Der Progress ist das Rad.
Das Ur‑Rad. Das Alpha und das Omega der Rasur.
Kein anderes Werkzeug vermag diesen vollkommenen, harmonischen Gesamteindruck zu übertreffen. Sein Design – ja, selbst der ruhmreiche gelbe Knubbel – erhebt ihn zu einem Rasierer, der nicht einfach funktioniert, sondern herrscht. Ich will ihn genau so, unverändert, ungezähmt, unverbogen.
Über seine Rasureigenschaften muss man kaum Worte verlieren: Sie sind von erster Güte, von jener Art, die Legenden formt. Der Hype um den Rockwell 6S? Für mich ein Rätsel. Kein einziges Mal erreicht er die Nachhaltigkeit, die der Progress mir schenkt – egal, welche Platte man ihm einlegt. Natürlich, der Rockwell rasiert. Er rasiert gut. Er macht Spaß. Doch der Progress rasiert besser. Und er tut es mit einer Schönheit, die ihresgleichen sucht. Seine Haptik, sein Gewicht – ein Gedicht aus Metall.
Die Rasuren mit ihm sind die effizientesten, schonendsten und zugleich nachhaltigsten, die ich kenne. Was kümmert mich Edelstahl, wenn ich die Wahl habe? Der Progress schlägt sie ahl – mit einer Eleganz, die nur wahre Ingenieurskunst hervorbringen kann. Seit über 70 Jahren bewährt, ein Monument deutscher Präzision. Ein herzliches Dankeschön an Merkur/Dovo für dieses Meisterwerk.
Wer ihn noch nicht sein Eigen nennt, sollte ihn sich wenigstens einmal testweise durchs Gesicht ziehen – und erleben, wie sich die Welt der Rasur in einem einzigen Zug verändert.
Euer Glaskinn