Forum der Rasur

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Was ist das für ein Stein?

OK, dann mal Wasserspiele:

IMG_6357.JPG

IMG_6358.JPG

Ich habe versucht, die Farbe möglichst authentisch nachzustellen.

Ich bin ja echt gespannt, was es ist.

Viele Grüße
Michael
 
Danke für die Infos. Ja, wird ein Llyn Idwal sein. Habe mit mal verschiedene Bilder angeschaut. Die Marmorierung und die Einsprengsel scheinen ziemlich eindeutig zu sein.
 
Ich hab bei meinem letztem Flohmarktbesuch aus dieser Kiste mit alten öligen / verdreckten Abziehsteinen

B00.jpg


diesen Stein rausgesucht, wo ich anhand der "Abplatzung" vermutet habe, das es sich um einen "natürlichen Abziehstein" handelt.

B02.jpg


B01.jpg


Reinigung / Säuberung des Steines durch "kochen mit Waschmittel" (Steinsuppe teufel_lachend)
Bild nach dem "Kochvorgang" mit der ganzen "Mocke" die sich durch den Kochvorgang gelöst hat.
B044.JPG


Nach dem Abwaschen mit warmen Wasser und Spüli,
sah der Stein so aus (sauber und nicht mehr ölig)
B05.jpg


Danach Abrichten (Glasplatte mit Schleifpapier)
Bilder vom abgerichteten Stein mit Thüringern für den besseren farblichen Vergleich.

B07.jpg


B08.jpg


Wenn ich mir die nachfolgen Bilder anschaue, tendiere ich Richtung "Yello Lake Oilstone" (ich mir aber nicht sicher).
Nach wie vor die ganz große Frage, "Was ist das für ein Stein"?


 

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  • B044.JPG
    B044.JPG
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Wenn ich mir die nachfolgen Bilder anschaue, tendiere ich Richtung "Yello Lake Oilstone" (ich mir aber nicht sicher).
Nach wie vor die ganz große Frage, "Was ist das für ein Stein"?

Sieht auf jeden Fall nach Schiefer (Slate) aus... ob nun englisch / wallisisch (oft mal gelblich oder bläulich) , ardennisch (eher rötlich) oder sauerländisch (meist mit etwas Glitzer) , läßt sich oft nur sehr schwer bestimmen.
Teste mal Härte, Abtragsvermögen und Geschwindigkeit, dann kann man evtl. mehr sagen.

Mit scharfen Grüßen aus der Klingenstadt
Rainer
 
Vielleicht kann mir ja von euch eine weiterhelfen
Ein sehr interessantes Steinchen. :daumenhoch

Von der Form und Größe her, erinnert er mich doch schon an einen Sensenstein, allerdings erscheint
mir der Stein dafür wohl für zu fein. In Sachen Sense vielleicht eine Nummer kleiner, vielleicht um
Sicheln zu schärfen, die sind ja deutlich kleiner und feiner. Ansonsten könnte ich mir aber auch vor-
stellen, dass der Stein für Küchenmesser genutzt wurde, quasi wie ein Wetzstahl.

Die Marmorierung und Farbe erinnert mich (ganz) entfernt an einen Gelben Belgier (Les Latneuses?), die ja
nicht immer zwangsläufig nur gelb sein müssen. An der Bruchstelle sieht er aber eher nach Sandstein aus.

Gruß
Gregor
 
Ich würde mich @DailyDriver anschließen und auch mal frech behaupten, daß es sich hier um einen schnöden Rheinischen Sandstein handelt, wie er auch in den 1850-1930ern zu Tausenden als großer Rundstein in den Schleifereien benutzt wurde...
Die Schnittabfälle aus dem Bruch bis zur Fertigstellung dieser Rundsteine wurden dann zu Abertausenden als Banksteine und Sensensteine verkauft.
Das Mehl vom Abrichten wurde als Leimschmirgel zum Schleifpolieren / Pliesten genuzt.


Mit scharfen Grüßen aus der Klingenstadt
Rainer
 
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