Forum der Rasur

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Ausgabebereitschaft für einen Hobel

Wieviel würdet ihr ausgeben für einen Hobel

  • Bis 150 €

    Stimmen: 24 39,3%
  • Bis 200 €

    Stimmen: 14 23,0%
  • Bis 400 €

    Stimmen: 12 19,7%
  • Bis 500 €

    Stimmen: 1 1,6%
  • Über 500 €

    Stimmen: 8 13,1%
  • Unbegrenzt

    Stimmen: 5 8,2%

  • Anzahl der Umfrageteilnehmer
    61
Als ich vor knapp 5 Jahren von der E-Fräse zum Messer gewechselt bin, dachte ich mir:
Boah, geil. Sooo viele Messer in den Kleinanzeigen für nen schmalen Taler. Ich werde nienicht mehr als hundert Euro für so ein Messer ausgeben!
In der Anfangszeit habe ich mir natürlich auch ein zwei Hobel gekauft, da ich mich, intelligenterweise, ja hier angemeldet habe und auch von diesen Dingern erfahren habe.
Das mit dem "nicht mehr als hundert Euro" hat so ungefähr genau, ein halbes Jahr gehalten und ich habe, zumindest für meine Verhältnisse, 4 Jahre lang ziemlich die Sau raus gelassen. ABER jetzt weiß ich was ich will!!! Zumindest beim Messer.
In den 4 Jahren konnte ich nie verstehen, wie man für einen Hobel mehr als 100,-€ ausgeben kann und habe das für mich innerlich auch so festgesetzt.
Ihr könnt euch aber ja denken was jetzt kommt.
Nachdem ich beim Messer "angekommen" war, dachte ich mir, ach, so einen schicken Hobel...den Rest kennen viele hier :proud
Aus "wie kann man denn mehr als hundert Euro für einen Hobel ausgeben" wurde bisher ein ATT S1 Slant SS CC wie OC (passender Griff und Top Cap sind unterwegs), ein bestellter AD Le Maurice, alle drei RR GC (Top Cap auch hier noch unterwegs) und wenn das mit dem Blutt nichts wird, überlege ich mir einen Timeless zu bestellen.

Was wir hier, zumindest die Meisten, für die Rasur ausgeben, darüber würde im "realen" Leben niemand drüber nachdenken. Kopfschütteln könnte ich mir eher vorstellen. So soll die Rasur doch ratzfatz, ohne großen Aufwand schnellstmöglich abgewickelt werden und das so selten wie möglich. Zumindest in meinem Umfeld.
ABER ist halt unser Hobby und dafür gibt man dann auch gerne Geld aus, ich zumindest.
Dafür fahre ich kein Motorrad oder bin Mitglied in irgendeinem Fußballclub oder was es sonst noch so alles gibt.

Ich habe erstmal bis 400,-€ angekreuzt, wer weiß wie sich das noch verhält :lol
 
Sei froh - das ist noch teurer. Da ist son Hobel im mittleren dreistelligen Bereich Peanuts.
Gruß Sportster
Deswegen erwähne ich das ja....aber Musik machen ist auch nicht viel günstiger :lol

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Bisher unter 100.
Ich bin zwar erst in 03/2025 in die Hobelei eingestigen, habe es mittlerweile auf 6 Hobel gebracht.
Allein in 2026 sind zwei Edelstahl Exemplare dazu gestoßen, Merkur 23 INOX neu für 99 Euro und Mühle Rocca gebraucht für 70 Euro.
Selbst wenn ich mir einen Hobel für über 500 Euro leisten könnte, würde mir mein Verstand einen Strich durch die Rechnung machen.
Mein Limit bleibt bei 100 €.
 
Was ich leider finde, die Wertigkeit der Dinge die man für sein Geld bekommt, stimmt oftmals nicht mehr.
Es ist gar nicht der Betrag an sich, sondern was man dafür erhält.
Ich habe alleine im letzten Jahr einige, wie ich finde, hochwertige Rasurartikel reklamieren müssen.
Früher wurde besser gefertigt, und die Werkstoffe waren insgesamt hochwertiger.

Und das ist absolut nicht nur auf das Rasuruniversum bezogen.
 
Was ich leider finde, die Wertigkeit der Dinge die man für sein Geld bekommt, stimmt oftmals nicht mehr.
Es ist gar nicht der Betrag an sich, sondern was man dafür erhält.
Ich habe alleine im letzten Jahr einige, wie ich finde, hochwertige Rasurartikel reklamieren müssen.
Früher wurde besser gefertigt, und die Werkstoffe waren insgesamt hochwertiger.

Und das ist absolut nicht nur auf das Rasuruniversum bezogen.
Früher war mehr Lametta! Tut mir Leid, aber so generelles Bashing ohne konkretes Beispiel kann ich nicht nachvollziehen.

Früher höherwertige Werkstoffe bei Hobeln? Da müsste man erstmal definieren, was früher sein soll. Vor 2010 oder 2011 bestanden aktuell gefertigte Hobel fast ausschließlich aus verchromten Zinkdruckguß (von Exoten wie Messing-Fatips o.ä. mal abgesehen), Vintage Hobel aus Messing, Bakelit oder Zinkdruckguß. Die Edelstahlhobel kamen damals erst auf. Pils, iKon, Tradere, Weber und ATT so als Pioniere. Das war vom verwendeten Werkstoff her (und auch vom geforderten Preis!) ein großer Schritt. Irgendwann waren die Fräsen CNC gesteuert, das ist heute bei den Hochpreisern ja fast Standard.

Und irgendwann war auch Edelstahl nicht mehr etepetete genung und es musste Titan sein. Und dann wurden die Hobel auf Spiegelglanz poliert, einige Designs wandelten sich vom reinen Werkzeug zum Kunstwerk oder Vitrinen-Schaustück. Wo bitte siehst Du da ein "früher war alles besser"?

Was es früher sicher war: preisgünstiger!
 
Zuletzt bearbeitet:
Ok @Elbe ,ohne eine Make zu bashen:
Hatte im veegangenen Jahr mehrere Titan Hobel gekauft.
Alle waren von der build quality mangelhaft und gingen zurück.
Ich habe abseits von Rasurartikeln Made in USA Titan Fertigungen , ich weiß also wie es aussehen kann + kann Vergleiche ziehen.

Dann bei Plisson ( Hier der Markenname, weil der Umgang von denen war echt läppisch ) Kram gekauft, die Shavette hatte so schlechte Quality Control, die haben mir das Ding geschenkt.
Ich könnte jetzt richtig ausholen und weitermachen...

Früher war nicht alles besser.
Aber viele Werkstoffe hatten um die 80/90er herum einen peak.
Um die 00er aufwärts drehte sich das jedoch,und ich empfinde die Tendenz seit dem als sinkend.

PS: Ich schrieb eindeutig Rasurartikel + allgemein, war nicht nur auf Hobel bezogen.
 
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