Forum der Rasur

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Ausgabebereitschaft für einen Hobel

Wieviel würdet ihr ausgeben für einen Hobel

  • Bis 150 €

    Stimmen: 26 41,3%
  • Bis 200 €

    Stimmen: 14 22,2%
  • Bis 400 €

    Stimmen: 12 19,0%
  • Bis 500 €

    Stimmen: 1 1,6%
  • Über 500 €

    Stimmen: 8 12,7%
  • Unbegrenzt

    Stimmen: 5 7,9%

  • Anzahl der Umfrageteilnehmer
    63
Was ich leider finde, die Wertigkeit der Dinge die man für sein Geld bekommt, stimmt oftmals nicht mehr.
[...]

Da habe ich ganz andere Erfahrungen gemacht:
In meinem derzeitigen Hobelpark stehen Timor, Shield und RazoRocks. Die sind nicht perfekt verarbeitet aber das Verhältnis Preis zu Leistung finde ich bei all denen hervorragend. Gleiches gilt für die drei Synthies von RazoRock, TGS und Yaqi, die daneben stehen. Und auch die chinesische Feather SS-Hommage, für die ich um die 10 € bezahlt habe, wäre mir mehr Geld wert. Lediglich das Original aus Japan ist der einzige Gegenstand in meiner Schublade, den ich für überteuert halte.

Aber womöglich bezieht sich Deine Aussage auch auf teurere Gegenstände. Bei den obersten 5 % an Verarbeitungsqualität oder gar Luxusartikeln ist es aber grundsätzlich schwer, das Verhältnis von Preis zu Leistung zu bewerten.
 
Der Vorteil von den Hobel ist aber daß man nicht irgendwelche Ersatzteile ,Service usw braucht und bei normaler Pflege halten die ja ein ganzes Leben. daumenh!
Gut ist auch daß die keiner sieht .
Also nicht wie Auto,Rad,Motorrad usw.
Dann geht daß wieder mit den Neidfaktor los .
Ich habe zwar so Rapper im TV gesehen die da so riesen Ketten umhängen haben.
Ich dachte mir das wäre doch mal was seinen Titanhobel auszuführen.:p
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Aber viele Werkstoffe hatten um die 80/90er herum einen peak.
Um die 00er aufwärts drehte sich das jedoch,und ich empfinde die Tendenz seit dem als sinkend.
Gut, Du hast Probleme mit der Verarbeitung gehabt, nicht mit den Werkstoffen an sich. Bei Hobeln (und über die reden wir hier ja) werden heute ggü. einer Zeit vor 15 + Jahren deutlich höherwertige Werkstoffe verwendet. Ob das vom reinen Nutzwert und PLV her sinnvoll ist, steht auf einem anderen Blatt.
 
Bezogen auf die Qualitätsdiskussion.

Ich glaube das bei ausgeprägtem Hobby einfach die Ansprüche ins unermessliche steigen und diese Märkte auch bedient werden.

Ein Hobel war früher einfach in den allermeisten Fällen einfach ein Werkzeug das genauso "hochwertig" hergestellt wurde wie es halt musste.
Also nach heutigen Titan CNC Ansprüchen eher....billig.
Funktion und Haltbarkeit war trotzdem gegeben, aber keine Liebhaberei.

Heute gibt es nahezu alles in jeder Qualität.
Dadurch hat sich das Gefühl eingestellt, was früher ausreichend war, ist heute Ramsch.
Von der Kaufkraft her würde ich behaupten war ein Standardhobel (sagen wir einfach Merkur 23C) vor 60 Jahren teurer als heute.

Kenne das nahezu von jedem Hobby.
Seien es Rennräder, Kameras etc.
Womit früher Profis Legenden erschaffen haben, damit traut sich heute kein ambitionierter Amateur mehr vor die Tür.

Die Preise (und Margen) bei kleinen Handgefertigten Serien sind natürlich höher als bei einem Fließbandprodukt aus einer Fabrik.
 
Ich habe zwar mit bis 150 € abgestimmt aber so ein richtiges Limit wage ich mir gar nicht zu setzten.

Ich würde eher sagen es kommt auf den Hobel an. Ich bin kein Sammler, ich bin nicht darauf aus irgendwann mal 100 Hobel zuhause in der Schublade liegen zu haben. Ich kaufe mir Hobel grundsätzlich mit der Intention der langfristigen Nutzung und dann spielt der Preis eher eine Untergeordnete Rolle bis zu einem gewissen Punkt.

Wenn ich z.B. wüsste der Hobel ist so gut, dass ich den die nächsten X Jahre verwende, habe ich auch kein Problem 200, 300 oder 400 Euro auf den Tisch zu legen. Da beißt sich aber der Hund in den Schwanz. Ich bin nämlich auch nicht bereit oder habe Lust so teure Hobel zu kaufen und festzustellen die sind doch nichts so wie gedacht oder erhofft und dann einfach den nächsten zu Kaufen. Ich müsste mir schon sehr sicher sein das ist genau der richtige Hobel für mich, um so viel Geld auf den Tisch zu legen und das sehe ich aktuell bei keinem Hobel in der Preisklasse.

Ich bin im 08/24 mit der Hobelei angefangen und habe ziemlich genau 1 Jahr mit dem 23c gearbeitet und wollte dann letztes Jahr den nächsten Schritt gehen. In meine engere Wahl standen dann der 6s, der Blackbird und der ATT Windsor. Der BB und der ATT waren preislich natürlich nochmal eine ganz andere Hausnummer als der 6s. Von dem, was ich über die Hobel gelesen habe (und auch von der Optik her) hat mich eigentlich der BB am meisten angefixt. Da die Orange mit der Blonde Haartolle aber so richtig abgedreht ist, habe ich mich von US-Produkten (zumindest in der Preiskategorie) weitestgehend verabschiedet und da ich ein gutes Angebot im MH gefunden habe, ist es dann Anfang August 2025 der 6s geworden. Mit dem bin ich auch jetzt noch so zufrieden, dass sich der Bestellfinger bei Hobeln komplett im Tiefschlaf befindet und bei Seifen austobt.

Was ich aber mit ziemlicher Sicherheit sagen kann, ist dass ab 400 Euro eine Schmerzgrenze erreicht ist, die ich für einen Rasierhobel nicht überschreiten würde. Ich wüsste nicht was ein Hobel für 600, 800 oder teilweise weit über 1.000 € bessern kann als ein Hobel für 300-400 €. Solche Hobel Triggern mich zum Glück mal so gar nicht.
 
Gut, Du hast Probleme mit der Verarbeitung gehabt, nicht mit den Werkstoffen an sich. Bei Hobeln (und über die reden wir hier ja) werden heute ggü. einer Zeit vor 15 + Jahren deutlich höherwertige Werkstoffe verwendet. Ob das vom reinen Nutzwert und PLV her sinnvoll ist, steht auf einem anderen Blatt.
Das trifft es ganz gut :)
Abseits davon, für richtig gute Qualität bin ich gerne bereit auch in die Tasche zu greifen.
 
Eigentlich müßte man hier anders fragen.
"Wieviel würdest du bezahlen wenn du dafür deinen Traumhobel bekommst?"
Das heißt alles passt für dich bei den Hobel.Rasur,Optik,Haptik einfach alles.
Das kann ich sagen. Ich habe 240 CHF für den Blutt und 150 EUR für den Masamune bezahlt. Die Nodachi-Masamune-Platten-Deckel-Kombi kann man so bei Tatara konfigurieren. Beide erfüllen Deine Beschreibung von perfekt. Naja, der Tatara könnte noch aus 316L-Stahl gefertigt sein. ;)
Trotzdem habe ich noch mehr Hobel gekauft und werde das womöglich auch in Zukunft tun. Der Grund heisst Hobby und Spieltrieb.
 
Der tollste Hobel von Material und Optik nützt mir nichts, wenn er nicht gut rasiert...
Für mich steht der praktische Nutzen weit vor allem anderen. Lieber rasiere ich mich mit nem 50€-Hobel schmerzfrei und gründlich, der vielleicht nicht nach "High-end" aussieht, als mit nem 500€-Teil, das nur toll aussieht, aber "bescheiden" rasiert... Mit Seifen, etc. halte ich es ähnlich und bin da eher pragmatisch und nüchtern unterwegs....
Aber alles kann - nix muss
 
Naja, der Tatara könnte noch aus 316L-Stahl gefertigt sein. ;)
Dann klär mich doch bitte mal auf, welche praktischen Vorteile 316L ggü. 303 oder 304 Stahl bei einem Rasierhobel hat. 316L lässt sich etwas schwerer verarbeiten, was die Kosten der Herstellung und damit den Preis treibt, ist aber korrosionsbeständiger gegen Chloride und Säuren als 303/304. Spülst Du Deine Hobel in Säure? Rasierst Du Dich im oder mit Meerwasser? Nein? Wo also soll der Vorteil sein? Rohrleitungen in einer Brauerei sind aus 316L, die werden aber auch mit Laugen, Säure und chlorhaltigen Desinfektionsmitteln gespült. Aber Hobel?
 
Dann klär mich doch bitte mal auf, welche praktischen Vorteile 316L ggü. 303 oder 304 Stahl bei einem Rasierhobel hat.
Es ging ja um perfekt und Traumhobel, nicht um Praxis. In der Praxis sind meine Tataras perfekt, seit ich zwischen den Rasuren die Kopfschraube etwas löse bzw. den magnetischen Deckel abnehme. So verhindere ich, dass die Klinge im Hobel rostet, was mir bei einem 316er noch nie passiert ist. Ich löse aber mittlerweile auch dort den Kopf zwischen den Rasuren zum trocknen etwas.
 
Zuletzt bearbeitet:
Darf ich fragen, warum Du so erstaunt bist? Ich bin hier nichts Besonderes mit meiner Rasiererfahrung, da könnten sich noch ganz andere zu Wort melden.:)
....ich rasier mich auch seit meinem 16. Lebensjahr nass, aber eben nur mit Systemie - habs nicht anders gelernt.
Ich gehe davon aus, dass du etwas älter bist als ich und da war der Hobel noch üblich.....
Ist einfach ein positiv überraschtes Erstaunen :lol
Wie gesagt: Mir war der Hobel an sich gänzlich unbekannt bis vor ein paar Jahren.....
 
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