Forum der Rasur

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Welcher Hobel im Urlaub?

Naja, man muss ja nicht jeden Thread interessant finden. Ich persönlich lese gerne in neue Threads hinein, und wenn sie mir nichts geben, lasse ich sie “ziehen”. Manchmal ist das Mitlesen aber auch ganz unterhaltsam, wenn man in einem Thread keinen persönlichen Mehrwert sieht. Aber ich würde das nicht für alle bewerten wollen. Wenn man es doch tun möchte, wohlan, solange es keine unnötigen Verletzungen gibt. Also streitet Euch nicht, es ist Wochenende!

Um mal was zum Thema beizutragen: Ich sehe das auch so, dass man im Urlaub jeden x-beliebigen Hobel mitnehmen kann, mit dem man sich wohlfühlt. Man will ja keine schlechten Rasuren im Urlaub. Die teuren und vielleicht teilweise auch seltenen würde ich jetzt auch nicht ins Aufgabegepäck geben, aber z. B. einen 34c kann man da sicher ohne Weiteres einpacken. Ich hatte immer meinen R89 dabei, als mir das zu langweilig wurde, kam zuletzt der R41 mit. Und immer gerne noch zusätzlich ein Progress, damit bin ich flexibel, und sollte doch mal einer kaputt gehen, ist noch eine Ausweichmöglichkeit vorhanden. Für die R-Hobel habe ich kleine und festsitzende Kappen, damit sich niemand verletzt, da ist noch nie eine verloren gegangen. Der Progress liegt einfach in seinem Plastikkästchen.
Die R-Hobel kommen für den Transport in kleine Ledertaschen, die auch nicht nass werden, weil da nichts nass transportiert wird. Als Rasierpinsel nutze ich unterwegs gerne den Mühle Reiserasierpinsel, der trocknet als Synthie auch sehr schnell.

Lange Rede, kurzer Sinn: Ein Problem ist das alles sicher nicht, und die Wege damit umzugehen, sind vermutlich höchst individuell.

Allen, die haben oder kurz davor stehen: Schönen und erholsamen Urlaub!
 
Ich frage mich ja immer, warum manche Menschen unbedingt die Deutungshoheit haben müssen. Ich bin mir sicher, wenn zwei Personen hier lang genug suchen, gibt es für jeden einen Faden den er total lächerlich und der andere total spannend findet und umgekehrt. Ich kann zum Beispiel mit diversen Seifenschnupperfäden oder Diskussionen darüber, welche Luxus-Edelstahlhobel Variante mit welchem Griff zu bevorzugen ist überhaupt nichts anfangen. Dort schreibe ich dann einfach nicht mit und lese die Dinger auch nicht. Ansonsten darf man wohl mit Fug und Recht annehmen, dass alle hier mehr oder weniger bekloppt sind. Wenn das nicht so wäre wäre hier schon längst zu.
 
[...] Ich mache Camping, trage meine Kulturtasche zum Waschgebäude und nach der Rasur müsste bei mir direkt die Kappe drauf. [...]
Ich habe schon in den verschiedensten Klimaten gezeltet. Man findet immer eine Möglichkeit, Hobel und Pinsel irgendwo offen liegen zu lassen (im Zelt, auf dem Tisch, Baum oder Stein neben dem Zelt etc.) Und wenn nicht, oder wenn man gleich aufbricht, trocket man die Utensilien so gut wie möglich ab und packt sie eben nicht hundertprozentig trocken ein.

Jeder Metallhobel mit Metallgriff sollte das ein paar Wochen lang spurlos aushalten. Im Zweifelsfall würde ich einen Synthie mit Kunststoff- oder Metallgriff mitnehmen und nicht den Manchurian mit geöltem Pappelholzgriff.

Einfach mal ausprobieren, dann sind die Sorgen bald verfolgen. Viel Spaß im Urlaub!
 
Zuletzt bearbeitet:
Man findet immer eine Möglichkeit, Hobel und Pinsel irgendwo offen liegen zu lassen (im Zelt, auf dem Tisch, Baum oder Stein neben dem Zelt etc.)
Davon bin ich überzeugt, eine Lösung gibt es für das Problem immer.
Einfach mal ausprobieren, dann sind die Sorgen bald verfolgen.
Ich bin überaus glücklick diese Sorgen mit meiner WKM/ Kulturtaschenlösung gar nicht zu haben. Das ist das Einfachste, wenn man sich mit dem WKM rasieren kann, ja, ist schon etwas schwieriger als mit dem Hobel.
 
Meine Frau schon, muss Platz sein für Keramik und so weiter. Ich nehme keine 40 Hobel mit [...]

[...] Software kaufe ich vor Ort, im Keramikgeschäft suche ich eine Shaving Bowl und Rasurgeschäfte habe ich in Genua und Mailand auf dem Besuchsplan.
Und ich dachte, Du nimmst aus Rücksicht auf Deine Frau keine 40 Hobel mit. Aber das Gegenteil scheint der Fall zu sein: Deine Frau berät Dich so, dass noch Platz für den Kauf weiterer Rasurutensilien ist.
 
:chips1
1 Hobelgriff, 2 Hobelköpfe (z.B. R89 kombiniert mit M41c), 1 Lea-Stick, 1 Balea-Synthi-Pinsel, alles in ein separates Täschchen/Tüte/wasauchimmer und ein Handtuch, um nach Gebrauch alles abzutrocknen (Anmerkung: Das Handtuch habe ich aber ohnehin dabei ;)).

Wer hat mein Popcorn leer gefuttert? :flucht1
 
Ich nehme fast immer einen Merkur 25C mit in dem Lederetui 5005 von Merkur. Für mich die optimalste Lösung.

Weil ich ab und zu Lust habe auf etwas anderes auf Reisen habe ich mir mal die beiden gekauft. Auch nicht schlecht.

IMG_0144.jpeg
 
Jeder Metallhobel mit Metallgriff sollte das ein paar Wochen lang spurlos aushalten.
Im Zweifelsfall wäre das der Moment, an dem bei mir doch noch ein Wilkinson Plastikhobel Einzug halten würde (nachdem mich die BEVA neulich im griechischen (!) Supermarkt unsanft gedrängt hat, ihn wieder wegzulegen).

Im Zweifelsfall würde ich einen Synthie mit Kunststoff- oder Metallgriff mitnehmen und nicht den Manchurian mit geöltem Pappelholzgriff.
Mühle Reisesynthie mit Alugriff. Funktioniert bestens.
 
Reisehobel war für mich immer ein Alibi, um den Kauf eines weiteren Rasierers zu rechtfertigen. Genau wie Reisepinsel. Hab' beides nie gemacht. Bin jetzt 60 und mir ist noch nie ein Rasierer im Urlaub abhanden gekommen.

Mein erster Rasierpinsel hat mich fast ein Vierteljahrhundert begleitet und dieser kleine Dachs hat alles mitgemacht und alles überlebt. Heutzutage nehme ich einen meiner zwei Blackbird Vector mit, damit im Urlaub alles genau so herrlich ist wie zuhause und einen meiner 30 mm Dachse in einer Travel Tube von Simpsons. Der kommt auch mal feucht in die Dose beim Wechseln zwischen Unterkünften und der Rückreise und reinigen tue ich ihn anschließend auch nicht, er wird einfach nur danach nochmal zuhause direkt benutzt und darf trocknen.

Meinen Vector packe ich einfach in ein Uhrenetui aus Velour, genau so wie eine Packung Klingen in ein weiteres und lege die zwischen die Wäsche. Und das geht auch™.
 
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