Forum der Rasur

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Simpson-Pinsel

Nun ja vielleicht doch zu früh gefreut. Am 10.06. Aufkleber erstellt, aber seither nichts geändert :rolleyes:
 
Endlich kann ich einen dicken Simpson testen:

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So und hier mal nach dem ersten Einsatz.

Der Oumo wirkt definitiv „härter“.

Im Trockenen Zustand ist der Oumo an den Spitzen weicher.

Ich könnte schwören das ich zum ersten Mal „skritch“ bemerkt hatte, was ich von meinen anderen Dachsen nicht kannte.

Die Größe ist im use kein Problem. Allerdings ist das Reinigen eine Herausforderung. Das Ding speichert so richtig Seife innen, die erstmal herausgespült werden möchte. Auch im Nachgang bin ich zwei mal mit seifenfreier Lotion dran da nach dem ersten Mal noch Seife mit der Nase wahrnehmbar war.

Gefällt mir das dicke Kärlchen daumenh!


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Gestern wieder ein Ründchen mit dem Dicken eingelegt. Es ist eine Freude wie fix enorme Mengen an Schaum erzeugt werden. Wunderbar. So gesehen würde ich mal behaupten das so ein PL14 ein Traum sein müsste. Er ist noch größer und die Haare müssten den bisherigen Beschreibungen nach Natur sein.
 
Ich würde gerne etwas auf die Haare meines neuen Chubby eingehen wollen. Eines vorweg nur ein Experte wie @blexa könnte das genau einordnen. Bei mir sind es laienhafte Beobachtungen.

Wie bin ich zu der Erkenntnis gekommen das die Haare gegelt sind, als ich den neu in der Hand hielt.

  • er war wesentlich härter als mein Kirin2 an den Spitzen
  • beim Zusammendrücken in der Handfläche fühlten sich die Haare wie Kunstfaser an, kann’s nicht genauer beschreiben
  • die Haare rochen irgendwie nicht natürlich, also stanken nicht so schön wie Kirin2 oder der Kent

Nun zu den Eindrücken nach der zweiten Rasur.

Ich würde sagen das die behandelt sind, ja aber irgendwie anders als mein zwei Band Thäter. Wie mache ich das aus:

  • ich sehe nur vereinzelt mal Haare die gebogen sind wie eine Krücke. Da hat der Thäter deutlich mehr davon
  • vergleiche ich den Geruch mit dem Thäter würde ich sagen das der Thäter nach „Chemie“ beim Simpson natürlich durchkommt, aber nicht so präsent ist
  • im Feeling trocken jetzt ist der Thäter härter an den Spitzen
  • nach dem Ausschütteln kleben die Haare auch nicht so verrückt zusammen wie bei meinem Thäter

Also wenn sich bei Thäter gegelte Haare in die Charge verirrt haben, dann ist es bei Simpson noch deutlich weniger. Oder es ist eine andere Behandlung. Keine Ahnung. Ich mag die Haare deutlich lieber als die des Thäters.

Was noch auffällt, was mir bei meinen bisherigen Dachsen nicht so ins Auge stach, vielleicht nur noch beim Kent, ist das ab und an (also einer oder zwei) dazwischen ein Haar zu sehen ist der oben an der Spitze schwarz ist.

LG
 
Hier damit Ihr Euch was drunter vorstellen könnt.
Sieht so aus als wenn das Haar einfach höher hinausragte oder länger war. So ist es mit dem dicken und härteren Teil in Kontakt mit der Haut.

EDIT: er verliert aber keine Haare wie der Best-Badger zu Beginn. Ein Haar ging raus bei der ersten Rasur. Nach dem Kämmen auch nichts.

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Mir können Simpsonpinsel gestohlen bleiben. Meistens bekommt man zwar gute Ware, aber leider auch sehr oft puren Schrott für sein Geld. Sei es ein viel zu kurzer Loft und damit ein Topfschrubber, seien es schlecht sortierte Haare, "Shedder", die Haar verlieren wie ein Bernhardiner im Hochsommer , was weiß ich.

Eine derart hohe Quote an schlampig oder gar fehlerhaft gefertigten Pinseln bringt kein anderer Hersteller auf den Markt!

Diese "Abweichungen von der Norm" machen ja nach Aussagen der Firma Simpson gerade den Charme der Handarbeit aus und unterstreichen die Individualität ihrer Produkte. ja, nee, is klar…

Das Einzige, auf das Verlass ist, ist daß der Kunde mit absoluten Freudenhauspreisen über den Tisch gezogen wird.

Auch nach dem Aus von Vie Long, Thäter und dem Fast-Aus von Shavemac gibt es doch noch einige renommierte europäische Hersteller, so daß man nicht auf diesen Hersteller angewiesen ist, wenn man nicht-chinesische Pinsel haben möchte.
 
@Chrizzzi was ist deine Bewertung vom Ch3 bis jetzt - Verliebt, top, Sehr gut, nur gut?

Ich habe Erfahrung nur mit dem Manchurian Haar von Simpson, aber ich finde es wunderbar und nicht wirklich zu übertreffen bis jetzt. Die Interaktion mit Anna von Simpson war bisher auch immer echt super - freundlch, schnell, und hilfbereit.

Mein erster „guter“ Rasierpinsel war ein Manchurian Ch2.

Ehrlich gesagt hätte ich es dabei belassen sollen ;-). Ich habe zwar noch andere tolle Pinsel entdeckt, aber keinen, der eindeutig besser ist. (Ich rede aber nicht von Preisleistung Verhältnisse oder ander Haarsorten, da ich habe die nicht probiert)
 
Hallo Rado,

mein Pinselbestand ist jetzt nicht soo groß, das ich hier die super Vergleiche machen könnte.

Ich will es mal so sagen:

Er ist bei mir an zweiter oder dritter Stelle nach meinem großen Thäter zwei Band Bulb.

Also verliebt jetzt nicht. Ich finde das er sehr gut ist. Würde der völlig natürlich sein und die Haare für den Knoten auch sichtbar mit Liebe zum Detail zusammen gesteckt würden, was man dann an fehlenden schwarzen Haaren erkennen würde, dann wäre er Top.

Und zum Manchurian kann ich den nicht vergleichen, weil ich keinen habe. Der würde mir wahrscheinlich weniger gefallen, weil er mehr Backbone wohl hat, was nicht meins ist. Wegen der „Härte“ mag ich ja meinen Oumo nicht so sehr…

LG
 
Am Anfang verlieren die immer ein paar Haare
Je dichter desto mehr. Es wird sich in der Regel geben, wenn nicht ist es ein reklamations Grund. Warze noch 5 Rasuren und dann sollte es gut sein
 
Hallo Olli,

war aber bisher nur bei meinen Engländern oder Oumo.

Meine Thäters wenn überhaupt mal 1 Haar.
Wie sind so die Shavemacs? Ähnlich wie Thäter vermute ich mal.

LG
 
Alle Dachse verlieren beim einarbeiten Haare auch Shavemac...bei meinen 2
NOS Rooney war es am schlimmsten allerdings noch 10 Rasuren ca. War Schluss mit Haarausfall.
Es kommt auch auf die Belastungssteuerung des Pinsels an bloss nicht drücken wie ein irrer beim Seife aufnehmen auf dem Puck. Nur mit den Spitzen.....Alternativ den den Puck ins Gesicht reiben Pinsel kurz unter Wasser und los geht der Schaum, auch hier nicht zu feste drücken
 
Mir können Simpsonpinsel gestohlen bleiben. Meistens bekommt man zwar gute Ware, aber leider auch sehr oft puren Schrott für sein Geld. Sei es ein viel zu kurzer Loft und damit ein Topfschrubber, seien es schlecht sortierte Haare, "Shedder", die Haar verlieren wie ein Bernhardiner im Hochsommer , was weiß ich.

Eine derart hohe Quote an schlampig oder gar fehlerhaft gefertigten Pinseln bringt kein anderer Hersteller auf den Markt!

Diese "Abweichungen von der Norm" machen ja nach Aussagen der Firma Simpson gerade den Charme der Handarbeit aus und unterstreichen die Individualität ihrer Produkte. ja, nee, is klar…

Das einzige, was ich bislang an Negativem über meine Simpson-Pinsel sagen kann, ist beim The Colonel X2L Silvertip Badger der nicht 100%ig symmetrische Knoten, was den Gebrauchswert des Pinsel allerdings in keiner Weise beeinträchtigt. Anfangs verlor er auch ein paar Haare pro Rasur, aber das hat sich längst gegeben. Mir ist der Silvertip nur zu weich, zu puschelig, deshalb kommt er praktisch nicht mehr zum Einsatz. Ich bevorzuge inzwischen die etwas strafferen Manchurian Badger, und genau davon habe ich mir gerade meinen dritten bestellt, wieder einen M7, und wieder als Sonderedition. Damit sind's 2 x M7 und 1 x Colonel X2L als Manchurians. :herz1


Das Einzige, auf das Verlass ist, ist daß der Kunde mit absoluten Freudenhauspreisen über den Tisch gezogen wird.

Das finde ich persönlich etwas unfair, denn dir dürfte wohl kaum die Reklamationsquote der Firma Simpson bekannt sein, oder? Ich würde mich aufgrund zweier nicht so toll verarbeiteter Rolex-Uhren, die ich in meinen 12 Jahren als Uhrensammler zu Gesicht bekommen habe, niemals zu der Aussage hinreißen lassen, dass Rolex seine Kunden "mit Freudenhauspreisen über den Tisch zieht", u. a. auch deshalb nicht, weil ich Dutzende von Rolex-Uhren gesehen habe, die innen wie außen so verarbeitet waren, wie man es von diesem Hersteller erwartet. Es sind im Internet immer die kleinen, aber sehr lautstark auftretenden Minderheiten, die den falschen Eindruck erwecken, dass ein Hersteller nur noch Mist produziert, während in Wirklichkeit die 90+ % Mehrheit der zufriedenen Kunden gar nicht erst wahrgenommen wird, weil sie sich nicht öffentlich wahrnehmbar äußert. Was die Bewertung der Preise von Luxusgütern - und Simpson-Pinsel gehören nun einmal dazu, denn sie sind nun einmal im obersten Marktsegment platziert - angeht, so gilt, dass man selbstverständlich einen beträchtlichen Teil des Preises für den Namen und das Image bezahlt, aber das weiß jeder Kunde bei Simpson ebenso wie bei Leica, Hasselblad (Kameras), Rolex, Patek Philippe usw. (Uhren) oder Mercedes und BMW (Autos). Wer das Geld dafür nicht hat oder ausgeben will, der kauft sich halt etwas anderes oder gar nichts, aber eine Veranlassung dafür, die Anschaffungskosten solcher Luxusprodukte abschätzig als "Freudenhauspreise" zu bezeichnen, vermag ich nicht zu erkennen. Die Preise entsprechen genau dem, was Kunden bereit sind, für die Produkte zu bezahlen, so einfach ist das.
 
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