Forum der Rasur

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Giesen und Forsthoff Hobel

Bei mir ist der Timor mit dem Rockwell 6c mit Platte 2 vergleichbar. So unterschiedlich ist bei jedem das Stoppelfeld:) Der Rockwell mit Platte 3 geht bei mir fast nie unblutig über die Bühne. Aber vielleicht stelle ich mich auch einfach ungeschickt an. Momentan ist aber der Timor mit Wilkinson Sword mein Daily. Werde aber auch mit dem Rockwell und dem 34c weiter testen und üben...
 
[...] Der Rockwell mit Platte 3 geht bei mir fast nie unblutig über die Bühne. Aber vielleicht stelle ich mich auch einfach ungeschickt an. Momentan ist aber der Timor mit Wilkinson Sword mein Daily. [...]

Ich kenne die Wilkinson Sword zwar nicht, aber auch der 6C sollte mit Platte 3 noch "ungefährlich" sein, in etwa zwischen Platte 3 und 4 beim 6S. Für viele ist das vermutlich sogar die optimale Platte. Sofern Du glaubst, sowohl Dein Schaum als auch Deine Technik seien in Ordnung, verwende ihn mal mit einer ASP. Und wenn es mit der nicht völlig reizfrei geht, würde ich doch auf unzureichende Schaumqualität oder Fehler bei der Rasiertechnik tippen.

Den Timor CC habe ich allerdings auch als sanfter in Erinnerung als den Rocky 6S mit Platte 3. Doch Erinnerungen trügen oft. Ich mag den Timor jedenfalls sehr, sowohl optisch (Gentle Shaver) als auch vom Rasurgefühl her. Zudem war er mein erster "richtiger" Hobel (Danke, @Olli37!) [schnief]
 
Zuletzt bearbeitet:
Puh, das entspricht nicht meinen Erfahrungen mit den beiden Timors.
Meinen ebenfalls nicht.
Beide erlebe ich als sehr mild in der Rasur, beide vergleichbar ungründlich bzw. glaube ich gerne die oben geäußerte Beschreibung, dass sie einen sehr kleinen Sweet Spot haben und man den nicht zwingend schnell findet.
Ungründlich, das würde ich so nicht sagen. Der kleine Sweetspot, ja, das stimmt schon.
Für mich war der Timor in beiden Varianten immer eine Art Reparatur-Rasierhobel, der dann zum Einsatz kam, wenn ich am Vortag eine Rasur hatte, die Irritationen oder gar einen Cut hinterlassen hat. Mit anderen Rasierhobeln hätte ich diese folgende Rasur vermutlich ausgelassen.
Der OC ist dabei nicht nur ungründlich, sondern auch noch kratzig durch die Zähne des offenen Kamms, was ich durchaus als unangenehm empfinde.
Ich konnte keinen nennenswerten Unterschied zwischen SB und OC ausmachen, was die Rasur-Effizienz angeht.
Beide im daily driver Segment, am unteren Ende der Effizienz-Skala. Mit einer Feather aber ok, für einen Sonntag ;)

Beide Rasierhobel-Köpfe mussten schließlich wieder gehen.

Was aber kein grundsätzliches Statement gegen diesen Rasierer ist, sondern schlicht mit einer zu große Rotation begründet.

Schönen 1. Advent!
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich konnte keinen nennenswerten Unterschied zwischen SB und OC ausmachen, was die Rasur-Effizienz angeht.
Beide im daily driver Segment, am unteren Ende der Effizienz-Skala. Mit einer Feather aber ok, für einen Sonntag ;)
So würde ich das auch sehen!

Beide Rasierhobel-Köpfe mussten schließlich wieder gehen.
Der Timor OC ist neben dem Merkur 35c der einzige milde Hobel, den ich behalten habe (ich habe allerdings eh nur 5 oder 6 behalten, da ich seit fast 3 Jahren fast nur noch messere).

Auf jeden Fall, so sich nichts geändert hat, mit dem Merkur, dem 6S auf Stufe 3 und dem GC .68 der effizienteste von den Milden, den ich kenne.

Schönen 1. Advent!
Same same!
 
Nach meiner Ansicht ist der G&F Gentle Shaver CC ein Hobel, der bestens für Einsteiger oder Umsteiger geeignet ist. Auch für täglich Rasierende ist er sozusagen ein Autopilot.
Daily Driver und Autopilot, 2 Kategorien der Magnificent 11, für die man ihn zumindest nominieren könnte.
Das schaffen ( bei mir!) gar nicht so viele Hobel.
Nach meinen nun 15 Monaten Klassische Nassrasur ändern sich auch die Ansichten: mittlerweile mag ich auch etwas mehr Bladefeel, aber tatsächlich ist der G&F Teil der Rotation und bleibt es auch. Er ist gerade dann ein super Hobel, wenn es mal tags zuvor etwas härter zuging oder die Haut z. B. wegen Wetterbedingungen gestresst ist.
Vielleicht ist der Hobel sogar für die Kategorie " underrated" als 3. Kategorie der Magnificent 11 zu nominieren.
Auf meiner persönlichen Rockwell Skala R2.
Schönen 1. Advent.
 
Servus,
mal ne Frage zum Timor mit Edelstahlgriff (lang)

Ich hatte hier im Forum nach einen Entspannten täglichen Gesellen als Geburtstagsgeschenk an mich selbst gefragt und zusammen mit dem neuen 34C Inox XL wirkt mir dieser hier sehr sympathisch (es werden dieses Jahr wahrscheinlich beide)

Die einzige Frage dir mir jemand dann im Forum gestellt hat war "ob der Griff dann nicht ggf. zu rutschig sei bei dieser Variante"

Kann mir jemand bestätigen, dass er auch nicht rutschiger ist als z.B. ein Merkur Progress?
Als zweite Frage dann, ob der Edelstahlgriff VS den anderen einen merkbaren unterschied in der Handhabung macht bzgl. Gewicht?
Zb mit Acryl wiegt er ca 85g
mit Eichenholz ca 80g
und in dieser Edelstahl Version eben ca 117g.

Aktuell rasiere ich mich hauptsächlich mit dem Mühle Grande R89, der bei mir einfach immer geht (weshalb die letzten Jahre eher Software oder Pinsel neu dazu kamen) quasi Exit Hobel wenn man nicht hier schön Bildchen sehen würde und man nicht nach der NOOOCH besseren Rasur lechtzen würde.
Eben auch langer, stärkerer Griff und nicht zu Leicht mit 88g laut Website - meine Digitalwaage behauptet zwar er wiegt mehr, aber ist halt keine Grammwaage für Rauschgift, sondern nur die Kochhilfe ;)

Liebe Grüße und bin schon mal gespannt auf die Einsichten :)

1780512397548.png
 
Meine ganz subjektive Einschätzung hierzu:
Die allermeisten Rasierhobel die ich besitze, haben eine mehr- oder weniger stark ausgeprägt geriffelte Oberfläche. Einer der wenigen Rasierhobel mit "glatter" Griffoberfläche ist der Design94, mit diesem Edelstahl / Ebonitgriff. Das Ebonit ist poliert. Der Hobel ist ca. 80 g schwer. Mein Eindruck zur Griffigkeit ist bei diesem: Solange keine Seife auf den Fingern ist, kann ich den Hobel sicher greifen. Das Rasieren ist hier, bezüglich der Griffigkeit nicht unangenehm, oder fühlt sich unsicher an. Aber nur weil dieser relativ leicht ist.
Wäre der Hobel deutlich schwerer, hätte ich hier ein gesteigertes "Griffigkeitsbedürfnis". Der zweite Hobel, den ich habe, mit teilweise glattem Griff, ist dieser Drogerie King C. Gillette Hobel. Bei diesem ist der hintere Teil des Griffs glatt, und der Griff schwer. Das empfinde ich als sehr unangenehm. Das liegt am Gewicht des Griffs in Kombination mit der Glätte. Ich kann mich damit schon rasieren, nehme den aber, anders als den Design94, nicht gerne in die Hand.
Aufgrund meiner Erfahrungen mit solchen "glatten" Hobeln, würde ich persönlich, aus der obigen Listen den G&F mit Eichenholz (oder einem anderen Holz) wählen, mit den 80g. Der Acryl wäre mir irgendwie nicht wertig genug. Der Edelstahl wäre mir, persönlich, deutlich zu schwer.
 
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Ich hatte den Timor schon in verschiedenen Varianten,
also der Griff ist nicht zu rutschig, und da der Griff oben und unten entsprechend geformt ist, verhindert er ein komplettes Abrutschen.
Sicher, er wird weniger griffig sein als andere mit Rändelung, aber fürs normale Benutzen vollkommen normal .

Ich bevorzuge eher lange Griffe und schwerere Hobel, für mich ist er in der Edelstahl Version nicht zu schwer,
ist natürlich Geschmackssache, aber dafür gibt's ja auch kürzere oder leichtere Versionen.

LG
 
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