Forum der Rasur

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Edwin Jagger

Ich bin begeistert von dem guten. Er bleibt und wird seinen Einsatz jetzt öfter bei mir sehen.
Der 3one6 ist auch sehr gut! daumenh!
Müsste ihn eigentlich viel häufiger nutzen.
Mein Lieblingshobel. Allerdings eher Liebe auf den zweiten Blick,
Mir geht es auch so. Ich führe keine genaue Statistik darüber, wann genau ich was angeschafft habe. Aber er ist bei mir einer der Dienstältesten und regelmäßig in der Rotation im Einsatz.
 
Heute habe ich meinen 3one6 von the english scent erhalten. Schöner, recht leichter Edelstahlhobel mit schwarzem Hybridgriff aus Kunststoff und Edelstahl. Er ist nur unwesentlich schwerer als sein chinesischer Clone aus Aluminium, aber nochmal besser ausbalanchiert und insgesamt etwas wertiger und edler in der Anmutung. Er ist auch etwas gründlicher und minimal direkter. Sanfter als Outlaw und Rocca und ein µ ungründlicher. Aber auch wirklich nur einen Hauch. Damit hab ich meine Viererbande jetzt zusammen: Alpha Spirit & Outlaw, Mühle Rocca und EJ 306. Sie liegen alle dicht beieinander und machen alle auch viel Spaß! Glatte Haut und kaum Reizungen. Die Personna GEM hat im 3one6 super abgeliefert. Als wäre sie für ihn gemacht. Ich bin sehr Glücklich mit dem Weihnachtsgeschenk, dass ich mir mit dem Edwin Jagger gemacht habe. Schade, dass ich den so lange nicht auf dem Schirm hatte. Gut, dass ich jetzt mit Hobeln wie diesem super zurecht komme.

Der Preis, den ich bezahlt habe, ist für einen in Europa gefertigten Edelstahlhobel mit 87Euro sehr günstig und ich habe den Mehrpreis von rund 30Euro ggü. dem Kämpfe Clon aus Stahl gerne bezahlt.

Hier ein Foto aus meinem Rasurhimmel:

20251217.jpg
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe jetzt einen 3one6 mit dem gerändelten Edelstahlgriff als Neuzugang. Hier ist mir aufgefallen, dass sich der Griff beim Aufschrauben bei manchen Stellungen, beim Einfädeln verhakt bzw. verkeilt. Vermutlich wenn der Griff nicht exakt in einer Linie mit der Gewindeachse angesetzt wird. Ich kriege den dann schon aufgeschraubt, durch vorsichtig etwas zurückdrehen bzw. hin- und herdrehen bis er greift. Dieses "Verkanten" kenne ich jedoch von meinen anderen Hobeln nicht. Ist jemand anderem das bei seinem 3one6 auch schon aufgefallen?. Das Problem liegt am Griffgewinde. Griffe von anderen Hobeln lassen sich problemlos aufschrauben. Mit der Lupe kann ich jetzt keine Besonderheiten am Griffgewinde erkennen, zumindest nicht augenscheinlich.
 
Du redest vom Ansetzen, Innengewinde beim Griff oder?
Paar Umdrehungen mit einem Handsenker, Entgrater sollte das Problem beheben. Danach sauber ausblasen.
 
Ich kriege den dann schon aufgeschraubt, durch vorsichtig etwas zurückdrehen bzw. hin- und herdrehen bis er greift. Dieses "Verkanten" kenne ich jedoch von meinen anderen Hobeln nicht. Ist jemand anderem das bei seinem 3one6 auch schon aufgefallen?
Ja, das ist mir bei einem auch schon aufgefallen, bei den anderen aber nicht. Es passiert nicht immer, und wenn lässt er sich im dritten oder vierten Anlauf dann doch ordentlich anschrauben. Ich habe den Verdacht, dass da vielleicht noch kleine Späne im Griffgewinde hängen könnten, aber bin mir nicht sicher weil ich zumindest schon versucht habe ihn mit Wattestab und Ausblasen zu reinigen.
 
Es passiert nicht immer, und wenn lässt er sich im dritten oder vierten Anlauf dann doch ordentlich anschrauben.
Manchmal geht es auf Anhieb, manchmal nicht. Vielleicht müsste da am Anfang des Gewindes so ein Ansatz eines Trichters sein, und das wurde beim Gewindeschneiden übersehen? Siehe Handsenker voriger Beitrag.
 
Wollte auch meine Erfahrungen zum Edwin Jagger 3one6 kundtun. Er ist ein optisch sehr gelungener Hobel, besonders mit dem Vollmetallgriff (der allerdings momentan schwierig zu beziehen ist). Rasurtechnisch konnte er mich nicht vollends überzeugen. Er war bei mir eine ordentliche Winkelzicke. Wenn man den optimalen Winkel getroffen hat, dann waren es immer relativ gründliche und sanfte Rasuren. Allerdings lag die Gründlichkeit auch dann leicht hinter meinen anderen vergleichbaren Rasierern (z.B. GOAT, Rocky oder Lupo etc.), die auch relativ sanft sind. Und weniger Gründlickeit bei zickiger Winkelfindung haben dann den Ausschalg gegeben, ihn wieder gehen zu lassen.
Optisch finde ich das nach wie vor sehr schade, rasurtechnisch trauere ich ihm eher nicht nach. Wer ihn jedoch hat, ihn vielleicht ausschließlich nutzt und gut den Winkel trifft, muss sich aber auch nicht zu sehr nach änderen Rasierern grämen. Schlecht ist er nicht, andere waren bei mir nur eben etwas besser. Aber falls ich mal auf der einsamen Insel strande und dort einen 3one6 finde, so werde ich mit ihm sicher auch weit kommen (zumindest wenn vernünftige Klingen etc. ebenfalls beiliegen).
 
Ich habe heute den Edwin Jagger, 3one6, mit Edelstahlgriff benutzt. Die Rasur fühlte sich ähnlich an, wie mit dem Rocca. Durch die deutlich wahrnehmbare Klingenpräsenz und sein leichtes Gewicht, lässt sich der 3one6 sehr präzise steuern. Wie der Rocca (vorgestern) lässt sich auch der 3one7 mit drei Fingern locker gehalten, sehr behutsam über das Gesicht streicheln. Ebenso ist hier für mich eine steiler gestellte Klinge von Vorteil. Spontan kam mir der 3one6 etwas direkter vor, wie der Rocca. Aber ich hatte hier heute eine neue Klinge eingelegt, und im Rocca war es eine schon mehrmals benutze Sputnik. Kann also täuschen.
Das Design des 3one6 ist mehr klassisch. Ich finde die satinierte Oberfläche sehr ansprechend. Der Edelstahl Griff (die Rändelung). sieht in Wirklichkeit viel schöner aus, als auf den Fotos die man davon im Netz findet.
Der Kopf ist deutlich leichter, als beim Rocca. Beim 3one6 sind es ca. 30 g, beim Rocca ca. 40 g. Das Griffgewicht ist eher ähnlich, wobei der Griff des 3one6 etwas kürzer und dünner ist. Insgesamt wirkt der 3one6 filigraner und wendiger.
Gefällt mit außerordentlich gut der 3one6, wie der Rocca.
 
Meine aktuellen Erfahrungen mit dem 3one6 sind sehr gut. Er reiht sich bei mir im Moment direkt hinter Blutt BR-1 1.2 mm, Tatara Nodachi-Platte mit Masamune-Deckel und Yaqi Ghost 90SB ein, eventuell aus emotionalen Gründen sogar noch vor dem Ghost.
Ich kenne weder Recurve noch Next Level, aber grosser Spalt mit geringer Exposition können auch Andere:

Blutt BR-1 1.20
Tatara Masamune mit Nodachi-Platte und Masamune-Deckel
Yaqi Ghost 0.9SB
Edwin Jagger 3one6
und viele mehr!
Ja, der Final Cut ist auf Stufe 1 schon ziemlich Aggro. Aber der Edwin Jagger, ich nehme an 3one6, ist doch ein sanftes Lämmchen mit Gründlichkeit genau nach meinem Gusto, relativ grosser Spalt und kleine Exposition.
Den hingegen empfinde ich als gar nicht bissig. Ich habe ihn erst vor kurzem als Sanfter mit grossem Spalt wieder entdeckt. Vor Jahren habe ich mich nur gewundert, warum ich mit ihm so gut zurechtkomme, wo er doch aggressiv sein soll.
 
Ich hatte heute nochmals den 3one6 (mit dem Edelstahlgriff) benutzt, mit ganz erstklassigem Ergebnis. Ich finde, der ähnelt im Handling sehr dem Merkur 23 Inox (obwohl dieser einen etwas längeren und dünneren Griff hat). Durch seine Leichtigkeit und den eher schlanken Griff, ist auch der 3one6 ein sehr agiler Rasierer. Er ist etwas direkter und etwas effizienter wie der 23 Inox. Beim 23 Inox gehe ich schon ein wenig in den Poliermodus. Den 3one6 verwende ich mit längeren langsamen Zügen, den Griff in der hinteren Hälfte oder im hinteren Drittel ganz locker mit drei Fingern haltend. Ein ganz langsames und bedächtiges über die Haut ziehen. Fast schon meditativ. Dies führte zu ausgezeichneter Gründlichkeit, und hatte keinerlei Reizungen zur Folge. Einfach nur samtig weiche und glatte Haut.
 
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