Forum der Rasur

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Tatara

Heute kam der Nodachi Kopf zum Einsatz (cap Nodachi, cc Nodachi), Handle Masamune.
War schon wieder eine Überraschung. Nach den bisherigen Beschreibungen bzw. nach der Tabelle von Tatara hatte ich eigentlich einen schon deutlich aggressiveren Rasierer erwartet. Ich hatte vor der Rasur schon überlegt einen Titan Griff zu verwenden. Sicherheitshalber. War aber überhaupt nicht so. Rasurtechnik wieder mit 3-Finger Griff und federleichtem Drüberstreicheln (was mit diesem kleinen und leichten Rasierer hervorragend geht). In dieser Kombination ist er ein klein wenig direkter, als die (cap)Nodachi-(cc)Masamune Kombi, soll heißen man merkt beim Aufsetzen unterhalb der Unterlippe oder in den Mundwinkeln, dass man hier etwas mehr aufpassen muss, aber von Aggressivität keine Spur. Insgesamt fand in den Nodachi Kopf der (cap)Nodachi-(cc)Masamune (Nodamune:proud) Kombi sehr ähnlich. Ich hatte sogar heute den Eindruck, dass die Rasur mit dem Nodachi einen Ticken ungründlicher war als mit dem Nodachi-Masamune. Das kann aber auch an der Wilkinson in dritter Nutzung gelegen haben. Die lässt in der Schärfe Anfangs etwas nach und bleibt dann aber lange konstant.
Die Rasur war aber ebenso supersanft wie mit der Nodamune Kombi. Im Vergleich zu den Lupos sozusagen lammfellweich. Diese Masamune / Nodachi Reihe ist sehr fein abgestuft. Das sind hier nicht so große Sprünge, wie man das bei anderen Rasierern mit verschiedenen Platten oft hat. Man kann also die Tataras sehr fein, je nach verwendeter Kombi, auf die jeweilig verwendeten Klingen und die eigenen Bedürfnisse abstimmen. Sehr gut gemacht. Den größten Sprung, vor allem in der Effizienz, empfand ich von Masamune auf (cap)Masamune-(cc)Nodachi.
 
Zuletzt bearbeitet:
Vielleicht hier auch von Interesse (war aus Rasur des Tages). Hab ich jetzt mal zum Tatara Faden, weil der Kopf vom Tatara war.

Ich werde jetzt ein paar mal im Wechsel den Tatara und den 23 Inox benutzen, und weiter berichten. Der besseren Vergleichbarkeit wegen, und weil ich das einfach mal probieren wollte, habe ich heute den Tatara mit dem 23 Inox Griff benutzt. Kann man machen. Passt optisch (Oberfläche) sehr gut, aber dieses Tatara typische Design ist so natürlich weg. Ästhetisch sensible Seelen könnten dies als Desaster empfinden :proud.

Kappe war die Nodachi, Platte die Masamune. Der Rasierer fühlt sich in dieser Kombi etwas direkter an, als der 23er. Er ist auch etwas effizienter. Mein spontaner Eindruck war bei der auch bereits probierten Kombi cap Masamune und Platte Nodachi, dass diese am ehesten dem 23 Inox entspricht. Ist vermutlich so. Muss ich nochmal testen, im Vergleich.
Das mehr an Direktheit und Effizienz ist beim Tatara Teil eines Designkonzeptes, das mit diesen hochpräzisen Fertigungsmethoden erst möglich wurde. Wie auch bei anderen Rasierern dieser Klasse.

Ich könnte mir beim 23 Inox ein mehr an Aggressivität nicht vorstellen. Dafür ist das Kopfdesign, meiner Meinung nach, nicht gemacht.
Der 23er besitzt ein klassisches Kopfdesign, das universeller nutzbar ist. Geeignet für eine breitere Zielgruppe. Bewährt. Ich halte den 23er für gutmütiger und winkeltoleranter.
Aufgefallen ist mir, dass ich den Griff zuerst wie beim 23er gehalten, dann aber schnell in einen etwas steileren Winkel gezogen habe. Der optimale Griffwinkel ist beim Tatara etwas steiler bzw. der Klingenwinkel flacher. Bei dem langen Griff hatte ich jetzt mehr die Neigung diesen Richtung Haut zu ziehen. Insofern fühlt sich der kürzere Tatara Griff schon stimmiger an.

Insgesamt lässt sich sagen, dass das zwei verschiedene Designkonzepte sind, für unterschiedliche Zielgruppen. Ich würde hier keinen der Hobel als besser oder schlechter beurteilen, einfach anders.
Der Tatara, hochpräzise, mit mehr Klingengefühl und Effizienz möglich (je nach Kopf). Braucht jedoch mehr Expertise, bei der Rasur. Etwas mehr Potential, aber auch mehr Risiko für Reizungen. Wobei ich den insgesamt schon als sehr sanft empfinde. Also mit Erfahrung überhaupt kein Problem. Mehr der Rasierer für Hobel-Gourmets.
Der 23 Inox, mit klassischem universeller nutzbarem Design. Nicht ganz so direkt und effizient wie der Tatara, aber gutmütiger, mit größerem Rasurwinkelbereich. Wenn der Winkel nicht ganz optimal ist, dann eben etwas weniger gründlich, funktioniert aber trotzdem. Man kann mit dem 23er mehr im Gesicht rumturnen, ohne Folgen (nach meinem Empfinden).

Beides sind super Hobel, je nach Vorliebe. Ich verwende beide sehr gerne, und würde mich von keinem der beiden trennen wollen.
 
Eine Frage, welchen Tatara Griff wird verwendet??? Nodachi/ Masamune Titan/Stahl?? Das hat ja ggf. Auch einen Einfluss.
Einfach aus Interesse.
 
Eine Frage, welchen Tatara Griff wird verwendet??? Nodachi/ Masamune Titan/Stahl?? Das hat ja ggf. Auch einen Einfluss.
Einfach aus Interesse.
Ich habe den ganz normalen Masamune Griff in Edelstahl. Den finde ich bezüglich Gewicht und Handling sehr gut. Der Masamune-Nodachi Griff in Edelstahl wäre mir, für den Tatara, zu schwer. Ich würde den Masamune-Nodachi Griff, sofern man einen längeren Griff möchte, in Titan nehmen. Für den Kopf sehe ich keinen Sinn in Titan, da der Kopf auch in Edelstahl eher leicht ist. Heute hatte ich aber den Griff des 23 Inox verwendet. Geht auch an der Nodachi Kappe gut und passt farblich sehr gut.
 
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