Forum der Rasur

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Tatara

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Hallo zusammen,

könnte jemand nach Erhalt und Test berichten wie sich der längere Griff auf das Handling auswirkt?

Danke im Voraus.

VG
 
Hab hier mal ein Bild von dem Muramasa Hebel XL (ca. 91mm) im Verhältnis zum Masamune Hebel (89mm) angehängt.
Standardmäßig ist der Muramasa Hebel (ca. 81mm) der XL ist ca. 10 mm Länger.
Finde den Muramasa ähnlich agil, wie den Masamune… rasierensmilie ist ja auch augenscheinlich vergleichbar. :flucht1
Hatte Glück, und zufällig auf der Homepage von Tatara, den XL gefunden, und kurzentschlossen zugeschlagen.:herz1
Finde die Tatara Hobel absolut super verarbeitet, wurde von den Vorrednern aber schon mehrfach bestätigt…goodjob!

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Heutige Nutzung des Tatara Masamune Closed Comb in Edelstahl, mit dem Masamune Griff in Edelstahl.

Ich hatte den Masamune schon länger auf meiner Habenwollen-Liste, habe aber schon so viele Hobel, und der ist ja nicht ganz billig. Aufgrund eines aktuellen Preisnachlasses eines Händlers konnte ich nicht widerstehen. Ich hatte die ungefähren Abmessungen des Hobels ja schon vorher recherchiert, war aber dann doch überrascht, über die Zierlichkeit des Masamune.

Mit einer neuen Nacet ging es heute dann beherzt an die Erstrasur. Das zierliche Design des Hobels ist, denke ich, auf Gewichtsreduktion hin optimiert. Dünne Basis-Platte, kurzer eher dünner Griff. Ich war anfangs eher skeptisch, da ich ja inzwischen längere Griffe bevorzugt, mit Verdickung am Ende. Durch den, trotz Edelstahl, recht leichten und sehr mild rasierenden Kopf (der ist ca. 10 g leichter als der Kopf des Rocca) und die sehr gut durchdachte Gewichtsverteilung habe ich den Masamune jedoch viel mehr Richtung Kopf gehalten (oder so Mitte bis Kopf), hatte also mit diesem Griff keine Probleme. Der Griff liegt sicher in der Hand und ist auch nicht rutschig, er wäre mir aber mit etwas mehr Grip trotzdem lieber.

Die Rasur empfand ich als sehr, sehr sanft, und für diese Sanftheit schon beeindruckend gründlich. Man spürt beim Ziehen des Hobels jeden mm2 Präzision der Fertigung und des Designs. Mich hat das Rasurempfinden und die daraus herzustellende Gründlichkeit etwas an den Daily STANDARD Grooved erinnert. Man kann mit dem Masamune ohne Bedenken polieren und ich konnte diesen auch bei der Rasurrichtung von unten nach oben mit etwas Druck um meine Kinnkante ziehen (Problemstelle), wie ich das mit Daily auch ohne Probleme machen kann.
Was die Gründlichkeit und die Effizienz angeht, liegt er, um hier einen Vergleich mit einem kürzlich verwendeten Rasierkopf zu haben, etwas unter dem Alpha Outlaw Evolution. Beim Outlaw geht etwas mehr, er ist etwas direkter, aber die Gefahr von Reizungen ist auch höher. Der Masamune ist in dieser Hinsicht ziemlich harmlos. In dieser (ursprünglichen) Masamune Form ist der Hobel als sehr sanfte und problemlos tägliche nutzbare Designschönheit konzipiert.

Ich denke, dass der Hobel, für mich, vermutlich in der Kombination mit Masamune Kappe und Masamune Nodachi Basis-Platte, unter Beibehaltung des Masamune Griffs, noch eine Upgrade Option wäre, darüber dann nicht (aber wer weiß). Mit noch direkteren Hobeln bin ich gut ausgestattet. Den längeren Masamune Nodachi Griff kann ich mir nur in Titan vorstellen. Der Rasierer wäre mir sonst zu schwer. Das entspricht dann nicht mehr seinem Naturell.

Toll finde ich auch diese genaue Lagefixierung von Kappe und Basis-Platte durch das kugelförmige Griffende. Er ergibt sich hier beim Zuschrauben eine mittige Ausrichtung nach dem Kegelprinzip. Durch den röhrenförmigen Verlängerungsabschnitt des Griffs, ohne Gewinde im Inneren, wird der Griff beim Zusammenschrauben schon etwas vorausgerichtet was vermutlich auch Verkantung beim Zusammenschrauben verhindern soll. Das Gewinde ist nicht bis zur Unterseite der Kopfplatte geschnitten. Der gewindefreie Abschnitt steht etwas über die Unterseite der Basis-Platte über. Man kann hier jedoch durch Unterlegen von Kunststoffscheiben (2 meiner dünnen Scheiben genügen) jeden beliebigen Griff anschrauben. Das nutzbare Gewinde reduziert sich dadurch nicht.
 
Noch ergänzend zu meinem vorigen Beitrag:
Was ich bei Tatara für absolut vorbildlich halte ist, dass man hier alle Teile einzeln beziehen kann, auch die Kappen. Dafür drei dicke :daumenhoch:daumenhoch:daumenhoch. Diese (die Kappen) gibt es nämlich bei dem meisten Herstellern nur mit einem ganzen Hobel dazu. Und gerade die Gewinde dieser Kappen sind ja das empfindlichste Teil am Rasierer.
 
Ich hatte mich glaube ich irgendwo zu Tatara ausgelassen, aber gerne wiederhole ich meine Meinung.

Die Produkte (Hardware) sind von exzellenter Qualität.
Oberflächenvergütung erster Sahne. Außergewöhnliches Design. Super innovativ. Preislich fair und nicht so abgehoben. Stehen vollends zu Ihren Produkten, in dem sie eine echte Liftime-Garantie anbieten (z.B, Muramasa Ti). Super kundenfreundlich, sprich beantworten zügig persönlich Anfragen. Produkte werden in Europa hergestellt. Tolle Integration von natürlichen Einheimischen Materialien in Verpackungen (Kork).

Was soll man noch sagen?

Ich finde das Zeug einfach klasse!
 
Ich hatte mich glaube ich irgendwo zu Tatara ausgelassen, aber gerne wiederhole ich meine Meinung.

Die Produkte (Hardware) sind von exzellenter Qualität.
Oberflächenvergütung erster Sahne. Außergewöhnliches Design. Super innovativ. Preislich fair und nicht so abgehoben. Stehen vollends zu Ihren Produkten, in dem sie eine echte Liftime-Garantie anbieten (z.B, Muramasa Ti). Super kundenfreundlich, sprich beantworten zügig persönlich Anfragen. Produkte werden in Europa hergestellt. Tolle Integration von natürlichen Einheimischen Materialien in Verpackungen (Kork).

Was soll man noch sagen?

Ich finde das Zeug einfach klasse!

+1, wirklich ein tolles Gesamtpaket, was die Burschen in Portugal treiben :daumenhoch
 
Dann möchte ich meine Erfahrungen mit dem Masamune CC und Nodachi CC und vor allem den Kombinationen aus beiden auch mitteilen (jeweils die Edelstahl-Version).

Zur Qualität wurde schon viel geschrieben: auch aus meiner Sicht absolut topp. Die Klinge sitzt absolut fest und gut geklemmt bis kurz vor der Schneide. Diese perfekte Klingenfixierung sorgt für eine bei mir sehr angenehme Rasur.

Beide Kopfvarianten inkl. deren Kombis nutze ich nur mit dem Masamune-Griff, den Nodachi-Griff besitze ich nicht. Der Griff ist gut griffig und für mich auch ausreichend dick.

Masamune CC (Blade Gap 0,63 mm, Blade Exposure -0,13 mm)
Der Masamune CC ist ein sehr sanfter Hobel, sich damit zu schneiden war mir bei mittlerweile über 100 Rasuren nicht möglich. Dennoch empfinde ich die Rasuren für einen so sanften Hobel als recht gründlich, aber für dieses Ergebnis musste ich meist 4 Durchgänge (m+q+g+a) rasieren. Im Vergleich zu meinen weiteren milden Hobel Mühle R89 ist der Masamune CC ebenso mild, aber spürbar gründlicher. Im Vergleich zum GameChanger .68-P ist der Masamune CC sanfter und gründlicher.

Masamune-Kappe mit Nodachi-Platte (Gap 0,90mm, Exp. -0,03 mm)
Zur Zeit ist dies meine liebste Variante - sehr sanft und sehr gründlich. Mit dieser Variante reichen bei mir normalerweise 2 Durchgänge (q+g), um ein absolut glattes Spielfeld im Gesicht zu hinterlassen. Und dies bei null Aggressivität. Cuts oder Blutpunkte kenne ich hier auch keine. Im Vergleich zum GameChanger .76-P ist diese Kombi Masamune-Kappe mit Nodachi-Platte sanfter und gründlicher.

Nodachi-Kappe mit Masamune-Platte (Gap 0,63 mm, Exp. 0,00 mm)
Im Vergleich zur vorherigen Kombi benötige ich für eine vergleichbare Glätte im Gesicht meist 3 Durchgänge (q+g+a), da ich unter der Kinnkante meist nacharbeiten muss. Die Sanftheit ist aus meiner Sicht fast identisch zur vorherigen Kombi (vielleicht ein winziges bisschen weniger sanft). Auch hier: Cuts oder Blutpunkte? Fehlanzeige. Und auch hier: Im Vergleich zum GameChanger .68-P oder .76-P ist diese Kombi Nodachi-Kappe mit Masamune-Platte sanfter und gründlicher.

Nodachi CC (Gap 0,90 mm, Exp. 0,13 mm)
Den Nodachi-Kopf habe ich bisher am Wenigsten genutzt, da ich diesen nicht ganz so sorglos durchs Gesicht ziehen kann, wenngleich die Effizienz im Vergleich zu den anderen 3 Varianten am Größten ist. Da ich aber ohnehin fast täglich rasiere, ist das Mehr an Effizienz für mich nicht ausschlaggebend. Auch hier würde ich sagen: im Vergleich zum GameChanger .84-P ist der Nodachi CC sanfter, die Gründlichkeit jedoch sehr ähnlich.

Bin ich von den unterschiedlichen Tatara-Varianten eventuell echt begeistert? Aber sowas von! Da haben die Jungs und Mädels von Tatara echt einen tollen Job gemacht!

Ist deswegen der GameChanger ein schlechter Hobel? Mitnichten, von den 3 GameChangern stellt für mich der GC.76-P den Sweetspot dar und diesen nutze ich auch sehr gerne.

Aber die Tatara-Varianten haben aus meiner Sicht die Nase in den oben genannten Punkten überall vorn.
 
Obwohl der Blutt mit 1.2 mm Platte mittlerweile mein Lieblings- und Alltagshobel ist, bin ich vom Masamune-System immer noch vollends begeistert. Der Masamune mit Nodachi-Platte und Masamune-Deckel kommt bei den DE-Hobel bei mir direkt hinter dem Blutt. Und der Amakuni ist mein liebster AC-Hobel.
neben SV-Fanboy auch bekennender Tatara-Fan. ;)
 
Dann möchte ich meine Erfahrungen mit dem Masamune CC und Nodachi CC und vor allem den Kombinationen aus beiden auch mitteilen (jeweils die Edelstahl-Version).

Zur Qualität wurde schon viel geschrieben: auch aus meiner Sicht absolut topp. Die Klinge sitzt absolut fest und gut geklemmt bis kurz vor der Schneide. Diese perfekte Klingenfixierung sorgt für eine bei mir sehr angenehme Rasur.

Beide Kopfvarianten inkl. deren Kombis nutze ich nur mit dem Masamune-Griff, den Nodachi-Griff besitze ich nicht. Der Griff ist gut griffig und für mich auch ausreichend dick.

Masamune CC (Blade Gap 0,63 mm, Blade Exposure -0,13 mm)
Der Masamune CC ist ein sehr sanfter Hobel, sich damit zu schneiden war mir bei mittlerweile über 100 Rasuren nicht möglich. Dennoch empfinde ich die Rasuren für einen so sanften Hobel als recht gründlich, aber für dieses Ergebnis musste ich meist 4 Durchgänge (m+q+g+a) rasieren. Im Vergleich zu meinen weiteren milden Hobel Mühle R89 ist der Masamune CC ebenso mild, aber spürbar gründlicher. Im Vergleich zum GameChanger .68-P ist der Masamune CC sanfter und gründlicher.

Masamune-Kappe mit Nodachi…….
Vielen Dank für die ausführliche Beschreibung
Das macht Lust zu üben und spielen, mit den TATARA Dingen
 
Dann möchte ich meine Erfahrungen mit dem Masamune CC und Nodachi CC und vor allem den Kombinationen aus beiden auch mitteilen (jeweils die Edelstahl-Version).
Danke für die gute Zusammenstellung. Ich habe mir gestern, nach meiner Erstrasur mit dem Masamune, dann noch die Kappe und die Basis-Platte des Masamune Nodachi bestellt. Wird spannend.

Ich hätte noch eine Frage bezüglich der Titan Griffe. Hat jemand Teile des Masamune oder Masamune Nodachi in Edelstahl, wie auch in Titan. Unterscheidet sich die gestrahlte Titanoberfläche deutlich von der gestrahlten Edelstahloberfläche? Ich überlege mir den längeren Griff in Titan zu besorgen und diesen mit dem Edelstahlkopf zu kombinieren.
Beim Kopf sehe ich (vom Preis mal abgesehen) keine Notwendigkeit für Titan. Der ist schon in der Edelstahlfassung schön leicht, bzw. genau richtig.
 
Bei hps.community bin ich auf einen recht interessanten und lesenswerten Beitrag eines Nutzers „PaWell“ zu den Rasierern von Tatara gestoßen:

Link
 
Ich bedanke mich ausdrücklich nicht!
Alter Kamerad der dunklen Seite ;) das könnte man hier zu jeder Vorstellung von Hardware genauso unterschreiben. Das ist hier eine Verschwörung.
Ganz übel sin die Beiträge von @Hilmar. Wenn der schon wieder seinen Bestellfinger zückt, dann falle ich nochmal 10 Etagen tiefer in das Kaninchenloch.
Ich war jetzt schon mehrfach auf CX und schaue mir Hobel für über 1 k an. Nur um es fest zu halten. Ich brauche keinen mehr.

LG
 
Heute kam der Masamune (Masamune Kappe und Platte) mit einer neuen Feather zum Einsatz. Absolutes Dream Team. Die Feather harmoniert mit dem Masamune ebenso ideal wie mit dem Feather AS-D2.
Der Masamune macht seinem Namen alle Ehre und konnte mit diesem Samurai-Schwert des 20. Jahrhunderts, der Feather DE-Klinge, auf Anhieb ganz erstklassig umgehen. Auch hier, wie schon in der Kombination AS-D2/Feather-Klinge, lassen sich die Barthaare einfach so wegstreicheln. Ich meine mit zu erinnern, dass der Masamune anfangs mit der Feather ausgeliefert wurde.
Gestern hatte ich den Game Changer .84p benutzt. Im Vergleich zu diesem ist mir heute aufgefallen, wie deutlich die akkustische Rückmeldung beim Masamune ist. Vor allem XTG und ATG, am Hals, war das eine wahre Freude, so deutlich zu hören wie der Masamune mit der Feather die Barthaare einfach so wegputzt. In so einer eher hohen scharf und präzise klingenden Frequenz. Die akkustische Rückmeldung beim GC .84p ist deutlich weniger ausgeprägt. Das kann also nicht mit der Klemmung und flatternden Klingen zu tun haben, denn die Klinge wird beim Masamune hervorragend geklemmt. Beim GC dagegen nicht so konsequent.
Die Gründlichkeit beim Masamune ist mit der Feather nochmal etwas höher, als mit der bisher von mir im Masamune verwendeten Nacet. Der Masamune ist jedoch kein Hobel der für kompromissloses BBS gemacht ist. Durch den nicht zu großen GAP und den negativen Klingenüberstand bleibt er konstruktionsbedingt mit der Schnittebene immer ein wenig über der obersten Hautschicht. Auch mit der Feather völlig reizfrei und ungefährlich. Der Masamune ist für maximale Hautschonung konzipiert, bei schon hohem Gründlichkeitslevel. Vielleicht so, wie es sich 3 Stunden nach komromisslosem BBS anfühlen würde. Also alles in allem ein erstklassiger Kanditat für die tägliche, 7-Tage die Woche, 52 Wochen im Jahr Rasur, mit Reizfrei-Garantie.
Kleine Einschränkung: Drücken ist mit der Feather auch hier nicht, aber mit Druck zu rasieren ist ja, meiner bescheidenen Meinung nach, immer verkehrt.
 
Nachdem der bei Tatara bestellte Nodachi Kopf gestern angekommen war, gab es heute die erste Rasur mit der Nodachi Platte und der Masamune Kappe, sowie Masamune Griff.
Bei der Klingenwahl wollte ich jetzt erst mal auf Nummer sicher gehen, und habe die von mir meistbenutzte Wilkinson Classic verwendet. Das ergab eine sehr gründliche und sanfte Rasur in zwei Durchgängen. mit zusätzlich Ausputzen. Den Griff habe ich etwas weiter hinten gehalten. Der Hobel ließ sich in längeren Zügen übers Gesicht ziehen, ohne Polieren, mit sehr guter Effizienz. Der (Original) Masamune Kopf braucht hier eine andere Technik (Polieren, vereinzelt etwas Druck). Bei der heutigen Rasur hat mich diese Kombi, vom Rasur- und Klingengefühl, spontan etwas an den 34 und 23 Inox, von Merkur, erinnert. Ich werde jetzt mal so nach und nach (gemächlich) die weiteren Kombinationen austesten.
 
Heute kam die Kombination Nodachi Kappe und Masamune Platte zum Einsatz. Was für ein grandioses Rasurgerät!
Ich hatte hier, aufgrund der von Tatara veröffentlichten Tabellen, völlig andere Erwartungen. Nach der Tabelle ergäbe sich ja eine Aggressionszunahme (so könnte man das lesen) nach der Reihenfolge: Masamune, Masamune-Nodachi, Nodachi-Masamune, Nodachi. Ich empfand die Nodachi-Masamune Kombi als effizienter, als die gestern verwendete Masamune-Nodachi Kombi, aber eben auch als deutlich sanfter. Ich würde diese als Supersmooth bezeichnen.
Das kann natürlich mit meiner bevorzugten Griffhaltung und Rasiertechnik zu tun haben: Ich halte den Rasierer ganz federleicht mit drei Fingern, eher in der hinteren Griffhälfte, und ziehe diesen in ruhigen langsamen längeren Zügen übers Gesicht. Mehr so ein drüberstreicheln. Dabei gleite ich gerne auf der Schaumkante, ziehe also den Griff eher näher zum Gesicht hin. Dies hat mit der heute verwendeten Kombination für mich, in Kombination mit der Wilkinson Classic alles getoppt, was ich bisher verwendet habe. Ich habe einige, für mich, ganz erstklassig funktionierende Rasierer, aber das war heute schon nochmal eins drauf. Am Kinn praktisch ohne Nachputzen, in zwei Durchgängen superglatt, und das einfach nur sanft.
Sehr schön finde ich auch diese fast singende Geräuschkulisse des Rasierers. Man hört hier nicht so einzelne "Pings" beim Durchtrennen der Barthaare, sondern eher so sirrendes Geräusch, mal höher, mal tiefer werdend. Ein singender Rasierhobel :happy.
Es kann gut sein, dass andere Nutzer das anders empfinden, weil deren bevorzugte Technik, Griffhaltung usw. anders ist, aber für mich ist dieser Rasierer phänomenal.

Ich habe ihn heute Tatara Nodamune getauft.
 
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