Forum der Rasur

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Heute habe ich ein Messer geschärft...

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Heute war das Wochenset von Ben Hur dran.
Das Set war meines Erachtens nach unbenutzt. Ich habe die Messer quasi auf dem Finisher nur aufgefrischt... mehr oder weniger intensiv.

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Das Setup Bestand aus einen gelbgrünen Barbers Delight Escher inkl. Anreiber.

Jedes Messer wurde im ersten Schritt auf dem angeriebenen Stein mit einer gut sichtbaren Slurry, die dann im weiteren Verlauf mit Wasser verdünnt wurde, geschärft. Das ganze geschah ohne Tape und ohne Zählen von Doppelschüben. Alles nach Gefühl.

Das Samstag hat hier von der Schneide her die meiste Aufmerksamkeit erfordert. Sonst war das bei allen Messern ein leichtes Spiel.

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Danach ging's erst auf Leinen und dann auf Leder weiter. Den Anfang machte der Leinenriemen vom 30k Kanayama. Der hat diese typische Härte, die letztens diskutiert wurde. Das Messer macht auf dem Riemen eine lautes kreischendes Geräusch und nimmt eine super Schärfe an. Danach wurde auf dem 30K Cordovan abgezogen. Dieser hinterlässt eine für meinen Geschmack zu aggressive Schärfe. Deswegen ging jedes Messer danach auf das schwarze Pferdeleder von meinem Horween Cordovan Riemen. Anschließend auf der Cordovan Seite gefinischt und die Schneide hat die feine sanfte Schärfe, die ich mag.

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Das wars dann auch schon. Ich freu mich schon auf die erste Rasur nachher damit.

Viele Grüße Marko
 
Heute mal ein Ralf Aust aufgefrischt.

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Das Messer hatte ich vor ein paar Monaten schonmal auf dem Stein, um genauer zu sein, ein grüner Thüringer.
Während die Rasur WTG ausgezeichnet verlief, brach die Schneide ATG völlig ein und ich habe mich mit einem Hobel fertig rasiert. Der Fehler lag nicht am Stein, sondern an dem Seppel davor, der nicht sorgfältig genug darauf geachtet hat keinen Grat zu erzeugen.

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Normalerweise schärfe ich mit dem 12k SS und breche die eher unangenehme Schärfe mit einem Faso.
Heute habe ich mal den neuen Nakayama Kiita ausprobiert. Der Haartest verspricht schonmal Großes.
 
Manchmal ist doch weniger mehr. Seit einem Monat habe ich alle möglichen Kombinationen versucht, um mit meinem Ozuku eine angenehme Schärfe zu erreichen. Dazu gehören Versuche mit/ohne Slurry, mit/ohne Koma Nagura, mit/ohne Leinen, mit/ohne kreisende Bewegungen auf dem Stein am Anfang, mit/ohne nur auf Wasser am Ende und natürlich die verschiedensten Varianten mit der Wassermenge, Zahl der Doppelschübe usw. Nach der heutigen Rasur hat sich die einfachste Variante als die beste für mich herausgestellt.

Gestern Abend habe ich ein sehr dünn ausgeschliffenes Gust.&Wilh. Stock in 7/8er Breite aufgefrischt.

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Das Vorgehen war folgendermaßen:

1. Auf Naniwa 10K das Messer vorbereiten (bin gespannt, ob dieser Schritt beim nächsten Auffrischen notwendig sein wird)
2. Slurry mit Ozuku Tomo Nagura anreiben
3. 20 DS auf dem Ozuku durchführen und mit 2 Tropfen die Slurry danach verdünnen
4. Schritt 3 solange wiederholen, bis Slurry kaum noch vorhanden ist (oder Messer an Stein klebt)
5. 100 DS auf Cordovan Riemen
6. Das war's!

Bei meinem Ozuku scheinen weitere Doppelschübe nur auf Wasser kontraproduktiv zu sein. Die Schärfe wird danach nur noch unangenehm. Slurry macht tatsächlich den Unterschied. Allerdings ist der Stein aber auch so fein, dass er fehlende Grundschärfe nicht zurückholen kann. Ich kann mir vorstellen, dass statt Naniwa 10K auch ein Koma Nagura gut funktionieren würde, aber bei mir hat mein Koma Nagura einige Male die Oberfläche des Ozuku versaut. Daher bin ich wieder davon weggegangen.

Jetzt muss sich diese etwas schnellere Vorgehensweise auch bei meinen anderen Rasiermessern beweisen...
 
Manchmal ist doch weniger mehr. Seit einem Monat habe ich alle möglichen Kombinationen versucht, um mit meinem Ozuku eine angenehme Schärfe zu erreichen. Dazu gehören Versuche mit/ohne Slurry, mit/ohne Koma Nagura, mit/ohne Leinen, mit/ohne kreisende Bewegungen auf dem Stein am Anfang, mit/ohne nur auf Wasser am Ende und natürlich die verschiedensten Varianten mit der Wassermenge, Zahl der Doppelschübe usw. Nach der heutigen Rasur hat sich die einfachste Variante als die beste für mich herausgestellt.

Gestern Abend habe ich ein sehr dünn ausgeschliffenes Gust.&Wilh. Stock in 7/8er Breite aufgefrischt.

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Das Vorgehen war folgendermaßen:

1. Auf Naniwa 10K das Messer vorbereiten (bin gespannt, ob dieser Schritt beim nächsten Auffrischen notwendig sein wird)
2. Slurry mit Ozuku Tomo Nagura anreiben
3. 20 DS auf dem Ozuku durchführen und mit 2 Tropfen die Slurry danach verdünnen
4. Schritt 3 solange wiederholen, bis Slurry kaum noch vorhanden ist (oder Messer an Stein klebt)
5. 100 DS auf Cordovan Riemen
6. Das war's!

Bei meinem Ozuku scheinen weitere Doppelschübe nur auf Wasser kontraproduktiv zu sein. Die Schärfe wird danach nur noch unangenehm. Slurry macht tatsächlich den Unterschied. Allerdings ist der Stein aber auch so fein, dass er fehlende Grundschärfe nicht zurückholen kann. Ich kann mir vorstellen, dass statt Naniwa 10K auch ein Koma Nagura gut funktionieren würde, aber bei mir hat mein Koma Nagura einige Male die Oberfläche des Ozuku versaut. Daher bin ich wieder davon weggegangen.

Jetzt muss sich diese etwas schnellere Vorgehensweise auch bei meinen anderen Rasiermessern beweisen...
Dann leg deinen Koma mal mit der Schleiffläche für ca 15 Minuten in etwas Wasser und dann produziere Slurry auf deinem Ozuko.
Viel Spaß dann
 
Dann leg deinen Koma mal mit der Schleiffläche für ca 15 Minuten in etwas Wasser und dann produziere Slurry auf deinem Ozuko.
Viel Spaß dann

Genau das, habe ich gelesen, soll man eigentlich nicht machen:

Japan-Messer-Shop zu Mikawa Nagura:
"- vor dem Schleifen kurz mit Wasser benetzen (nicht wässern!)"

Wie dem auch sei, ist auf jeden Fall einen Versuch wert!

Vielen Dank.
 
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