zu erhalten.
In milden Hobeln ist sie für mich die Klinge der Wahl. Milder Hobel und scharfe Klinge.

Von verstellbaren oder Wechselplatten-Rasierern halte ich persönlich für Anfänger gar nichts.
Zuerst sollte man die Technik erlernen um eine gute und reizfreie Rasur zu erzielen.
Für mich ist es wie bei jedem Handwerk. Zuerst sollte man die Grundlagen erlernen (für eingeweihte U-Stahl feilen :) ) um sich dann an weitere gerne auch verstellbare Hobel zu wagen.
Aber natürlich kann das jeder machen wie er möchte.
 
Eigentlich ist der Feather AS-D2 der ideale Einsteigerhobel.
Warum bin ich der Meinung? Ganz einfach, er zwingt einen dazu eine saubere Technik zu erlernen.
Wenn man ihn verwendet erlernt man welchen Druck man ausüben muss, eine saubere Winkelführung und mit welcher Geschwindigkeit man sich rasieren kann. Ein weitere Pluspunkt ist aus meiner Sicht, dass hier die Verletzungsgefahr sehr gering ist.
Jedoch braucht man Geduld und man sollte gewillt sein, sein Werkzeug auch kennenlernen zu wollen.
Zum Thema langweiliger Hobel kann ich nur sagen, dass es enorm befriedigend ist mit diesem Hobel perfekte Rasuren zu erzielen.
Es ist dieses besondere Gefühl, dass man erlernt hat sich mit diesem Präzisionsinstrument zu rasieren. Kann ich nicht wirklich beschreiben aber es macht mir wirklich richtig Spaß. :)

Natürlich muss man erwähnen das es Hobel gibt die wesentlich schneller sehr gute Ergebnisse erzielen. Aber es gibt für mich keinen Rasierer der so sanft ist und zugleich so glatte Rasuren gewährleistet.


Jatai/Feather stellt seit über einem Jahrhundert Rasierklingen am gleichen Produktionsstandort in Seiki/Japan her.
Es dürfte der wohl verlässlichste Hersteller von qualitativ hochwertigen Rasierklingen überhaupt sein.
Weltweit dürften die Feather Klingen, glaubt man den Auswertungen in verschiedenen Foren, mit einer der beliebtesten Klingen zu sein.
Das Herstellen von Klingen für verschiedenste Zwecke ist deren Kernkompetenz. Bei Medizinischen Klingen und Instrumenten gehören sie zu den größten Herstellern überhaupt.
Im übrigen ist dies einer der Gründe warum ich sie so gerne verwende. Sie ist Immer problemlos in gleichbleibend hoher Qualität zu erhalten.
In milden Hobeln ist sie für mich die Klinge der Wahl. Milder Hobel und scharfe Klinge.

Von verstellbaren oder Wechselplatten-Rasierern halte ich persönlich für Anfänger gar nichts.
Zuerst sollte man die Technik erlernen um eine gute und reizfreie Rasur zu erzielen.
Für mich ist es wie bei jedem Handwerk. Zuerst sollte man die Grundlagen erlernen (für eingeweihte U-Stahl feilen :) ) um sich dann an weitere gerne auch verstellbare Hobel zu wagen.
Aber natürlich kann das jeder machen wie er möchte.

Absolute Zustimmung!
Wobei das grundsätzlich für jeden Hobel gilt.

Erst das Werkzeug beherrschen, dann anfangen zu spielen.

Ich habe in meiner Ausbildung gelernt, immer nur einen Punkt zu ändern, da ich sonst nicht weiß, warum das Endergebnis sich geändert hat.

Also üben mit demselben Hobel, derselben Klinge und Seife ändern.
Oder selber Hobel, selbe Seife, Klingenwechsel.

Oder…
 
Warum? Den Rockwell und den 34c würde ich auch jedem Anfänger empfehlen. Dazu schön in Edelstahl, da bräuchte man eigentlich nix anderes.
Ich ja auch. Nur, dann eher den 6S, da die Ws., dass man den auch dann behält, wenn sich die Vorlieben ändern, größer ist. E deckt einfach mehr Bereiche ab.

Wenn man den AS-D2 „verstanden“ und sich die für diesen spezielle Rasurtechnik eingeprägt hat, dann funktioniert der Hobel im absoluten Autopilot und scheint die Stoppeln fast unbemerkt aus dem Gesicht zu schieben.
Wenn man denn je dahin kommt. ich hatte nicht die Geduld dafür und habe es fürwahr lange versucht. Ich denke auch, ich weiß warum er bei mir nicht funktioniert hat. (s.u.)

Eigentlich ist der Feather AS-D2 der ideale Einsteigerhobel.
Warum bin ich der Meinung? Ganz einfach, er zwingt einen dazu eine saubere Technik zu erlernen.
Einspruch Euer Ehren. Dafür könnten wir jetzt eine epische Diskussion darüber führen, was eine "saubere" Technik ist. Ich reite meine Hobel grundsätzlich immer über die Kappe. Warum? Weil es für mich super funktioniert und ich mit jedem noch so gefürchteten aggressiven Hobel damit zurechtkomme. Es gibt sicherlich auch andere Techniken, aber wenn ich eine mich funktionierende "saubere " Technik gefunden habe (und ja, das bilde ich mir ein), gibt es immer noch zig Hobel, die für mich nicht so gut funktionieren, weil sie eben eine andere Technik verlangen.

Ok, jetzt weiß ich natürlich nicht, welche Technik der R2D2 AS-D2 verlangt, aber Kappe reiten ist es imho nicht. Zumindest kann ich mir da nen Wolf rasieren; so gründlich wie mit dem R41 oder GC Jaws bekomme ich es nicht hin. Oder ist meine Technik nach Jahren immer noch nicht "sauber" genug? Wie lange muss ich dann üben, bis ich ein zufriedenstellendes Ergebnis erlange?

Absolute Zustimmung!
Ja, wenn man unendlich Zeit und Geduld mitbringt, mag das schon so sein. Aber wollen wir als Anfänger möglich schnell mit hoher Wahrscheinlichkeit brauchbare Ergebnisse erzielen oder wollen wir (wie in den 70er Jahre Kung Fu-Filmen) uns erst einmal Jahre quälen, bevor wir zur "echten Meisterschaft" gelangen, von der eh niemand weiß, ob die überhaupt existiert und nicht nur eingebildet ist?

Ich finde es generell etwas problematisch, Anfängern Dinge zu empfehlen, die eine hohe Wahrscheinlichkeit für Abbruch aufgrund von Frustration mit sich bringen. Dabei bin ich ja durchaus, wie hier mehrfach zu lesen, der Meinung, dass man zunächst mal mit einem Setup, die Hobel- oder Messerrasur anständig erlernen sollte, bevor man beginnt herumzuexperimentieren. Nur sollte das vielleicht besser eines mit einer hohen Erfolgswahrscheinlichkeit sein.
 
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