Forum der Rasur

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Rasur des Tages vom 02.08.2026 bis 08.08.2026

Messer: SOLINGEN Finest Silver Steel (Reisemesser)
Pre: Alpa Windsor Pre + RC/RS: Speick Stick + AS: Speick Men (Reisefertig abgefüllt)
Schale: HC&C nur zur Ablage/Es wird mal wieder iGg (zumindest versucht) + Pinsel: Mühle TRAVEL
Zubehör: Das rote Kännchen und ein Navi 1.0 :proud+ …und viel Spaß am Ganzen!


Es dauert zwar noch bis es losgeht, aber man(n) kann ja schon mal das Reiseequipment (inkl. Navi 1.0 :lol) überprüfen.

Ich bin mir ein wenig unschlüssig, wie ich diese kleine, recht steife Klinge einordnen soll, im ersten Durchgang hatte ich den Eindruck, dass da, obwohl wenig benutzt, eine Auffrischung fällig ist. Es mag aber auch sein, dass es da am leidigen Thema „Aufschäumen im Gesicht“ gelegen hat, denn beim ersten Durchgang gab es noch kleine Problemchen mit dem Wasserhaushalt, dann nachgesteuert und im 2. & 3. Durchgang lief alles glatt. Beim iGg heißt es weiterhin: üben, üben, üben,…

Dennoch kann im am Ende gut gelaunt vermelden…

…man(n) ist glatt, man(n) freut sich…:daumenhoch

Ein schönes Wochenende euch allen!

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Zuletzt bearbeitet:

刃 Rasur des Tages — 2026-08-08, vormittags​


筆 Pinsel: Thäter 4225/4 2-Band Palisander
刃 Rasiermesser: Buddel Meat Chopper Damast 17/16" mit Schwarz-Weiß-Ebenholz
⇓ ⇋ ⇑
皂 Rasierseife: Martin de Candre Agrumes
明 Alaunblock
露 Hamameliswasser: Essenciales Hamameliswasser
香 After Shave: Myrsol Agua de Limón

⚜️⚜️⚜️⚜️

  • Juchhu, Dreitagesbart! Passiert ja selten, wenn man die Rasur als Hobby betreibt, aber manchmal kommt das Leben dazwischen und dann hat man das Privileg, den dollen Vorher-Nachher-Unterschied zu spüren, ohne dass die Rasur eine Sekunde länger gedauert hätte als mit den Stoppeln von gestern oder auch vorgestern. Kein extra Ausspülen, weil die längeren Haare irgendeinen Spalt zusetzen. Kein Extra Durchgang gar wie mit dem E-Rasierer.
  • Und bei so einem längeren Stoppelbewuchs ist das Herausholen des Meat Choppers halt nochmal extra motiviert. Das Auge rasiert mit. (Ja, dazu habe ich mich gerade hinreißen lassen.) Und weil's Sommer ist, auch noch die Zitronenfrische von Seife und AS dazu. Passt!

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Rasur am 08.08.2026

Basic-Care:
Weleda Calendula Pflegeöl
Pre-Shave: Proraso Crema Pre Barba, Grün
Rasierseife: T.F.S. Intenso Bergamotto Neroli
Rasierpinsel: Yaqi Ferrari (Rot/Weiß) mit Tuxedo Knoten 26 mm
Rasierhobel: Nord Razors, Freya, Standard, Originalgriff, und Alpha Shaving, Outlaw Evolution, SS, mit RazoRock Super Knurl Handle in Titan
Rasierklinge: Tiger Platinum (die Graue) (5)
After-Shave: Speick Men

Klingenbeurteilung im Vergleich: *

Heute die angekündigte Vergleichsrasur. Linke Gesichtsseite mit dem Freya, rechte Seite mit dem Outlaw. Sowas hatte ich bisher noch nicht gemacht. Ich bewundere ab heute alle Rasur YouTuber die solche vergleichenden Rasuren durchführen, und auch noch dabei in die Kamera schauen und laufend reden. Wie soll man sich hier entspannt rasieren. Immer der Kopf dabei, mit dem einen Hobel rasieren bis hier, und mit dem anderen bis da, und dann dauernd den Hobel wechseln.

Nichtsdestotrotz war das heute trotzdem erkenntnisreich. Im direkten Vergleich war auffällig, dass der Outlaw Evolution eindeutig mehr Bladefeel hat. D.h. der Freya Standard hat eigentlich überhaupt kein Bladefeel. Außer beim Ansetzen im Mundbereich.

Die zweite Auffälligkeit war, dass ich mit den beiden Rasierern sofort in eine unterschiedliche Rasiertechnik gehe. Beim Outlaw unbedingt gleichmäßig längere Züge und nicht polieren. Das gibt sonst Reizungen. Der ist eindeutig der etwas direktere der beiden Kandidaten. Der Freya ist, schon von seiner Kopfgeometrie her (zumindest beim Standard) mehr auf kürzere Züge und etwas Polieren ausgelegt. Mehr so wie ich das beim RazoRock Daily mache, aber nicht ganz so ausgeprägt.
Der Freya fühlt sich milder an. Auf einer "Aggressivitätsskala" würde ich den Freya so in der Mitte des mittleren Bereichs anordnen, und den Outlaw noch im mittleren Bereich, aber ganz oben an der Grenze zu den Aggressiven. Vielleicht müsste man den Outlaw mehr mit dem Freya E vergleichen (habe ich aber nicht).

Der dritte Bereich in dem sie sich deutlich unterscheiden, ist die Leistungsfähigkeit im ATG Bereich. Im Bereich der Nasenlöcher rasiere ich ja immer so im 45° Winkel nach oben. Die Barthaare sind hier sehr drahtig und wachsen hier sehr flach. Hier hängt sich der Outlaw deutlich ein, während der Freya diese Stelle mit Supersanftheit meistert. Zur Ehrenrettung des Outlaw muss ich jedoch sagen, dass ich hier zuerst den Freya benutzt habe, und dann direkt danach den Outlaw, und ich erstmal mit dem Freya Winkel weiterrasiert habe. Ich gehe bei hier direkteren Rasieren mit der Klinge hier sehr steil oder sehr flach, dann geht das auch. Aber hier punktet der Freya einfach deutlich.
Auch im ATG Bereich am Hals leistet der Freya Spitzenarbeit. Hier ist er, in dieser Leistungsfähigkeit, dem RazoRock Daly sehr ähnlich. Die Klingenklemmung, und Vorgabe des Klingenwinkels ist bei diesen beiden Rasierern (Freya und Daily) sehr ähnlich. Der Outlaw hakt sich hier mehr ein. Ich habe mich hier also mit dem Outlaw so rasiert, wie ich das mit den meisten Rasierern mach, nämlich im 45° Winkel ATG zu ziehen. Mit dem Freya (wie auch mit dem Daily) kann ich hier direkt in die ATG Richtung gehen. Das Ergebnis war dann ziemlich gleich. Der Outlaw ist effizienter, geht aber nur 45°. Der Freya Standard ist nicht ganz so effizient, macht das aber durch sein enormes ATG Vermögen wieder wett.

Die Unterschiede bezüglich der Winkeltoleranz der Köpfe fand ich jetzt nicht so relevant. Der Outlaw hat natürlich einen deutlich weiteren Winkelbereich, in dem er rasiert. Aber ich gehe bei beiden Rasierern wie automatisch, allein schon aufgrund der akustischen Rückmeldung und meiner Rasurerfahrung, in den passenden Winkel. ATG rasiere ich mit dem Outlaw mit einem deutlich flacheren Klingenwinkel, mit so kurzen Huschern am Hals. Beim Freya kann man den vorgegeben Winkel einfach beibehalten, da dieser hier gut funktioniert. Ich habe hier nicht weiter drüber nachgedacht, und habe mich auch von dem engeren Winkel des Freya in keiner Weise eingeengt gefühlt.

Was ist denn jetzt der bessere Hobel?
Kommt darauf an, würde ich sagen. Wie die eigenen Präferenzen sind. Wem diese ATG Leistungsfähigkeit sehr wichtig ist, der sollte eher zum Freya greifen, oder zu ähnlich ausgeprägten Klemmern. Wer mehr Winkelfreiheit mag, ist mit dem Outlaw besser bedient. Persönlich würde ich mich eher für den Freya entscheiden. Der Outlaw Evolution ist sehr gut, und die Klemmung jetzt auch nicht schlecht, aber bei meinen vielen Hobeln eher redundant. Er besitzt eher eine klassische (zugegebenermaßen sehr gut ausgefeilte) Kopfgeometrie, aber irgendwie generisch ähnlich mit anderen Hobeln. Der Freya bietet hier mehr Innovation und ungewohnt Neues, ist aber auch die deutlich eigenwilligere Rasierhobel-Persönlichkeit. In dieser Hinsicht ist der Freya dem Blackbird sehr ähnlich. Der größte Minuspunkt beim Freya ist der Preis :oops:. Der ist natürlich sehr ambitioniert. Allerdings muss man auch fairerweise berücksichtigen, dass hier ein nicht unerheblicher Aufwand betrieben wird, den Rasierer insgesamt und vor allem den Kopf sehr leicht zu bekommen. Mit all diesen (vermutlich zeitaufwändigen) Ausfräsungen. Hier sehr ich für eine Titanversion nicht so den Bedarf. Beim direkteren und deutlich schwereren SS Outlaw neigt man dann doch häufig zur Titan-Variante. Das relativiert den Preis etwas.

Ab jetzt wird wieder mindestens tageweise verglichen. Dieses gleichzeitig Verwenden zweier Hobel führt einfach zu keinen entspannten Rasuren. Wie kann das dann repräsentativ sein, in diesen YouTube Videos?

*
Kommt wieder, wenn ich dann mal eine andere verwende ;), sonst nur dauernd Wiederholungsschleife.
 
Alpha Shaving Outlaw Evolution Titan
Permasharp #3
The Godfellas Smile - Dawn of Glory Pre Shave
Yaqi Nebula 28mm
TOBS Lavender Spritz Shaving Cream
Dickinson´s Witch Hazel Astringent
Cella Extra Extra Professionale Riserva Fresco Dopobarba Assoluto
 
SOTD: 08.08.2026

Razor: Above The Tie Windsor R
Blade: Gillette Silver Blue, 1. use
Brush: Omega Evo 2.0 Thorn
Bowl: The Goodfellas Smile Emlok Mug
Soap: G.F. Trumper Eucris Cream
Balm: Mühle Organic Balm
Fragrance: Lattafa Art Of Arabia I Eau de Parfum

Heute zum ersten Mal mit dem ATT Windsor Platte „R“ rasiert! Um diesen edlen Hobel bin ich lange herumgeschlichen und nachdem Forumskollege @grisumo mir den auch nochmal empfohlen hat und ein gutes Angebot in der Bucht auftauchte, habe ich zugeschlagen und es nicht bereut.
Die letzten vier Tage habe ich mich mit der M-Platte beschäftigt und ein wenig an den neuen Hobel herangetastet.
Heute hatte ich eine sehr gründliche und sanfte Rasur, die bei mir kaum Wünsche offen ließ.
Freue mich schon auf die nächste Runde!
 
RS: BBS Old Habit
RP: Isana
RH: Razorock MJ90a
RK: Derby Extra (3)
AS: Old Spice Original
DG: 3, m,g,q

Erste Züge heute zuerst mit einem China Wkm, funktionierte leider überhaupt nicht, deswegen kam der RR zum Einsatz und vollendete die gründliche wohltuende Rasur heute Morgen.
Allen ein schönes Wochenende
 
Samstag Wohlfühl Rasur
Letzte Rasur gestern früh
Preshave Proraso blau
DSCosmetic Legend SE AC mit RR Titanium Halo Griff
Feather Soft Guard #5
Pinsel Razorock 400 noir
Durchgänge 3 m/g/q und x
RS MdC Original Probe im Mug aufgeschäumt
AS Tüff 2

Heute mal wieder auf eine Probe zurück gegriffen. MdC Original - bisher war ich nicht so begeistert, meine Fougere habe ich sogar verkauft. Auch heute war die Rasur an sich nicht ganz so schön, obwohl das Ergebnis klasse ist. Postshave Gefühl mit dem Tüff 2 herausragend. Jedoch fehlt mir die letzte Glitschigkeit, Dämpfung und Ghost Lather. Da würde ich momentan eine Fripac Medis oder Tabac Talg bevorzugen. Ich hab ja noch ein paar Gramm, wir schauen mal wie das nächste Mal wird. Vielleicht lag es auch an der Soft Guard, die hab ich jetzt rausgeschmissen da der Legend mit in Urlaub kommt.
Gruß Sportster
 
Dieses gleichzeitig Verwenden zweier Hobel führt einfach zu keinen entspannten Rasuren. Wie kann das dann repräsentativ sein, in diesen YouTube Videos?

Da gewöhnt man sich schnell dran. Ich habe für einige Zeit verschiedene Klingen gegeneinander getestet und dabei 2 Design94 Aviation verwendet (die ließen sich durch unterschiedliche Farben gut auseinanderhalten). Nach 2-3 mal fühlte es sich normal an. Aktuell teste ich so vornehmlich Amakuni Edelstahl vs. Titan - zugegeben, sind auch nahezu gleich, aber Halbseitentests von unterschiedlichen Hobeln, mit welchen ich parallel begonnen habe, zeigen, dass dies dann auch gut funktioniert. Allerdings erlaubt eine solche Rasur noch keine Schlussfolgerung, da Handhabung pro Seite etwas unterschiedlich ist und auch Tagesform mit reinspielt. Nach ein paar Rasuren im mit Seitenwechsel ist das aber gut möglich.
 
Hallo liebe Rasurfetischisten,

soeben gab es folgendes Equipment:

Preshave- Proraso Crema Pre Barba Pelli Sensibili
Pinsel- Omega S-Brush S10077 22mm
Rasierseife- Stirling Lemon Chill
Rasierhobel- Natu
Rasierklinge- Sputnik #4 ( als SE)
Postshave- Stirling Lemon Chill Aftershave Splash und Balea Men Ultra Sensitive Aftershave Balsam

Eisgekühlte Zitronenlimonade. Das passt irgendwie schon, um die Lemon Chill zu beschreiben, die ich vom freundlichen @Garagenparker im MH erwerben durfte. Die Glacial Seifen von Stirling haben einen ordentlichen Menthol- Bums, aber durchaus für meine Haut im angenehmen Rahmen. Schnell war ordentlich Schaum in der Bowl und dann im Gesicht. Nach dem 1. DG wird dann das Kältegefühl etwas stärker, aber immer noch sehr angenehm.
Der Natu mühte sich mit der tollen Sputnik, die Stoppeln zu bearbeiten. Er bemühte sich stets...
Dabei rasiere ich ihn schon quer und dann 2x gegen den Strich. Der Pickup ist fast nochmal ein ganzer Durchgang...
Ein ordentlicher DFS, mehr ist mit ihm nicht drin. Aber ok. so! rasierensmilie
Umso besser war der Abschluß: eine ordentliche Pfütze Stirling Lemon Chill Aftershave Splash brachte eine wunderbare Kühlung. Natürlich etwas mehr Bums wie in der Seife. Toll! daumenh!
So kann ich jetzt erfrischt und gut gelaunt zu Nachbars Gartenparty.
Schönen Abend in die Runde.
 

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