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RasurKult

Hallo zusammen,

wie Ihr es vielleicht mitbekommen habt ;) werde ich doch wohl noch einen weiteren Pinsel „angehen“.

Allerdings kein Standard, sondern eine Mini-Variante für meine kleine Captain‘s Bowl als Reise-Begleiter.

Wie lange habt Ihr so für die Planung bis zur Fertigstellung mit Bernhard zugebracht?

Muss man sich da schon Monate vorher anmelden wegen Warteliste?

Frage nur weil es bei mir erst nächstes Jahr was werden soll, also eher zweite Jahreshälfte. Und will da nicht zu spät sein.

Danke Euch.

VG
 
Die genaue Wartezeit wird dir nur Bernhard selbst sagen können.
Bei mir war das aber extrem kurzfristig umgesetzt. Ende der Woche Design definiert. Anfang der kommenden Woche dann die finalen Bilder, und Ende eben dieser Woche waren die Schätze bei mir.

Aber wie gesagt, ich kenne seine Auftragslage nicht, schreib ihm hier doch mal eine PM
 
RasurKult „Poison Ivy“ – wenn Gotham nach Schaum duftet

Nun sind zwei Rasuren mit der Poison Ivy durch – Zeit, die Lady ins Rampenlicht zu holen.

Meine RdT-Eindrücke: (hier und hier). Die erste Begegnung gab’s im Postmann-Faden – seitdem flüstert sie mir wie Uma Thurman ein verführerisches „Hi there…“ ins Ohr und ein Grinsen ins Gesicht.

Warum Ivy?
Gesehen im RasurKult-Shop, tapfer widerstanden – und doch: Gotham ruft, Ivy antwortet. Stabilisiertes Ahornholz in Smaragdgrün, durchzogen von lebendigen Adern, umspielt von feurigem Epoxid. Je nach Licht: Dschungel, Ampel und Warnsignal zugleich. Ein Griff wie ein Comic-Panel – sinnliche Gefahr, perfekt getauft: Poison Ivy.

Des Meisters Bilder:
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Und meine:
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Vorher-Nacher nach Wässerung ( macht bei Synthtik kein Unterschied....)

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Der Knoten (BW = BatWing)
Oben krönt ein 24 mm BW-Synthetik die Szenerie. Kein „Ich tue so, als wäre ich Dachs/Borste“ – eigene Liga:
  • Spitzen luxuriös weich, Backbone kontrolliert federnd.
  • Aufnahme schnell, Abgabe dosiert – ich lade ~1/6 kürzer als gewohnt und erhalte hochglänzenden, feinporigen, stabilen Schaum.
  • Zero Drama, full Performance: ein Cape-Swish über dem Tiegel, zwei kreisende „Ranken-Moves“ – und das Bat-Signal leuchtet im Schaum.
In der Praxis (2 Rasuren)
  • Face-Lather: zügig, sauber, kaum Drehen auf der Seife nötig; Schaumteppich wie frisch gewalzt.
  • Gefühl im Gesicht: seidig, keine Spitzen-Kratzigkeit, dabei präzise Steuerung an Konturen.
  • Ergonomie: kompakt, griffig, Schwerpunkt sitzt. Die Balance passt – auch auf nasser Bühne.
Kurz: Poison Ivy verführt und liefert. Sie ist Blickfang, Komplizin und tägliche Verbündete – die Art Pinsel, mit der man aus Wayne Manor tritt und sagt: Gotham, ich bin bereit.

Chapeau, Master Bernhard
RasurKult baut keine Pinsel – RasurKult baut Charaktere. Verarbeitung „Bernhard-Class“ (Übergänge, Politur, Kanten), Materialauswahl mit Auge und Attitüde. Poison Ivy ist meine #8 – und sicher nicht die letzte Hauptdarstellerin in diesem Universum.

Fazit:
Wer einen charakterstarken Synthetik sucht, der nicht Dachs/Schwein „imitieren“ will, sondern seine eigene Superkraft ausspielt – hier ist sie. Poison Ivy ist „toxisch elegant“: ein wenig Gift fürs Auge, ganz viel Gut fürs Gesicht.

Gotham schläft. Der Schaum spricht. Danke, Bernhard @RasurKult .
 
Es ist soweit. Zwei Einsätze hat mein neuer Pinsel von Bernhard @RasurKult . Daher wir es Zeit, ihn endlich vorzustellen.

Wobei, das hat Master Bernhard ja eigentlich schon erledigt, und zwar hier und ich habe meinen Senf auch, wie gewohnt, dazu gegeben, und zwar hier .

Und eine Berichtigung zum meinem Text dort:

A) war der Pinsel nicht geplant und ich hatte andere Projekte am Laufen. Und trotzdem wurde es jetzt meiner
B) der Name wurde mit freundlicher Erlaubnis geändert und in die Welt von Star Wars transformiert. Der Blue Steel II bzw XXL heisst nun:
„Beskar Forge – Long Handle“
C) Es wurde doch kein FAN-Knoten, sondern der Underdog Knoten von Bernhard, welcher von mir auch umgetauft wurde in "Bantha Elite"
D) Nicht nur für die Bowlaufschäumung, nein auch im Gesicht macht der Pinsel mit seiner enormen Länge eine geniale Figur

Und so sieht er bei mir aus: (immer zuerst trocken Neuzustand, dann nass, nach erstmaligem Bad und Ausschütteln)
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Rasurkult „Beskar Forge - Long Handle mit Bantha Elite Knoten" im Kurzreview (mit Herzklopfen)

Erster Eindruck & Verarbeitung

Der „Beskar“ wirkt wie aus einem Guss. Ein langer, schlanker Griff, perfekt ausbalanciert, mit genügend Reichweite fürs Gesichtsaufschäumen, ohne dass die Finger im Schaum versinken. Verarbeitung und Finish sind sauber. Einfach gewohnt wertig und edel anmutend.

Ergonomie
Der verlängerte Griff ist die heimliche Superkraft. Er gibt Hebel, Kontrolle und Tempo, besonders beim Face Lathering. Der Pinsel liegt stabil, dreht nicht in der Hand und erlaubt schnelle Wechsel zwischen Kreisen und Malstrichen. Quasi „Plug and play“, nur eben in RK-Schick.

Der Knoten („Bantha Elite“)
Frisch aus der Box roch der Knoten nach echtem Tier (-ar**). Unterdessen fast verflogen. Nach ein paar Probeläufen öffnet er sich sichtbar. Schöne, gleichmässige Splay-Entfaltung, sattes Backbone, weiche Spitzen mit gaaaaanz wenig Kratzen. Für mich liegt sein Feeling zwischen klassischem 3-Band und modernem Best Badger. Also genügend Rückgrat für harte Seifen, aber mit einer überraschend sanften Oberkante. Kein Gel-Overkill und kein Stroh, sondern genau die goldene Mitte. Sehr nah verwand mit dem Boti Foregoer Back -Knoten.

Aufschäumverhalten
Der Beskar baut Schaum, als hätte er es eilig. Rasch, reproduzierbar, ohne Gezicke. Mit fetteren Spitzenbasen (z. Bsp. DG/Milksteak) liefert er dichte, cremige Textur und verlässlichen Film. Bei „luftigeren“ Rezepturen (z. Bsp E&S) hilft sein Backbone, die Luft rauszuarbeiten und auf Glanz zu ziehen. Kurz: Er skaliert mit:
von „Turbo-Lather“ bis „Yoghurt-Finish“.

Auf der Haut
Sehr angenehme Präsenz: spürbar weich, aber am Anfang leicht kratzig. Wird immer weniger, so wie ich es vom Best Badger von Simpson her kenne. Die werden auch mit jedem Einsatz immer weicher und sanfter und gehen auf ein Niveau mit Silberspitzen von anderen Marken.
Beim Kreisen massiert er gleichmässig, beim Painten verteilt er präzise und glatt. Ideal, wenn man zwischen Technikstilen wechselt. Die Dosierbarkeit bei Wasser ist top. Man trifft den Sweet Spot schnell.

Der Underdog, Verzeihung bitte, ich meine der Bantha Elite Knoten ist ein echter Geheimtipp!

Einarbeitung
Mit jeder Rasur wird er geschmeidiger, ohne sein Rückgrat zu verlieren. Die Lernkurve ist flach: schon zu Beginn stark, nach wenigen Einsätzen noch besser. Genau so wünscht man sich Naturhaar. Und wie schon anderweitig erwähnt, ist es doch der Reiz und die Spannung zu sehen, wie sich so ein Echthaarpinsel entwickelt von seinen Eigenschaften her. Das Material lebt und lebt mit Dir und sammelt mit dir die Erfahrung. Genial!

Fazit (Fanboy-Modus, aber ehrlich):
Der Rasurkult „Beska Forge - Long Handle“ ist kein Show Pony, sondern ein Arbeitstier in Rüstungsstahloptik: schnell, kontrolliert, verlässlich und dabei verflucht angenehm auf der Haut. Der lange Griff ist mehr als nur Stilmittel und der Knoten bringt genau die Mischung aus Backbone und Komfort, die moderne Lathering-Setups verlangen.

Kurz gesagt: ein Pinsel, der bleibt, meine #9
 
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