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OUMO ST-3 TEST BRUSH

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Bitte sehr:
Oumo ST-3 Test 019 (Fan, 25 mm, 51 mm).jpg

Oumo ST-3 Test 019 (Fan, 25 mm, 51 mm, Density?, Blend?)

Offensichtlich ist es ein Fan mit von mir gemessenem 51 mm Loft geworden. Das Loft in der Mitte ist gleich wie am Rand, also ohne erhöhten Klebepunkt. Der Knoten ist für chinesische Verhältnisse eher locker gebunden, und über den Faser-Mix kann ich natürlich nichts sagen. Das Griffmaterial scheint aus der Frosted-Serie zu stammen, fühlt sich gut an, und schaut auch gut aus. Am unteren Rand ist eine kleine Verunreinigung im Kunstharz zu sehen, welche mich bei einem regulären Pinsel stören würde. Die Form des Griffes habe ich so bei Oumo noch nicht gesehen. Sie ist ergonomisch gut, und sieht gut aus. Ich hoffe Oumo nimmt sie ins Standardrepertoire auf. Der erste Eindruck ist vielversprechend. Die erste Rasur damit ist gut gewesen. Meinen ausführlichen Bericht möchte ich erst in einer Woche nach der Testphase liefern. ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Der Knoten sieht schon mal gar nicht schlecht aus!

Meiner soll am Montag ankommen :)

Ja, muss ich auch sagen. Es handelt sich um die typische OUMO-Bulb-Form, wie man sie bereits von anderen Modellen kennt. Für mich ist diese Knotenform ideal. Ich bevorzuge sie sogar gegenüber einem klassischen Fan-Knoten, da sie optisch eher einen Hybrid aus Bulb und Fan darstellt. Das scheint inzwischen ein typisches Merkmal von OUMO zu sein, die Knoten auf diese Weise zu binden.

Die Spitzen sind erneut ausgesprochen weich und flauschig. Die Rückstellkraft ist im trockenen Zustand auf der Wange bereits spürbar höher als damals beim ST2. Allerdings befürchte ich, dass der Knoten im nassen Zustand wieder etwas an Backbone verlieren könnte. Ich rechne daher mit einem leicht „sloppy“ Verhalten, wenn auch vermutlich nicht mehr so ausgeprägt wie beim damaligen ST2.

Die Fasern hinterlassen auf den ersten sensorischen Eindruck einen wirklich guten Eindruck. Auch die Knotendichte scheint recht hoch zu sein, was mir bereits auf den ersten Blick sehr gut gefällt. Positiv finde ich außerdem, dass OUMO nicht versucht hat, einen Dachshaarpinsel 1:1 zu imitieren. Stattdessen besitzt der Knoten eine eigenständige Charakteristik, was aus meiner Sicht hervorragend zu diesem Produkt passt.

Erfreulich ist auch, dass selbst nach mehreren Minuten des Ausstreichens bislang kein einziger Faserverlust festzustellen war. Das ist ebenfalls ein sehr positives Zeichen.

Letztendlich wird sich aber erst im Praxiseinsatz zeigen, was der Knoten wirklich leisten kann und wie sich die Faser unter realen Bedingungen verhält. Morgen startet der erste Rasurtest – darauf bin ich schon sehr gespannt.
 

OUMO Test ST-3​


Trocknungsverhalten – Aufschäumen – Laden – Reinigung​

Hallo zusammen,

hier sind meine ersten Eindrücke nach dem ersten Praxistag mit dem neuen OUMO ST-3.

Bereits gestern am späten Nachmittag habe ich den Pinsel zunächst gründlich ausgewaschen und dabei schon ein wenig mit ihm experimentiert. Die ersten beiden Bilder der Collage (von oben links nach rechts) zeigen den Knoten nach der anschließenden Trocknungsphase. Zwischen dem Auswaschen und den Aufnahmen liegen etwa 15 Stunden. Zu diesem Zeitpunkt war der Pinsel bis auf den inneren Faserkern zu rund 65 % getrocknet. Im Inneren des Knotens sind noch deutlich feuchte bis nasse Fasern zu erkennen, während die äußeren Bereiche bereits vollständig trocken wirken.

Der Pinsel hing während der gesamten Trocknungszeit leicht nach unten geneigt in einem Pinselhalter. Ob sich daraus eine insgesamt längere Trocknungszeit ergibt, wird sich erst im weiteren Verlauf des Langzeittests zeigen.

Für den ersten Praxistest entschied ich mich bewusst für eine Rasiercreme – vermutlich die einfachste Disziplin für jeden Rasurpinsel, unabhängig davon, ob es sich um eine synthetische Faser oder einen Naturhaarknoten handelt. Aufgeschäumt wurde in meiner Keramik-Bowl.

Bereits nach kurzer Zeit ließ sich mühelos ein dichter, cremiger Schaum erzeugen. Besonders positiv fiel dabei das Ladeverhalten des ST-3 auf. Der Knoten nahm die Rasiercreme sehr gleichmäßig und ohne nennenswertes Verkleben der Fasern auf. Innerhalb weniger Augenblicke entstand ein wunderbar voluminöser, vollständig mit Schaum gefüllter Knoten, der an einen kompakten Schneeball erinnerte.

Gerade hierin zeigt sich für mich bereits eine deutliche Verbesserung gegenüber dem ST-2. Während dessen Fasern bereits früh klebrig wirkten, teilweise verklumpten und dadurch keine wirklich homogene Schaumaufnahme ermöglichten, verteilt sich der Schaum beim ST-3 gleichmäßig im gesamten Knoten. Das Ladeverhalten hinterlässt daher bereits beim ersten Praxistest einen ausgezeichneten Eindruck und stellt für mich eine klare Weiterentwicklung gegenüber dem Vorgänger dar.

Auch das Verhalten der Fasern während des Aufschäumens hat mir ausgesprochen gut gefallen. Im Vergleich zum ST-2 zeigt sich hier ebenfalls eine spürbare Weiterentwicklung. Während der Vorgänger schon beim Aufschlagen deutlich nachgab und die Fasern stärker einknickten, blieb der ST-3 über den gesamten Schäumvorgang hinweg angenehm formstabil. Er verhielt sich dabei genau so, wie man es von einem hochwertigen Rasurpinsel erwartet – mit einer natürlichen Biegung der Fasern, ohne dabei an Stabilität zu verlieren.

Die beiden letzten Bilder der Collage zeigen den Pinsel unmittelbar nach dem Ausspülen und dreimaligen Ausschlagen des überschüssigen Wassers. In diesem Zustand ist ein leichtes Zusammenhaften einzelner Faserbereiche zu erkennen. Dazu möchte ich zum jetzigen Zeitpunkt allerdings noch keine abschließende Bewertung abgeben. Diesen Punkt werde ich in den kommenden Praxistests gezielt beobachten, insbesondere im Hinblick auf mögliche Auswirkungen auf die Trocknungszeit und das langfristige Verhalten des Knotens.

Vorläufiges Fazit​

Nach dem ersten Praxistag hinterlässt der neue ST-3 insgesamt einen sehr positiven Eindruck. Besonders das verbesserte Ladeverhalten, die gute Formstabilität beim Aufschäumen sowie die gleichmäßige Schaumaufnahme gefallen mir bisher ausgesprochen gut. Gegenüber dem ST-2 sind bereits jetzt erste Verbesserungen erkennbar.

Jetzt freue ich mich auf die nächsten Rasuren. Vor allem das Verhalten beim Face Lathering, der Splay, das Backbone unter realen Bedingungen sowie weitere wichtige Parameter werden zeigen, welches Potenzial die neue ST-3-Faser tatsächlich besitzt.

Ich wünsche euch allen einen schönen Sonntagmittag.

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Gerade meine Oumo ST-3 Synthetic-Test-Pinsel ausgepackt. Der Durchmesser aus dem Loch sieht nach 26 mm aus und meine Pinsel-Loft ist auf 52,5 mm eingestellt. Mir gefällt, dass er wie echtes Haar aussieht und nicht wie künstliche synthetische Fasern. Meine ersten Eindrücke: mittlerer Backbone, mittlere Dichte und superweiche Spitzen. Es sieht so aus, als wäre er ein hervorragender Lathers-Maler. Ich bin gespannt darauf, loszuschäumen!
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Guten Abend zusammen,

dann will ich mal meine ersten Eindrücke zu meinem ST-3 Testpinsel (#17) auch nieder schreiben.

Erstmal ein paar Bilder, die ich direkt nach dem auspacken geschossen habe:

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Mein erster Eindruck im trockenen Zustand:

Optik:
Die 2-Band-Färbung gefällt mir sehr gut und ist im Synthie-Game mal was neues, anderes. Unschwer zu erkennen, handelt es sich bei meinem Knoten auch um einen Fan bzw. Flattop, was ich leider etwas schade finde - würde ich mir so nie kaufen. Generell, wenn es nach Optik alleine geht finde ich den Knoten in dieser Ausführung eher schrecklich. Da finde ich den Bulb von @Jarl deutlich schöner. Was leider sofort negativ auffällt: Es sind einige Fasern (etwa 15-20 Stück, siehe Bild 2) verkehrt herum im Knoten eingeklebt, fällt bei der 2-Band-Farbgebung sofort auf und finde ich schade. Wenn ich den Knoten gekauft hätte, würde mich das stören.

Haptik:
Das erste Handhaben des Pinsels im trockenen Zustand zeigt auf jeden Fall mittleres bis strammes Backbone, dennoch sehr weiche Spitzen. Der Knoten ist mittelmäßig spreizwillig. Die Fasern fühlen sich im dunklen Bereich recht plastikhaft an. Die Fasern haben eine sehr starke Sprungkraft, der Knoten nimmt sofort seine Form wieder ein nachdem man mit der Hand durch den Knoten streift.

Mein erster Eindruck im nassen Zustand:

Bild nach dem ersten Bad:
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Den Pinsel habe ich erstmal mit Hilfe von ein wenig Rasierseife ausgewaschen, dort kam schon richtig ordentlich braune Brühe raus, deutlich mehr als bei anderen Synthies. Ein einziges Haar hat er während dem ganzen Prozedere verloren.

Da heute keine Rasur ansteht, habe ich 1,5 g der House of Mammoth - Z Rasierseife in der HC&C Bowl verteilt und begonnen, in der Schüssel den Schaum aufzuschlagen. Das gelang mir wirklich spielend leicht und es hat sich in kürzester Zeit ein sehr feinporiger Schaumberg aufgebaut:

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Der Schaum war wirklich von hervorragender Qualität. Bin dann dennoch ins Gesicht und habe dort weiter geschäumt. Er lässt sich im Gesicht aufspreizen, wenn auch mit etwas Widerstand. Beim rumpinseln fühlt er sich ziemlich ähnlich wie ein Wald A1 an. Die Spitzen sind beim kreisen im Gesicht angenehm weich und auch da ging die muntere Schäumerei voluminös weiter.

Ich habe anschließend den Pinsel gründlich ausgewaschen und wie meine anderen Pinsel auch an einem Handtuch etwas abgestriffen. Der Pinsel wog trocken im Anlieferzustand 87,59 g, nach ausschütteln und abstreifen noch 91,45 g. Werde den Pinsel morgen früh und morgen spätnachmittag nochmal wiegen und prüfen, ob er bis dahin ganz getrocknet ist.

Ausgesehen hat er zum Schluss so:

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Morgen steht dann die erste richtige Rasur damit an und ich bin sehr gespannt drauf.

Der erste Eindruck ist wirklich nicht schlecht - der ST-3 in der Ausführung wie ich ihn jetzt hier habe ist sehr weit entfernt von dem Waschlappen, wie es der ST-2 ist. Deutlich mehr Backbone/Sprungkraft als der Wald A1, dennoch aber weich in der Visage. Bulb wäre mir lieber gewesen und käme auch eher in Frage. Dennoch möchte ich dem ST-3 jetzt schon hervorragende Schäumeigenschaften zuschreiben!

Danke fürs lesen, werde die nächsten Tage noch weiter berichten!
 
Was leider sofort negativ auffällt: Es sind einige Fasern (etwa 15-20 Stück, siehe Bild 2) verkehrt herum im Knoten eingeklebt, fällt bei der 2-Band-Farbgebung sofort auf und finde ich schade. Wenn ich den Knoten gekauft hätte, würde mich das stören.
Das ist eigentlich bei allen Bildern der Testpinsel zu sehen (außer bei dem Bild von @Oscar aufgrund der Perspektive). Gerade bei synthetischen Pinseln sollten verkehrt herum eingeklebte Fasern nicht auftreten und hatte ich auch noch nie, selbst bei den sehr günstigen.
Ich denke, dass bei den Testpinseln aufgrund der vielen unterschiedlichen Konfigurationen viel Handarbeit notwendig war und dieses Problem beim endgültigen Produkt nicht mehr auftritt.
 
Es sind einige Fasern (etwa 15-20 Stück, siehe Bild 2) verkehrt herum im Knoten eingeklebt
Das ist eigentlich bei allen Bildern der Testpinsel zu sehen (außer bei dem Bild von @Oscar aufgrund der Perspektive).
Doch, die sind bei meinem Exemplar auch vorhanden. Ich bin mir aber nicht 100% sicher, ob die einfach verkehrt rum eingesetzt sind, oder ob es ganz schwarze Fasern sind. Es gibt auch (dünnere?) Fasern, die wesentlich länger hell sind, zum Teil bis fast (ganz?) unten. Es könnte auch Absicht sein, da Oumo von einem (bzw. zum Test zwei verschiedenen) Fasermix(en) spricht.

Übrigens: Mein Pinsel ist durch den Gebrauch etwas aufgespreizt (welch Wunder ;) ), was ihn auch etwas hübscher macht. Das erste Bild ist direkt nach dem Auspacken geschossen. Weitere Bilder folgen in meinem Testbericht Ende Woche.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo zusammen,

heute das erste Mal den Oumo im richtigen Einsatz.

Ich muss tatsächlich meine gestrige Euphorie wieder ein bisschen zurück fahren. Aber von vorn:

Heute mal meine ganz klassische Herangehensweise, wie ich es sonst auch bei meinen Rasuren mache:
  1. Ca. 1,5 g Seife (heute die Legacy von A&E) in der Aesop Sori Yanagi Bowl verteilen und mit Sprühflasche befeuchten
  2. Mit dem trockenen Pinsel die Seife aus der Schale aufnehmen
  3. Gesicht befeuchten und Seife ins Gesicht pinseln
  4. Nach und nach mit Sprühflasche befeuchten, erst pinseln, dann gespreizt kreiseln und damit Lather aufbauen
Bis 4. klappte alles noch ganz gut. Ich habe es jedoch mit dem Oumo nicht geschafft, einen schönen Schaum aufzubauen. Aufspreizen gelingt etwas widerwillig (war gestern wohl leichter da ganz nass) und der Pinsel schafft es überhaupt nicht Luft in den Schaum zu kriegen. Ich möchte zwar keinen Badeschaum, jedoch ist mir ein ordentlich hydrierter, etwas fluffiger Schaum um Welten lieber als das, was mir der Oumo da beschert hat.

Hier mal ein Bild nach sehr langer Schrubberei:

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Der Schaum ist unfassbar kompakt, fast cremig. Zu trocken war er definitiv nicht, das hat auch das ausspülen des Hobels gezeigt - wenn bei mir der Schaum etwas zu trocken geraten ist, klebt er geradezu am Hobel fest. Für jemanden, der cremigen Schaum bevorzugt bestimmt toll, mir hat das heute eher keinen Spaß gemacht.

Oumo schreibt auf ihrer Website:

The two fiber blends are the core distinction of this round:

  1. Blend A – emphasizes central support, backbone, and softness
  2. Blend B – emphasizes easier splay and a textured, grippy feel

Ich bin mir inzwischen recht sicher, dass es sich bei meinem Pinsel um „Blend A“ handeln muss.

Einen Vorteil hatte die Arbeit heute - inzwischen verliert er einen hässlichen Zylinder-Look und spreizt sich ein wenig auf, Bild nach dem trocken streifen:

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Die Spitzen sind wirklich streichelzart, sobald man aber den Pinsel etwas zu sehr auspreizt wirds etwas kratzig. Passiert leider auch schnell, da er sich recht weigert, kontrolliert aufzuspreizen.

Mal sehen, was die nächsten Rasuren so bringen. Es ist auf jeden Fall eine schöne Gelegenheit, dem Hersteller ein Feedback zu einem Produkt zu geben zu können, das noch nicht auf dem Markt ist!
 
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