So, heute war es endlich soweit! Lange habe ich immer wieder davon gesprochen und heute kam das Montag bestellte Messer schon an. Es ist ein 6/8 mit spanischen Kopf, serriertem Erl und Rückengravur geworden.
Das Heft ist aus Horn und eigentlich war der Plan vor Ort das Messer abzuholen und dabei das Heft auswählen. Leider war das aber auf Grund meiner Arbeitszeiten nicht möglich. Herr Aust hat mir freundlicher Weise Bilder einer Vorauswahl geschickt, so konnte ich doch noch bei der Hornheftauswahl mit entscheiden und ich wusste bei den Bildern sofort welches Heft ich haben wollte.
Als es dann heute ankam, war ich total überwältigt, ich finde die Optik einfach klasse. Vielleicht habe ich die rosarote Brille auf, aber für mich gehört es zu den schönsten Hernheften, die ich je gesehen habe. Es erinnert stark an schwarzen Marmor, aber seht gleich selbst!
Der Hohlschliff sieht sehr gut aus, der spanische Kopf ist relativ kantig und nicht ganz symmetrisch. Wenn man sich aber die Austmesser anguckt, wundert es auch nicht. Die spanischen Köpfe sehen bei einfach so aus, auch die Schorkopfvariante ist bei Ralf Aust sehr „extrem“. Das ist aber in keiner Weise negativ gemeint, sondern zeigt seine Handschrift, die mir gut gefällt. Meine ganz persönliche Meinung, darf natürlich auch jeder anders sehen. Man könnte es auch als ein gewisses Alleinstellungsmerkmal bezeichnen.
Die erste Rasur folgt nach diesem Beitrag, die Auslieferungsschärfe soll bei Ralf Aust ja überzeugen! Jedoch wollte ich noch den Rest Tageslicht für die Fotos nutzen!
Auf den letzten Bildern wenn man so möchte als Vergleich das Gegenstück von Wacker, ich hoffe man erkennt den leichten unterschied in der Kopfform. Im letzten Bild ist links das Aust, rechts das Wacker. Durch die Reflexion des Blitzes sieht das Aust deutlich weniger hohl aus, was so aber nicht der Fall ist. Ein unterschied lässt sich mit bloßen Auge kaum feststellen, leider konnte ich es aber nicht besser einfangen (bin kein geübter Fotograf).
Es ist übrigens noch die Ölschicht auf dem Aust, also nicht über „unschönen Stellen“ wundern, das Öl verzerrt das natürlich.
Leider hat es mit dem Tageslicht nicht mehr ganz gereicht, während der Fotosession musste dann doch irgendwann der Blitz her… Wie es rasiert werde ich jetzt gleich erfahren, dazu könnt ihr dann später in der Rasur des Tages mehr lesen.
