Forum der Rasur

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Tatara

Vielen Dank für deinen Vergleich des Tatara Masamunes mit Nodachi-Cap mit dem Game Changer .76 CC, @razorgaga!
Mich würde noch interessieren, ob der Tatara Masamune mit Nodachi-Cap bei dir am Ende der Rasur ein sanfteres Hautempfinden hinterlässt als der Game Changer .76 CC? Oder fühlt sich der GS .76 CC nur direkter an - er ist wegen seines Klingenüberstands von ca. 0,08 bis 0,12 mm ja auch direkter -, erzeugt bei dir am Ende der Rasur aber nicht mehr Hautreizungen als die Tatara Masamune-Nodachi-Cap-Kombi?
Die Kombi Nodachi-Kappe und Masamune-Platte ist schon ein bisschen sanfter als der GameChanger .76-P, aber der .76-P reizt mit der Astra Super Platinum meine Haut auch nicht im Sinne von unangenehm.
Das erstaunliche ist aber, dass bei mir die Effektivität bei dem Nodachi-Masamune gleichauf zum GC .76-P ist, trotz kleinerem Klingenspalt und weniger Klingenüberstand. Ich merke aber auch, dass im GC .76-P eine Klinge schneller rupfig wird, als im Nodachi-Masamune. Vermutlich steht die Klinge im GC .76-P bisschen steiler als beim Nodachi-Masamune? Reine Vermutung...
Summa summarum ist der Nodachi-Masamune bei mir sanfter bei gleicher Effizienz und bei gleicher Effektivität.

Dennoch möchte ich neben dem Nodachi-Masamune den tollen GameChanger . 76-P nicht missen ;)
Der Spieltrieb will ja auch befriedigt werden, weshalb auch noch die Nodachi-Platte mit der Masamune-Kappe hin und wieder zum Einsatz kommt. ;)

Hat jemand von Euch die beschriebene Kombi in Titan?
Meine Hobel von Tatara und Razorock sind aus Edelstahl , d.h. zur Titanversion kann ich nix sagen.
 
Hatte mich vorhin mit meinem Muramasa rasiert und stelle mir die Frage selbst, weshalb hatte ich hier überhaupt nach einem Vergleich gefragt.

Hört auf hier diese Lobeshymnen zu posten.

Ihr seid gemein teufel_lachend
 
Hallo @razorgaga, vielen Dank für deine Antwort, aus der ich entnehmen kann, dass die Haut nach einer gründlichen BBS-Rasur mit dem Game Changer .76 CC bei dir "stärker gereizt" ist, als nach einer Rasur mit dem Masamune mit Nodachi-Cap.

Bezüglich des Tatara Muramasas möchte ich hier meine persönliche YMMV-Erfahrung mit diesem sehr hochwertigen Adjustable kurz erwähnen. Ich hatte ihn mir in der Black Week gekauft und dann innerhalb von wenigen Wochen wieder verkauft. Denn mir war das Skin-Bulging in den unteren Einstellungen wegen der vorgeschobenen Unterkante der Bodenplatte zu stark, weshalb ich mich mit den unteren Einstellungen bis 2,5 im Oberlippenbereich nicht rasieren mochte. Mit der Einstellung 3 ging es dann sehr gut.
Bezüglich der Effektivität ist der Muramasa bei mir jedoch ungründlicher als der Timor OC, der mein Benchmark-Hobel für eine hocheffektive und zugleich sanfte Rasur ist und bisher 8 Hobel meiner Rabbit-Hole-Erfahrung geschlagen und größtenteils rausgeworfen hat ... wie gesagt YMMV!
 
Hallo George,

danke für Deine Einschätzung.

Ich habe außer dem Ti Muramasa den Gentle Shaver für die Reise und den RR 6s in Edelstahl.

Ich muss sagen das ich mit dem Muramasa lange gebraucht habe bis sich Zufriedenheit eingestellt hat.

Er muss komplett anders geführt werden und der Druck den man ausübt ist ebenfalls komplett anders.

Ich kann sagen das ich jetzt nach langer Eingewöhnung nicht wechseln will, aber es war schon doch etwas anderes….

Gegen den Strich ziehe ich den Muramasa mit 2,5 praktisch ohne Druck auf der Haut. Das ist grandios was das Teil abliefert..,

Mit dem Rasieröl im dritten Durchgang habe ich kaum was zu tun.

Um zum Beispiel aber unter der Nase meine nervigen Stoppeln weg zu rasieren, muss es schon 3 oder 2,5 sein. Auf 2 gehts nicht.

So viel sei gesagt. Es war nicht Fire & forget.
Aber nach dem „lernen“ besser als beide anderen zusammen.

VG
 
Hallo @Chrizzzi, ja, Geduld zahlt sich häufig aus.

Es gab neben der für mich nicht optimalen Rasurleistung aber noch einen weiteren Grund, warum ich mich vom Tatara Muramasa getrennt hatte. Ich bevorzuge Rasierhobel, die man nach der Rasur auf einfache Weise zerlegen und reinigen kann. Man muss den Muramasa nach jeder Rasur zwar nicht vollständig auseinanderbauen und die Verstellmechanik reinigen, jedoch mochte ich es persönlich nicht, wenn die Verstellmechanik nicht vollständig sauber und trocken war. Aus dem Grund hatte ich ihn nach jeder Rasur mit dem zusätzlichen Schlüssel aufgeschraubt, zerlegt und vollständig gereinigt. Wenn ich ihn behalten hätte, hätte ich dies nur alle paar Rasuren oder einmal im Monat gemacht, auch wenn es mich gestört hätte.
Dazu kam, dass ich die Zahl im kleinen Einstellloch kaum lesen konnte. Natürlich sind das alles keine wirklichen Gründe, sich von einem so guten und hochwertigen Hobel zu trennen. Mir war er den hohen Preis aber insgesamt nicht wert, weshalb er wieder gehen musste. Dass er aber weltweit viele Fans hat, ist absolut verständlich. Jeder hat seine Lieblingshobel ...

Weil Tatara hervorragende Rasierhobel anbietet, bin ich durchaus noch daran interessiert, den Masamune mit Nodachi-Cap kennenzulernen ... vielleicht im nächsten Jahr, wer weiß ;)?!
 
Hallo George,

ich habe den Hobel noch kein einziges Mal komplett zerlegt.

Ich schraube den soweit auseinander bis ich die Klinge entnehmen kann.

So das Metall geringerer Güte nicht mit dem Titan reagieren kann. Dann wird gefettet und zusammen geschraubt.

Bei Zeiten nehme ich mal den Schlüssel und zerlege den komplett.

Wobei genau dieser Mechanismus in meinen Augen total innovativ ist. Keine Feder, wie bei all den anderen.

Bei der Ablesbarkeit der Skala gebe ich dir recht. Wenn dann noch Wasser drauf steht, muss man es erstmal wegpusten, um zu sehen was da steht ;)

VG
 
Ich bevorzuge Rasierhobel, die man nach der Rasur auf einfache Weise zerlegen und reinigen kann.
Das ist auch bei mir der Fall: nach jeder Rasur nehme ich meine 3-Teiler auseinander und mache alle drei Teile inkl. Klinge unter warmen fließend Wasser sauber, trockne alles ab, schraube wieder alles locker zusammen (so dass noch schön Luft dran kommt) und hänge den Hobel wieder auf. Schließlich ist der Schmodder nicht nur im Waschbecken und im Pinsel, sondern auch auf dem Hobel. Und ich möchte beim nächsten Rasieren (also morgen Früh) keinen verschmodderten Hobel nutzen. ;)
 
Mittlerweile war die Kombi Tatara Nodachi-Deckel mit Masamune-Platte 17 mal im Einsatz und ich muss sagen, diese Kombi ist echt spitze. Es ist die Kombi von überschaubarem Klingenspalt (0,63 mm) und neutraler Klingenexposition (0,00 mm) die bei mir bestens funktioniert: sanft, gründlich und effizient.
Nicks und Cuts kenne ich hier nicht. :)
 
Mittlerweile war die Kombi Tatara Nodachi-Deckel mit Masamune-Platte 17 mal im Einsatz und ich muss sagen, diese Kombi ist echt spitze. Es ist die Kombi von überschaubarem Klingenspalt (0,63 mm) und neutraler Klingenexposition (0,00 mm) die bei mir bestens funktioniert: sanft, gründlich und effizient.
Nicks und Cuts kenne ich hier nicht. :)

Letzte Woche konnte ich unverhofft einen Tatara Masamune mit zusätzlichem Nodachi Kopf im MH zu einem fairen Preis erwerben.
Ausschlaggebend, unteranderem für den Kauf, waren die positiven Kommentare mit der Kombi aus Tatara Nodachi-Deckel mit Masamune-Platte.

Heute morgen war es soweit und ich konnte meinem Zwei Tage Bart zu Leibe rücken. Eine ASP Klinge eingelegt (ich wollte erstmal mit einer sanften Klinge starten) und los ging es. Der Vergleich zum Gamechanger .76P passt. Eine sehr sehr milde aber doch gründliche Rasur. Keinerlei Rückmeldung vom AS.
Der Gamechanger .76P ist hier doch spürbarer.
Ich denke als nächstes werde ich den Nodachi Kopf testen.
 
Du hast doch alles was du brauchst.
Wäre dann bei dir Setting 4.
IMG_6041.jpeg
 
Ich rasiere mich auf drei und gehe dann auf 2,5 runter zum „Ausputzen“. Auf vier reagiert meine Haut zu sehr.

Danke für den Vergleich. Dann brauche ich ja nichts :)

Wie ist so der Amakuni im Vergleich? Hat er positiven oder negativen Exposure? Der Gap ist ja größer als bei Muramasa Setting 4.

VG
 
Zuletzt bearbeitet:
Kombi aus Tatara Nodachi-Deckel mit Masamune-Platte
Mir persönlich war die Kombi schon wieder zu direkt (ca. wie der Rockwell 6S #5), weshalb ich bei der reinen Masamune Kombi (ca. wie der Rockwell 6S #3) gelandet und dort ganz zufrieden bin. Insofern finde ich folgende Einschätzung interessant:
Der Gamechanger .76P ist hier doch spürbarer.
Basierend auf den bisherigen Beiträgen im Gemechanger Thread hätte ich nämlich eher vermutet, dass die .76P bei einer Rockwell 6S #4 einzuordnen wäre und nicht spürbarer als die #5 wäre.

Hast du denn zufällig einen Rockwell und könntest die Tatara Kombi sowie den .76P dazu vergleichen?
 
Ja, einen Rockwell habe ich auch. Bis zum Erwerb des ATT Windsor letztes Jahr war er zusammen mit dem Gamechanger mein Daily Driver.
Mein Bezug zum Gamechanger.76P war rein subjektiv. Der Gedankengang dahinter war folgender:
Tatara Masamune -> Rockwell#3 ->GC .68P
Tatara Nodachi-Deckel mit Masamune-Platte -> Rockwell#4 -> GC .76P

Die Platte des GC .68P habe ich schon lange, min. seit 2 Jahren, nicht mehr benutzt. Die Rasur war sehr mild aber nicht gründlich genug für mich. Genauso verhält es sich mit dem Rockwell Platte #3.
Irgendwie hatte ich gar nicht mehr an den Vergleich zum GC .68 gedacht.
Jetzt zur heutigen Rasur:
Die heutige Rasur mit der Tatara Nodachi-Deckel mit Masamune-Platte Kombi war für mich so mild wie ich Sie mit der GC .68 in Erinnerung hatte und so gründlich wie mit dem GC .76.
Oder im Vergleich mit dem Rockwell:
So mild wie der Rockwell #3 und gründlich wie #4.

Nach der milden Rasur heute hatte ich noch bedenken was die Nachhaltigkeit betrifft.
Jetzt aktuell fühle ich immer noch keine Stoppel ( außer im Kinnbereich). Finde ich bei der heutigen milden Rasur super.
 
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