Forum der Rasur

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Merkur 37

Da Jean Putz nicht mehr aktiv ist(Hobbythek)
Verzichte ich suf umbauten jeglicher Art beim 37C .
Und nutze den wirklich guten 37C einfach so weiter wie Merkur ihn gebaut hat.
Mir gefällt der sanfte Geselle so wie er ist.
Vielleicht bauen die Merkure ja irgendwann einen 3 Teiler Slant
 
Das mit der Kugel halte ich für eine super Idee. Beim Rausziehen würde mit einer Kugel auch die Innenseite nicht verkratzt. So ein Prinzip kenne ich von Steckschlüsseln, im Vierkantbolzen (oder wie der heißt), auf den die Nut aufgesteckt wird.
Gibt es sogar schon, wie ich gerade gesehen habe:
1770921168666.png


Aus der Verkaufsanzeige von @Fynn1177.
 
weil ich beim Einlegen der Klinge die Kappe auf der Handfläche liegen habe, und die beiden anderen Teile mit Gewinde nach unten zeigend dann auf die Kappe setzte
Mein 37C ist ja heute angekommen. Mir ist dann beim versuchsweisen Zusammenbau der noch mit Sprengring gesicherten Konstruktion aufgefallen, dass sich beim Zusammenfügen von Kappe, Klinge und Griffstück, die Kappe und die Platte nicht vor dem Zuschrauben zusammendrücken und fixieren lassen. Bei all meinen Pseudo–Dreiteilern ohne Sprengring schiebt sich der nicht mehr fixierte Knubbelbolzen ja beim Aufsetzen nach oben. Bei der noch fixierten Variante bleiben Kappe und Platte voneinander entfernt, und fügen sich erst durch das Zuschrauben zusammen.
Das ist jetzt auch ein Vorteil der Sprengringentfernung.
 
Mein 37C ist ja heute angekommen. Mir ist dann beim versuchsweisen Zusammenbau der noch mit Sprengring gesicherten Konstruktion aufgefallen, dass sich beim Zusammenfügen von Kappe, Klinge und Griffstück, die Kappe und die Platte nicht vor dem Zuschrauben zusammendrücken und fixieren lassen.
Das ist hier beim 37er auch nicht notwendig...

Kurz vor dem Festschrauben der Kopfplatte drehe ich die eingelegte Klinge nach rechts (Anschlag)
Dann das Ganze festdrehen - die Klinge ist dann bei mir parallel zur Schaumkante ausgerichtet und ready to shave... rasierensmilie daumenh!
 
Habe heute das erste mal den gestern ausgepackten 37C benutzt. Das war eine Premiere, da ich bisher noch keinen Slant / Torsioner im Gesicht hatte. Ich war bei den ersten Zügen vorsichtig, da der Kopf nach dem Auspacken, auf den ersten Blick, schon etwas wild aussieht. Wie komplett verbogen. Mir ist auch aufgefallen, dass der Abstand zwischen Klingenkante und Kappenkante, von der rechten zur linken Seite des Kopfes, zunehmend ist.

Das Rasurgefühl empfand ich als sehr sanft. Ähnlich dem Merkur 34C. Bladefeel war, wie auch beim 34C, wenig bis nicht vorhanden. Die Effizienz liegt hingegen deutlich drüber. Mit beiden kann ich mich sehr gründlich rasieren. Beim 34C rasiere ich jedoch, mehr im Poliermodus. Beim 37C war sehr schnell klar, dass der anders geführt werden will. Man muss hier mehr auf den Winkel achten und in längeren Zügen fahren, nicht polieren. Beim 34C kann man mehr so munter drauf los hobeln.

Mein Eindruck war ähnlich dem kürzlich benutzten Meteoriten mit Platte II (wobei die beiden natürlich sehr unterschiedlich konstruiert sind): Wenig bis kein Bladefeel (beim Meteoriten etwas mehr) und gleichzeitig sehr hohe Effizienz. Den Vorteil des etwas schrägen Schnitts und der Torsion spielt er deutlicher im ATG-Bereich und bei recht dicken Barthaaren aus (bei mir sehr zäh am Kinn), und vermutlich auch bei der Verwendung von nicht so scharfen oder nicht mehr so scharfen Klingen.

Mein erster Eindruck war: super tolles Teil. Die bewährten Klassiker haben keinesfalls ausgedient. Hat sich spielend einen verdienten Platz im engeren Kreis ergattert :daumenhoch.

Mich würde interessieren, falls jemand beide hat, wie er sich im Vergleich zum ATT S1 rasiert.
 
Und gerade ist der 37c im scharfen Laden zu einem sehr guten Preis (38 Euro) erhältlich… 24 Prozent günstiger als Normalpreis)…

 
Hatte das in „Rasur des Tages“ geschrieben, gehört aber eigentlich hier her.
War heute die zweite Rasur mit dem Torsioner. Sehr milder Hobel. Kam mir effizienter vor wie der 34C. Auch effizienter wie der 34 Inox. Weniger Poliermodus, schon mehr längere Züge. Ich denke, der ist für tägliche Rasur sehr gut geeignet. Ich habe den Eindruck, dass er vor allem in ATG-Bereichen den Vorteil der schrägen Klinge ausspielen kann, und bei sehr harten kräftigen Barthaaren. Das können andere Rasierhobel natürlich auch. Was mir jedoch sehr gut gefällt, ist die Möglichkeit den Hobel so ganz leicht und präzise, mit drei Fingern gehalten, ATG übers Gesicht zu streicheln, und dabei das Gefühl zu haben, dass sich die Klinge hier nirgends verhakt. Und das bei so einem kleinen Leichtgewicht. Ich denke, er verträgt sich gut mit scharfen Klingen.

Es gab im Forum hier eine Diskussion bezüglich der Klingenausrichtung. Mir ist jetzt erst nachträglich aufgefallen, dass ich darauf heute überhaupt nicht geachtet hatte. Einfach Klinge rein, zugeschraubt, und los rasiert. War eine sehr angenehme Rasur. Habe keine Ahnung wie die Klinge ausgerichtet war. Vielleicht rasiert es sich am besten wenn man auf so was gar nicht achtet :proud.
 
War heute die dritte Rasur mit dem Torsioner. Heute mit der Personna. Ganz erstklassig.

Bisher wurde ja im Zusammenhang mit den Slant- bzw. Torsionshobeln immer die Schräge der Klingenschneide zur Rasierrichtung, sowie die Verwindung der Klinge diskutiert. Ein Aspekt der, meines Wissens, noch nicht diskutiert wurde (oder ich hab es überlesen) ist, dass sich der Klingenwinkel (=Winkel zwischen Klinge und Haut) ja entlang der Hobelschneide verändert. Von vorn draufgeblickt ist der Winkel links beim Rasieren steiler und wird Richtung rechts immer flacher. Wenn man sich mit dem Rasierer so kreuz und quer in mehreren Durchgängen übers Gesicht fährt, dann rasiert man vermutlich, mit höherer Wahrscheinlichkeit, jede Stelle im Gesicht mit unterschiedlichen Winkeln. Oder man könnte auch sagen, dass die Wahrscheinlichkeit jede Stelle auch mal mit dem idealen Winkel zu treffen höher ist, als bei einem "Normal"-Design?
Es könnte aber auch zu mehr Reizung führen, weswegen diese Art von Hobel nicht zu aggressiv gestaltet sein sollte? Ein sehr schlau erdachtes Kopfdesign ist das aber allemal.
Der Fatip Lo Storto Slant OC ist da wohl eine ganz andere Nummer, und echte Herausforderung.
 
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