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Razorock Game Changer

947

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Der
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ist ein Edelstahlhobel aus 316L Marine Grade Stainless Steel in Maschinenpolitur der mittlerweile mit 6 verschiedenen Griffen zu bekommen ist. Wenn er denn zu bekommen ist. Da die Nachfrage sehr groß ist und Italian Barber monatlich 500 - 1000 Stück produzieren lässt, muss mit etwas Wartezeit gerechnet werden. Folgende Griffe sind erhältlich:

Barber Pole, 12 mm x 85 mm (14 mm Butt End), ~2.6 oz weight
Radio Knob, 12 mm x 85 mm (15 mm Knob End), ~2.7 oz weight
Bamboo, 12 mm x 90 mm, ~2 oz weight
Halo, 12 mm x 83 mm (15 mm Knob End), ~2.2 oz weight
Super Knurl, 13 mm x 91 mm, ~2.9 oz weight
HD, 12 mm x 85 mm (15 mm Butt End), ~2.7 oz weight

Ich habe mich für den Barber Pole-Griff entschieden und bin damit bestens zufrieden. Liegt gut in der Hand, rutscht nicht und sieht schick aus. Gesamtgewicht hiermit: 104 gr.
Die Gesamtkosten liegen je nach Wahl des Griffes zur Zeit zwischen 42,90 Euro bis 47,19 Euro.
Zusammen mit den Portokosten habe ich 70,89 Euro gezahlt. Eine Echt-Leder-Tasche war ebenfalls dabei. Jeder Rasierer ist außerdem mit einer einzigartigen Seriennummer versehen. Hergestellt in Canada und vertrieben von Italian Barber.

Warum heißt dieser Hobel nun so? Ich zitiere einmal von der Homepage von Italian Barber:

Warum haben wir diesen Rasierer den Game Changer genannt? Es ist ganz einfach! Dieser Rasierer wurde nach einem Standard hergestellt, der dem 4-8-fachen des Preises üblicherweise entspricht, doch in gewohnter RazoRock-Manier bieten wir Ihnen die höchsten Qualitätsstandards zu einem Preis, den sich jeder leisten kann.

Optisch ist er meiner Meinung nach hervorragend gelungen - mein Modell weißt absolut keinen Makel auf.

Die Rasierklinge wird bei diesem Modell übrigens etwas anders eingelegt: Grundplatte in die flache Hand legen, Rasierklinge über die kleinen Noppen auflegen und anschließend die Kopfplatte draufsetzen und mit dem Griff verschrauben. Es ist kein Rasierklingenspiel zu erkennen und die Klinge verschwindet vollständig im Kopf. Kein seitlicher Überstand, was positiv zu bemerken ist.

Meine nunmehr 4 absolvierten Rasuren habe ich mit einer ASP durchgeführt. Als Rasierseife habe ich dabei Arko genutzt.
Von den durchgeführten Rasuren bin ich - soviel sei vorweg genommen -allesamt begeistert. Akustisch gut zu vernehmen und dabei sanft aber nachhaltig geht er zu Werke. Keinerlei Blutpunkte oder Reizungen traten auf. Vom Rasurergebnis liegt er dabei für mich auf dem Niveau des Rockwell 6S mit Platte Nr. 4 bzw. des Timor CC.

Fazit: Italian Barber ist mit diesem Modell ein ganz großer Wurf gelungen und ich kann hier eine absolute Kaufempfehlung aussprechen. Wer einen sehr guten Edelstahlhobel sucht, dabei aber keine Unsummen ausgeben will, ist hiermit fündig geworden.

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947

Very Active Member
 

Flatsch

Gold FdR-Pate
Wenn er denn endlich mal erhältlich wäre ......
Das ist aktuell der einzige Hobel, der bei mir :sabber1 auslöst.
 

947

Very Active Member

Absolut zu Recht. Lasse dich mal auf die Mailing-Liste setzen. Außerdem hatte ich es mir angewöhnt zusätzlich jeden Tag mindestens einmal auf der entsprechenden Webseite vorbei zu schauen...und siehe da...auf diesem Weg bin ich dann auch dran gekommen.
 

947

Very Active Member
 

947

Very Active Member
Habe den Game Changer nun wieder einige Zeit am Stück genutzt....und muss feststellen, dass er sich definitiv zu einem meiner beiden Lieblingshobel (neben dem Rockwell 6S) entwickelt hat. Die Rasur und das Ergebnis sind einfach hervorragend. Ich kann jedem Hobelfreund dieses Gerät nur ans Herz legen.
 

DDP

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Irgendwann werde ich auch ein Review (wie man so schön sagt ;) ) nachliefern. Für diejenigen, die keine Lust auf Zoll und Co. haben, gibts den Hobel jetzt auch in UK zu erwerben. Den Laden kann ich empfehlen, habe selbst schon mehrmals dort bestellt.

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Chucky

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Is schon n geiles Teil der Game Changer, ich glaube mein Bestellfinger fängt wieder an zu Jucken.
Mit welchen Hobeln wäre der Game Changer von der Sanftheit her zu vergleichen?
 

owlman

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Der DE89-Vergleich kommt aber sehr drauf an welchen Game Changer man meint.

Ich nutze momentan den Mamba, GC.68 und GC.84 im tageweisen Wechsel, jeweils mit einer Feather-Klinge. Meinem bisherigen Eindruck nach sind da sehr klare Unterschiede auszumachen, vom supersanften Mamba wo man die Klinge nur hört aber nicht spürt bis zum GC.84 bei dem man sich der Klinge schon klar bewußt ist. Den GC.68 würde ich dazwischen etwa auf 34C-Niveau einordnen.

Mein vorläufiges Ranking des Rasurgefühls (mit Rockwell 6C, RazoRock, Gillette, Edwin Jagger, Merkur, G+F Timor, Mühle, Maggard):

R1 - Mamba - R2 - Tech - Timor CC - DE89 - R3 - Rocca - 34C - GC.68 - R4 - V3A - Timor OC - R5 - GC.84 - R6 - R41

Wobei ein paar näher aneinander sind als andere. Und das soll keine automatische Aussage über die Gründlichkeit sein, denn die hängt mehr davon ab wie man den jeweiligen Hobel beherrscht als vom Hobel selbst.

Der Mamba ist ein Hobel für Leute, die sich auch mal im Halbschlaf rasieren wollen. Der GC.84 hingegen ist recht anspruchsvoll und erfordert viel Konzentration; mir ist es bislang noch nicht gelungen, eine reizfreie und gleichzeitig völlig glatte Rasur damit hinzubekommen. Der GC.68 ist halbwegs die Mitte von beiden, vielleicht etwas näher am GC.84 als am Mamba.
 

Flocko

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@owlman : Danke für diese anschaulichen Vergleiche! Da ich einige dieser Hobel habe bzw hatte, kann ich die beiden Versionen des Game Changers jetzt gut einschätzen. Das ist sehr hilfreich für mich.
 

Raktajino

Very Active Member

:eek:

Das ist doch mal eine komplett andere Wahrnehmung als ich sie habe: der Rocca ist eher en par mit dem R6, der 34c ist ungefähr auf Mamba Niveau, der V3A ist vergleichbar mit Rocca & R6 (allerdings weniger smooth), der Timor OC is sanfter als der R1 (Timor OC würde ich betrunken im Halbschlaf benutzen können um die Intimsphäre zu rasieren), der GC .84 ist ca dem R4 ähnlich.
 

owlman

Very Active Member
Welche Rocca-Version hast du? Ich habe den V1 und kann ihn nur als sanft bezeichnen. Ich habe aber auch schon mehrfach gelesen, dass Besitzer des "verbesserten" V2 diesen als etwas grob empfinden. Den Timor OC hingegen habe ich immer schon als eher zupackend empfunden; bevor ich mir den R41 und den Fatip piccolo gekauft habe war das mein aggressivster Hobel. Der V3A ist für mich ein etwas direkterer 34C der wiederum ein etwas direkterer DE89 ist.

Ansonsten ist vielleicht noch zu erwähnen, dass ich den GC.84 noch nicht mit anderen Klingen getestet habe. Im Mamba hatte ich auch schon eine ASP, und im GC.68 eine ASP und eine Sputnik. Die Relation dieser beiden Hobel zueinander sehe ich bei der ASP genauso wie bei der Feather.
 

Flocko

Very Active Member
Die amerikanischen Kollegen würden jetzt schreiben: YMMV

Es ist einfach so, dass jeder Nutzer bestimmte Hobel etwas anders empfindet. Trotzdem hilft so eine solche subjektive Einordnung weiter. Je mehr solche Beschreibungen man kennt, um so aussagekräftiger wird das sich ergebende Bild. Es nimmt einem (zum Glück) immer noch keiner ab, den konkreten Hobel zu testen, aber man kann so seine Testkandidaten viel gezielter auswählen. Ich nehme zum Beispiel für mich mit, dass der GC.68 ein interessanter Testkandidat ist, wohingegen der .84er für mich täglich wohl schon zu viel wäre.
 
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