Forum der Rasur

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Merkur 23 Inox

Jetzt könnt ihr ihr euch definitiv sicher sein, dass der Captain einen Knall hat, ganz so, als hättet ihr das nicht schon längst gewusst. :kaputtlachen1

Die wissenschaftliche Neugier ;) hat mir mal wieder keine Ruhe gelassen, und da ich gerne das Nützliche mit dem Angenehmen verbinde, habe ich mir gesagt: "Wenn du ohnehin direkt die erste mit der zweiten Version des 23 Inox vergleichen willst, dann hast du halt einen für daheim und einen für unterwegs, selbstverständlich alles im Dienst der anerkannten Wissenschaft der Rasurologie." :rofl

Hier also der erste bildliche Direktvergleich der ersten und zweiten Version des Merkur 23 Inox, mit dem Hauptaugenmerk auf die Griffe:

Merkur23Inox_Alt-Neu_CGB-DxO.jpg


Mir ist aufgefallen, dass bei der ersten Version der Griff des 23 Inox zweiteilig war, d. h., man konnte ihn auseinanderschrauben.
Bei der zweiten Version geht das nicht mehr, der Griff besteht durchgehend aus einem Teil.

Beim Kopf hat sich durch das "Facelifting" nichts geändert, und das musste es auch nicht, denn die Rasur ist auch bei Version 1 praktisch perfekt, nämlich sanft und gründlich zugleich.
 
Eher mit der .84. Aber nicht ganz vergleichbar. Der Inox hat, meiner Meinung nach, etwas mehr Potential nach oben wie nach unten (in der Direktheit), mit diesem speziellen Griff.
Der .84 er ist da gutmütiger, mehr Autopilot. Der 23 Inox irgendwie agiler. Mehr Formel 1. Wie unterschiedliche Persönlichkeiten. Nach meinem Empfinden.
Ich hätte jetzt eher den .76P genannt. Gründlicher und ähnlich sanft. Beim 84.P hab ich mir immer mal einen Blutpunkt gefangen. Bei Inox 23 und GC .76P nicht.
 
Jetzt könnt ihr ihr euch definitiv sicher sein, dass der Captain einen Knall hat, ganz so, als hättet ihr das nicht schon längst gewusst. :kaputtlachen1

Die wissenschaftliche Neugier ;) hat mir mal wieder keine Ruhe gelassen, und da ich gerne das Nützliche mit dem Angenehmen verbinde, habe ich mir gesagt: "Wenn du ohnehin direkt die erste mit der zweiten Version des 23 Inox vergleichen willst, dann hast du halt einen für daheim und einen für unterwegs, selbstverständlich alles im Dienst der anerkannten Wissenschaft der Rasurologie." :rofl

Hier also der erste bildliche Direktvergleich der ersten und zweiten Version des Merkur 23 Inox, mit dem Hauptaugenmerk auf die Griffe:

Merkur23Inox_Alt-Neu_CGB-DxO.jpg


Mir ist aufgefallen, dass bei der ersten Version der Griff des 23 Inox zweiteilig war, d. h., man konnte ihn auseinanderschrauben.
Bei der zweiten Version geht das nicht mehr, der Griff besteht durchgehend aus einem Teil.

Beim Kopf hat sich durch das "Facelifting" nichts geändert, und das musste es auch nicht, denn die Rasur ist auch bei Version 1 praktisch perfekt, nämlich sanft und gründlich zugleich.
Täuscht das oder ist die Rändelung beim neuen Griff grobmaschiger?
 
Bei der zweiten Version geht das nicht mehr, der Griff besteht durchgehend aus einem Teil.
Also für mich sieht der kleine Spalt zwischen dem gerändelten Mittelteil und dem beschrifteten Endstück SEHR nach einer Schraubverbindung aus. DIe brute force Methode, die ich bei meinem Inox angewandt habe mit den zwei Wasserpumpenzangen und dem dicken Ledergürtel als Schutz zwischen den Zangenbacken würde wahrscheinlich auch hier zum Erfolg führen. ABER: auch wenn ich kürzere Griffe deutlich lieber mag, fand ich den gekürzten Inox-Griff dann doch zu flimschig. Wenn ich mich richtig erinnere, ist man dann bei 77mm Grifflänge. Das gibt mit dem sehr dünnen Griff das Gefühl, sich mit einer abgebrochenen Salzstange als Griff zu rasieren. Mein Lieblingsgriff ist zwar auch "nur" 80mm lang, hat dafür aber einen Durchmesser von 12/13mm. Damit kann man zwischen den Fingern besser umgehen. Also, so erstrebenswert, wie ich zuerst gedacht habe, war das Abdrehen für mich dann doch nicht.
 
Also für mich sieht der kleine Spalt zwischen dem gerändelten Mittelteil und dem beschrifteten Endstück SEHR nach einer Schraubverbindung aus. DIe brute force Methode, die ich bei meinem Inox angewandt habe mit den zwei Wasserpumpenzangen und dem dicken Ledergürtel als Schutz zwischen den Zangenbacken würde wahrscheinlich auch hier zum Erfolg führen.

Ich bin ja schon ziemlich bekloppt, aber so bekloppt, 'nen 100-€-Hobel mit 'ner Wapu-Zange zu traktieren, bin ich dann doch nicht. :rofl
 
Ich hätte jetzt eher den .76P genannt. Gründlicher und ähnlich sanft. Beim 84.P hab ich mir immer mal einen Blutpunkt gefangen. Bei Inox 23 und GC .76P nicht.
Den .76P hab ich jetzt nicht. Nur den .68P, den .84P und den 1.04P. Die .84P war ja die Platte die ich mal mit der .68P verwechselt hatte, und erst gar nicht gemerkt, da so sanft.
Deshalb war ich jetzt immer etwas verwundert, dass so viele Leute den .76P bevorzugen, da ich den .84P ja für supersanft halte. Im Gegensatz z.B. zum Lupo finde ich auch den .84P ja ziemlich Autopilot. Könnte es sein, dass die Kopfgeometrie von Razorock mal geringfügig angepasst wurde, oder die Kappe leicht verändert? Da genügt ja schon eine leichte Verdünnung der Kappenkante. Meinen .84P habe ich nach der Markteinführung gekauft.
Vielleicht liegt das auch an der jeweilig bevorzugten Griffhaltung. Ich ziehe den Griff beim Hobeln ja automatisch eher Richtung Gesicht, was dann bei Rasierern wie dem Lupo zu unangenehmem Klingengefühl führt, u.a. aufgrund der sehr dünnen Schaumkante (wenig Auflagefläche etc.).
Für mich ist die Klinge beim 23 Inox deutlicher zu spüren als beim .84P, was sich jedoch durch das geringe Gewicht und den dünnen langen Griff sehr präzise dosieren lässt.
Ich meine auch, dass beim Game Changer die Klinge etwas stärker gebogen ist als beim 23 Inox, der ja eine sehr klassische Kopfgeometrie hat.
Ich kann den 23 Inox ganz am Griffende halten, was bei der schlanken griffigen Geometrie sehr gut funktioniert, und so den Druck völlig rausnehmen, und hab ihn trotzdem sehr gut unter Kontrolle. Oder ich nehme den mehr oben, drücke mit den Zeigefinger mehr drauf etc.. , und er wird deutlich direkter. Deshalb meinte ich mehr Potential nach oben wie nach unten. Den .84P empfinde als viel gutmütiger und weniger agil, fast langweilig.
Rasierer wie den Blackbird hingegen, benutze ich eher etwas widerwillig (ich kann mich schon mit ihm reizfrei rasieren), obwohl ihn so viele lieben.
Aber das ist vielleicht einfach so stark individuell, wie so vieles in diesem Bereich.
 
Ich bin ja schon ziemlich bekloppt, aber so bekloppt, 'nen 100-€-Hobel mit 'ner Wapu-Zange zu traktieren, bin ich dann doch nicht. :rofl

Nur Mut: :flucht1
Ich muss den Strang mal wieder nach oben holen.
Da hatte ich gerade Bock drauf:
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Im Innenbereich, in dem sich die Feder befindet, war kein Schmodder. Der Auseinanderbau war daher nicht wirklich notwendig, macht aber Spass und ermöglicht nun eine regelmäßige Grundreinigung.

Vor dem Ansetzen der Zangen müssen natürlich der Deckel runter und evtl. die Schraube unten rausgezogen werden.
Die Zangen habe ich bei fest geschlossenem Hobel (kleinste mögliche Stellung) am Verstellring und am Griff angesetzt und den Griff wie eine Mutter (normales Rechtsgewinde) abgedreht. Sobald ein kleiner Widerstand (Loctite) überwunden ist, kann man den Griff mit der Hand abdrehen. Zangen gut polstern, um Kratzer zu vermeiden!

Da isser wieder, frisch gereinigt und geölt sowie bereit für die morgige Rasur:
Anhang anzeigen 64942
Alle Gewinde sind so geschnitten, dass nach dem Zusammenschrauben und gut handfest angezogen, der Verstellring genau so funktioniert, wie vorher, d.h. gleicher Verstellbereich. Das handfeste Anziehen reicht aus, er ist so fest, dass man zum erneuten Aufschrauben wieder Hilfsmittel braucht. Loctite werde ich also erstmal nicht einsetzen.
Beachten sollte man beim Zusammenbau des Kopfes, dass der Punkt des Verstellrings bei ganz geschlossenem Zustand wieder vor der 1 und nicht vor der 4 steht. Falls doch, wieder Aufschrauben, die Platte zur Klingenauflage um 180° drehen und wieder verschrauben. Dann stimmt's auch wieder.
 
Heute wieder eine fast BBS Rasur mit dem 23 inox.Eingelegt war eine BIC Chrome Platinum.Die Bedenken wegen der Länge und Durchmessers des Griffs sind weg.Sanfter als der Rocca,spürbarer als der Rockwell 6s mit Platte 4.
Aber das kann bei jedem durch die Beschaffenheit der Gesichtshaut und der Barthaare anders empfunden werden.
Ich habe ihn direkt bei Merkur bestellt mit der Bitte,mir die neue Version zu schicken.Hat geklappt.
Vielleicht trauen sie sich mal an eine Titan Version eines Hobels heran.Ich denke der würde sich auch verkaufen lassen,wenn man sieht welche Preise für solche Modelle aufgerufen werden.
 
Wünsche darf man ja haben. Allerdings ist es schon ein Meilenstein gewesen, dass Merkur mal einen Edlen aus Stahl fertigt.
 
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