Forum der Rasur

Registriere Dich jetzt kostenlos!

Dadurch bekommst Du Zugang zu dem geschützten Mitgliederbereich, kannst beim Gebrauchtmarkt mitmachen und stellst nebenbei auch noch sicher, dass niemand Dir Deinen Wunsch-Usernamen wegschnappt.

Systemrasierer - Diskussionstrang

Vor genau einem Monat hatte ich die erste Rasur mit meinem Gilette Sensor Excel. Seitdem hab ich nur die diese erste Klinge benutzt, hatte aber auch eine längere Nichtrasurphase, mit einer Ausnahme: nach über einer Woche ohne Rasur hab ich dann doch einmal das Messer benutzt. Die Rasuren waren alle eigentlich recht gut ohne Hautspannen, Reizungen oder so, aber auch relativ gründlich. Langsam lässt die Schärfe der Klinge aber nach. Ich wollte mich bewusst mal eine längere Zeit nur mit dem Systemie rasieren, um zu sehen wie das auf Dauer ist. Es geht gut und schnell und macht keinen Spass, deswegen rasiere ich mich mittlerweise nur noch jeden zweiten oder dritten Tag. Ich bleibe noch weiter dabei, um zu sehen wie weit ich mit einem Klingenkopf durchkomme.
 
Dieser und Mach3 sind meiner Meinung nach gute Rasiergeräte.

Als ich früher beruflich viel geflogen bin, waren Tabac Stick und Mach3 Gold Wert um sich schnell am Flughafen rasieren zu können.
 
Der Mach 3 ist gut.

Alles was nach dem Contur kam, mein erster Rasierer, dient zur Gewinnmaximierung im Haus P&G.
 
Ich kenne nur den ganz normalen.
Habe so einen Edelstahlgriff von Mühle meine ich, der kann Mach3 klingen aufnehmen, da kaufe ich bei Bedarf die günstigste Variante.
 
Sensor Excel mit zwei Klingen rasiert sehr gut, glaube nicht, dass sich das noch weiter steigern lässt. Aber es ist eben auch langweilig ohne offene Klinge. Über die Haptik braucht man nicht viel zu sagen, es fehlt die Würde eines echten Rasiermessers. Verhält sich so wie Plastikbecher zu Hutschenreuther Zwiebelmuster.
 
1000070634.jpg


Wahrscheinlich hatte ich ursprünglich mal Minimum alle Modelle die es in den 80er / 90er & 00ern gab.

In einem Aufräumwahn dann alle entsorgt.
Diese 3 aus der neueren Zeit sind geblieben.
Habe auch für alle noch Klingen, aber nutze ich schon länger nicht mehr.
Es sind auch nicht wirklich alle, irgendwo fliegen noch ein paar Gillette Griffe rum,ein paar Wilkinson usw.
Nur die 3 hab ich mir gereinigt und quasi zur Seite getan :)

PS: Besonders nach dem entdecken dieses Forums tut es mir im alte Schätze leid.
Manche haben schon die Jugend geprägt, und wäre jetzt cool zum anschauen und nochmal nutzen.
 
Ich habe vor ca. 30 Jahren angefangen, mich zu rasieren. Es dürften damals entweder Einwegrasierer gewesen sein oder schon der Gillette Sensor, den ich mir gewünscht und auch geschenkt bekommen habe. Im Lauf der Jahre kamen der Wilkinson Protector in gelb und ein Mach 3 Turbo dazu. Ich bin auch sehr lange dabei geblieben und habe abwechselnd Einweg- bzw. Mehrweggeräte benutzt.
Ich würde mal sagen, die Systemrasierer allgemein haben durchaus ihre Daseinsberechtigung. Man kann sich mit ihnen einfach und schnell rasieren, dafür wurden die Dinger ja erfunden. Es macht auch einen Unterschied, ob fixe Klingen verbaut sind oder federngelagerte, erstere schneiden mehr weg.
Auf den Hobel bin ich aus Neugier gekommen und bin begeistert. Wenn ich aktuell einen Hobel mit einem Systemrasierer vergleiche habe ich folgende Gedanken:

Hobel/Gillette King C: Qualität und große Freude im Umgang, erfordert aber etwas Vorsicht.

Systemrasierer: Hat die Anmutung von Spielzeug, braucht aber etwas weniger Aufmerksamkeit.

Ich denke ich werde weiterhin beide "Varianten/Systeme" benutzen, habe mit dem Hobel aber mehr Freude.
 
So, ich habe jetzt, mal wieder auf Reisen, die 4. von 5 Rasuren mit Gillette Dosengel und Mach 3 hinter mir. Stil hat das Ganze nicht gerade, aber es gibt weitaus Schlimmeres, sowohl vom Gefühl im Gesicht als auch vom Ergebnis.

Um mir die tägliche Stoppelentfernung mit einem Systemrasierer plus Dosengel anzutun, müsste schon etwas gesundheitlich sehr Einschneidendes geschehen, so wie z. B. bei meinem alten Herrn, der mit seinen mittlerweile 98 Jahren nicht mehr richtig sehen kann und in dessen zittrigen Händen ein Sicherheitsrasierer zu einem Instrument der Selbstverstümmelung geriete.

Ich schrieb es allerdings vor längerer Zeit schon einmal, dass ich, wenn es um ein selbstbestimmtes Leben in Würde ginge, ich alle Male eine sichere und sanfte Systemrasur einem Blutbad mit einem Hobel oder einer kompletten Aufgabe der Rasur vorzöge. Mein Vater schafft es mit seinem Mach 3 und Dosengel tatsächlich noch, bitte fragt nicht wie und auch nicht, wie lange es dauert, sich einmal pro Woche unfallfrei halbwegs ordentlich zu rasieren. Ich würde nie, schon aus Respekt vor ihm und seinem Recht auf Selbstbestimmung, ihm den Rasierer aus der Hand nehmen und sagen "Komm, ich mach das eben schnell für dich", denn das wäre m. E. reichlich herablassend, solange er es noch irgendwie selbst machen kann.

Daher, egal wie sehr wir manchmal Systemrasierer belächeln, verunglimpfen oder uns über "Dosenpampe" ereifern, die Anerkennung der Würde und des Rechts auf Selbstbestimmung lassen solche Werturteile respektlos und bevormundend erscheinen, wenn es darum geht, dass ältere und/oder körperlich eingeschränkte Menschen sich noch selbst rasieren wollen.
Ich verstehe dich, bei mir verhält es sich ähnlich. Mein Vater hat Parkinson, aber nicht die Variante, bei der man zittert. Er ist schlichtweg schwach und langsam, aber noch weitgehend selbständig. Er ist aber manns genug zu fragen, ob ich ihm die Haare schneide was ich auch tue. Sollte er mal fragen ob ich ihn rasiere, werde ich dies auch tun. Er war die meiste Zeit Trockenrasierer, ich werde sehen, wie wir das dann lösen. Allerdings denke ich, daß es ihm egal sein wird, hauptsache der Bart ist ab.
 
Zurück
Oben