Forum der Rasur

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Toter Winkel Nase-Oberlippe

Sehr anschaulich der Vergleich der Klingen. Durch das Fehlen der "Ohren" bei AC-Klingen können diese näher an die Enden des Hobel-Kopfes reichen. Dadurch kommt man per se tiefer in Ecken. So langsam ergibt alles Sinn...
Finde den Vector schon sehr ästetisch, aber leider teuer und aus dem Land des verrückten orangenen Mannes.
 
Finde den Vector schon sehr ästetisch, aber leider teuer und aus dem Land des verrückten orangenen Mannes.
Es gibt vielleicht noch eine Alternative zu dem Vector:
Den Tatara Amakuni (auch den habe ich nicht in meinem Bestand). Bei ihm hat man ebenfalls einen sehr schmalen Kopf, ähnlich dem Vector. Allerdings wird hier nicht die Schraube durch die Klinge geführt sondern die Kopfplatte mittels Magnete gehalten. Was man hier so liest, soll der ebenfalls Top sein. Der kommt übrigens aus Portugal, ist also ein europäisches Produkt. Zu beziehen ist er bei Tatara direkt, bei MeinBart.de oder aber zum Beispiel bei Rasoigoodfellas.
Da würde sich auch anbieten den zur Ansicht zu bestellen und bei Nichtgefallen zurück zu schicken.
 
Es gibt vielleicht noch eine Alternative zu dem Vector:
Den Tatara Amakuni
Beide sind Top-Rasierer im AC-Segment und für das Problem unter der Nase (aber nicht nur dort) bestens geeignet.daumenh!
Preislich liegen sie allerdings nicht soweit auseinander.
Wenn man jedoch bedenkt, dass zum Vector noch die Einfuhrumsatzsteuer hinzukommt und es bei Tatara selbst, sowie bei Rasoigoodfellas immer mal wieder saftige Rabatte gibt, spricht fast alles für den Amakuni. Ist natürlich auch Geschmackssache.

Ich finde beide aufgrund ihrer Rasureigenschaften und des wendigen schmalen Kopfes klasse. Der Amakuni liegt für mich bei der Gesichtsrasur etwas weiter vorne, weil sanfter bei mehr oder weniger gleichem Ergebnis, der Vector ist dagegen ungeschlagen bei der Kopfrasur.
 
Wenn man warten kann, würde ich den Amakuni zum Blackfriday bestellen, dann wahrscheinlich am günstigsten bei Rasoigoodfellas, für den Fall, dass sie wieder ihre 35 Prozent raushauen beziehungsweise ein paar Wochen vorher, falls sie ihren Stresstest mit 25 Prozent Rabatt machen.
 
Portugal :nurLiebe: Musste den Tatara Amakuni 3x anschauen, um mich ans Design zu gewöhnen. Aber die Bewertungen im Thread sehen wirklich vielversprechend aus, und der magnetische Verschluss klingt sehr edel. Bis November halte ich das nicht aus, aber ein paar Tage Bedenkzeit resp. Recherche bei Kleinanzeige & Co gebe ich mir noch
 
Habe den Amakuni bestellt, aber leider nach 14 Tagen wieder zurückgegeben. Der Rasierer ist wunderschön, gerade der Magnetverschluss wirkt wertig. Aber die harte AC Klinge (Feather) hat zuviele bleibende Eindrücke hinterlassen. Zudem passt m.E. die kürzere DE grundsätziich in ihrer Wendigkeit besser zur kurvenreichen Gesichtslandschaft. Mir war das Ganze zu scharf, hart, steif.

Nun habe ich 14 Tage lang einen Razorock Lupo 72 DE getestet - dieses mal vorsoglich gebraucht gekauft. Durch die abgerundete Kopfform reicht die Klinge bis an die Außenseite, so dass ich mit einem Schwung alles im Winkel zwischen Oberlippe/Nase erwische - einfach perfekt. Aber das Teil ist derart scharf, dass ich jedesmal blutige Stellen (Plural) und/oder Rasierbrand habe.

Bin nun wieder bei meinen Ursprungsmodell King Gillette DE gelandet. Die Rasur ist wunderbar sanft und gründlich. Wäre da nicht dieser tote Winkel...

Ergibt es Sinn, den Lupo noch eine Nummer schmaler auszuprobieren, also den 58er Kopf?
Ist ein "sanfter" Rasierer bekannt, der eben diese Kopfform vom Lupo hat, also abgerundete Ecken zu den Klingenenden hin?
 
Ich kann gerade im Bereich der Oberlippe ausschließlich AC-Hobel empfehlen. Der Lupo ist gut. Die Aluminium-Version ist meines Erachtens noch besser als der aus Edelstahl.
Aber ein Vector (Lite), Alpha Spirit oder wenn‘s günstiger sein soll, Remus oder so in Kombination mit der KAI Pink oder einer der vergitterten AC-Klingen ist meines Erachtens unschlagbar was die Wendigkeit zusammen mit einem Verhältnis aus Effizienz und Milde das seines gleichen sucht.
Aber jeder Jeck ist anders.
P.S.: Ich hätte noch nen Krect Spiral Curve der wenn es doch ein DE-Hobel sein muss der auch sehr gut unter der Nase funktioniert und auch ein gutes Verhältnis aus Effizienz, Wendigkeit und Milde bietet.
 
Habe den Amakuni bestellt, aber leider nach 14 Tagen wieder zurückgegeben. Der Rasierer ist wunderschön, gerade der Magnetverschluss wirkt wertig. Aber die harte AC Klinge (Feather) hat zuviele bleibende Eindrücke hinterlassen. Zudem passt m.E. die kürzere DE grundsätziich in ihrer Wendigkeit besser zur kurvenreichen Gesichtslandschaft. Mir war das Ganze zu scharf, hart, steif.

Nun habe ich 14 Tage lang einen Razorock Lupo 72 DE getestet - dieses mal vorsoglich gebraucht gekauft. Durch die abgerundete Kopfform reicht die Klinge bis an die Außenseite, so dass ich mit einem Schwung alles im Winkel zwischen Oberlippe/Nase erwische - einfach perfekt. Aber das Teil ist derart scharf, dass ich jedesmal blutige Stellen (Plural) und/oder Rasierbrand habe.

Bin nun wieder bei meinen Ursprungsmodell King Gillette DE gelandet. Die Rasur ist wunderbar sanft und gründlich. Wäre da nicht dieser tote Winkel...

Ergibt es Sinn, den Lupo noch eine Nummer schmaler auszuprobieren, also den 58er Kopf?
Ist ein "sanfter" Rasierer bekannt, der eben diese Kopfform vom Lupo hat, also abgerundete Ecken zu den Klingenenden hin?

Mit den Hensons kommst Du wunderbar auch in den hintersten Winkel unter der Nase ohne Verletzungsgefahr. Mit kurzen Zügen quer ziehen, erst rechts, dann links, gerne in beiden Richtungen, geht wunderbar. Ähnlich mit dem Aviation94, da muss ich aber mehr aufpassen.
 
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Mit kurzen Zügen quer ziehen, erst rechts, dann links, gerne in beiden Richtungen, geht wunderbar
Ja, genau. Ich ziehe hier immer in die gleiche Richtung. 45 Grad nach oben. Aber gleiches Prinzip. Mit so ganz kurzen Wischern. Je nach Hobel mit flacherem oder steilerem Klingenwinkel.
 
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Habe den Amakuni bestellt, aber leider nach 14 Tagen wieder zurückgegeben. Der Rasierer ist wunderschön, gerade der Magnetverschluss wirkt wertig. Aber die harte AC Klinge (Feather) hat zuviele bleibende Eindrücke hinterlassen. Zudem passt m.E. die kürzere DE grundsätziich in ihrer Wendigkeit besser zur kurvenreichen Gesichtslandschaft. Mir war das Ganze zu scharf, hart, steif.

Nun habe ich 14 Tage lang einen Razorock Lupo 72 DE getestet - dieses mal vorsoglich gebraucht gekauft. Durch die abgerundete Kopfform reicht die Klinge bis an die Außenseite, so dass ich mit einem Schwung alles im Winkel zwischen Oberlippe/Nase erwische - einfach perfekt. Aber das Teil ist derart scharf, dass ich jedesmal blutige Stellen (Plural) und/oder Rasierbrand habe.

Bin nun wieder bei meinen Ursprungsmodell King Gillette DE gelandet. Die Rasur ist wunderbar sanft und gründlich. Wäre da nicht dieser tote Winkel...

Ergibt es Sinn, den Lupo noch eine Nummer schmaler auszuprobieren, also den 58er Kopf?
Ist ein "sanfter" Rasierer bekannt, der eben diese Kopfform vom Lupo hat, also abgerundete Ecken zu den Klingenenden hin?
Da stellt sich mir die Frage, welche Klingen Du in dem Amakuni verwendet hast. Wenn es sanft sein soll, wäre eine vergitterte Klinge oder aber die Kai Captain Titan Mild Pink zu empfehlen. Ich rasiere mich inzwischen fast ausschließlich mit AC-Hobeln und nur noch im absoluten Ausnahmefall mit DE-Hobeln, einfach weil Präzision, Schnitthaltigkeit, Gründlichkeit, Nachhaltigkeit und Sanftheit für mich bei den Als in einem Maße erreicht werden, welches ich mit DEs persönlich nicht umgesetzt bekomme.
 
Die mir zum Hobel empfohlen wurden: Feather Professional Artist Club Blades
Die Feather Professional ist eine Standardklinge für AC-Hobel, wenn nicht gar die Standardklinge. Trotzdem bevorzuge ich, wenn es etwas direkter sein soll, die Kai Standard und wenn es etwas milder sein soll, die Kai Captain Titan Mild Pink. Ich finde die Feature wird relativ schnell harsch und dann halt unangenehm. Die ist bei mir nach vier bis fünf Rasuren fertig. Da sind die Kais deutlich angenehmer.
Auch habe ich festgestellt, dass man den AC-Hobel etwas anders führen muss, als einen DE-Hobel. Durch die steifere Klinge kann man schneller Ansatzcuts verursachen. Dafür bekommt man aber ein besseres Feedback und auch eine gründlichere und nachhaltigere Rasur.
 
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