Taylor Rasiercremes

Herne

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Nachdem Kollege blexa uns heute schon die Rasierseifen von Taylor of Old Bond Street vorgestellt hat, will ich seinem guten Beispiel folgen und die RCs aus gleichem Hause ins Visier nehmen.



Die englischen (wie auch die schottischen) Rasiercremes aus den bekannten traditionellen Häusern gehören für mich zweifellos zum besten, was man an RCs weltweit bekommen kann.

Jeder, der diese Cremes einmal im Pinsel hatte, wird bestätigen, wie spielerisch leicht sich jede Menge Schaum von allerfeinster Güte produzieren läßt. Die Gleiteigenschaften sind für mein Dafürhalten überragend! Ich habe es zwar noch nie wirklich getestet, aber mein Spruch 'die kann man auch mit der Zahnbürste aufschäumen', ist glaube ich gar nicht sooo weit hergeholt. :D

Die Ergiebigkeit ist dabei sensationell. Nicht nur von mir war in der Vergangenheit immer wieder in diversen Foren von der 'erbesengroßen Menge' als ausreichendem Materialeinsatz für genügend Schaum für drei Durchgänge zu lesen.
Diese Ergiebigkeit wie auch die tollen Beduftungen rechtfertigenden meiner Ansicht nach den höheren Preis im Vergleich zu Drogerieware allen Unkenrufen zum Trotz mehr als genügend.

Taylor of Old Bond Street hat in Sachen Düfte die mit Abstand größte Auswahl an allen britischen RC-Herstellern, und sind in Sachen Erweiterung des Sortiments auch die rührigsten.
Waren es Anfang des Jahrtausends, als ich zum ersten Mal den tollen Laden in der Londoner Innenstadt betrat, vielleicht gerade mal so 6-7 verschiedenene (was auch damals schon mehr war als bei der Konkurrenz), so sind es mittlerweile mehr als das doppelte, ich glaube so 16-17. Wer es ganz genau wissen will, kann auf der Homepage nachzählen.

Die Auswahl ist breit gefächert, von typisch englischen Gentlemen Düften über holziges bis hin zu fruchtigem oder nussigem; oder auch mit Aloe Vera, duftfrei, Bio, für 'sensitive skin' .... - ich denke, da ist für jeden was dabei. Die meisten duften im Vergleich zur Konkurrenz von Trumper oder Harris zum Beispiel relativ intensiv. ;)

Die Cremes werden bei Taylor sowohl in 150g Kunsststoff-Tiegeln mit Schraubverschluß, wie auch in 75g Tuben angeboten. Für wenige Sorten gibt es auch 60g Reisetiegel oder auch 50g Reisetuben.

Aus meinen mittlerweile langjährigen, intensiven Anmerkungen mit diesen RCs, will ich noch anmerken, daß ich (obwohl die Qualität von allen Cremes erstklassig ist), durchaus geringe Unterschiede zwischen den einzelnen Sorten festgestellt habe. Die ein oder andere kommt vielleicht noch einen Tick cremiger daher als die andere. Aber da kommen wir jetzt so langsam in den Bereich der hustenden Flöhe.
Mein persönlicher Favorit ist auf jeden Fall die Avocado. Die ist an Cremigkeit des Schaums für mich unübertroffen und schäumt einfach gnadenlos alles nieder, was sich ihr in den Weg stellt. :D

Eins noch zum Schluß:
Manche sprechen bei den RCs von Taylor und anderen auch immer mal wieder von Weichseifen. Das ist aber nicht korrekt. Es sind und bleiben schlicht Rasiercremes! Zwar nicht so flüssig, daß sie fließen, wenn man den Tiegel neigt, aber trotzdem feucht. Die Cremes müssen eigentlich an den Pinselspitzen haften, wenn man mit diesen nur leicht und ohne Druck 'andippt'.
Ist die RC fester, oder fühlt sich schon fast wie eine Weichseife an, dann hat sie wahrscheinlich schon eine ganze Weile irgendwo bei einem Händler gelagert. Bis zu einem gewissen Punkt macht das der RC nichts aus, aber ab einem gewissen Punkt der Festigkeit/Zähigkeit lassen sie sich dann nicht mehr gut aufschäumen.

Hält man die Schraubtiegel aber gut verschlossen und lagert sie normal, halten die Cremes 'ewig'. Mit den Tuben habe ich keine Erfahrung, aber manche Tiegel hatte ich schon 5-6 Jahre bis zur endgültigen Leerung, und außer einer leichten Farbveränderung von cremeweiß Richtung nikotingelb und einem leichten, aber unerheblichen Feuchtigkeitsverlust, konnte ich nichts negatives feststellen.
 

maranatha

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Na endlich geht's mal los. Sehr schöne Vorstellung!

Meine drei ToOBS Cremes in der "kompletten" Variante, also nicht als kleines Pröbchen, sind die folgenden:

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Die "Eton College" war die erste ToOBS Creme, die ich mir in der Tiegel-Variante gegönnt habe. Ein wunderbar zitrisch, holziger Gentleman-Duft.

Die "Sandelholz" ist für mich von den englischen Sandelholzdüften, die ich kenne, diejenige, die ich am liebsten rieche. Während die Truefitt & Hill mir eher zu muffig ist, kommt die Sandelholz von Harris für mich zu süßlich rüber. Die ToOBS Sandelholz hat eine sehr schöne Balance zwischen Würzigkeit, edlem Holz und leichter Süße. Recht eigen, muss man mögen, aber mir gefällt. sie. Ich überlege, von ihr vielleicht doch auch mal die Seifenversion zu versuchen.

"Jermyn Street" ist ein ebenso edler, englischer Duft, wie "Eton College", nur sehr viel wärmer, mehr Holzanteil und nichts zittrisches. Sehr angenehm! Hat mich in der Aftershave - und EdC Version aber nicht so sehr überzeugt. Das weicht für mein Dafürhalten etwas ab und ist süßer, was mir nicht mehr so gefällt. Als RC aber toll!
 

Herne

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Schöne Beschreibungen Herr Kollege!

Die Jermyn Street RC ist glaube ich duftmäßig diejenige, die man wirklich jedem empfehlen kann, der mal blind zuschlagen will. Sowas wie Everybodys Darling. Zumindest habe ich noch nie irgendwo gelesen, daß der Duft jemandem nicht gefallen hat.
Allerdings gehört sie für mich zu denjenigen Taylor-RCs, die in Sachen Cremigkeit ein klein wenig abfallen. Mag aber sein, daß andere Kollegen das anders einschätzen? Soviel zu den oben erwähnten hustenden Flöhen. :rolleyes:

Zum Thema Sandelholz, da ich im Urlaubsthread auch kurz einen derartigen Vergleich gestreift habe:
Ich stimme mit maranatha's Einschäzungen überein, halte den Taylor-Sandalwood aber auch für den 'schwersten' von allen. Vor allem bei AS oder EdT. Da sage ich auch wie Du: Muß man mögen, und Understatement sollte nicht höchste Priorität haben.:D
Die Seife kommt duftmäßig im Vergleich zur RC wie meistens etwas herber und weniger süß daher, und auch weniger intensiv.

Und by the way: Das T&H Sandalwood ist wirklich eigenartig, hatte eine so gar nicht passende erdig/grasige Komponente - zumindest bei der RC.
 

Tosca

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Die Organic Shaving Cream war meine erste RS/RC überhaupt, die ich mir in meinem 2. Hobelzeitalter zugelegt habe.
Bei
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habe ich bestimmt bei 20 RS/RC durchgerochen. Danach war meine Nase so überfordert, dass ich mich ganz pragmatisch für eine duftlose RC entschieden habe. War im nachhinein auch keine gute Entscheidung, ganz ohne Duft.
Mit der Schaumleistung war ich immer sehr zufrieden. Hat von Anfang an problemlos funktioniert.
Die Organic Shaving Cream hat dann später mit großer Freude meine Freundin übernommen. Seit dem benutzt sie Ordentliches Rasier-Material.

Für meinen nächsten Versuch habe ich mir eine Cedarwood zugelegt. Diese dann aber unbenutzt verschenkt.
Irgendwann wird ganz sicher wieder eine ToOBS in mein Bad einziehen.
 

maranatha

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Die Taylor's habe ich jetzt eine ganze Weile ausprobiert, obwohl ich momentan ja eigentlich die T&H Pröbchen durchgehen will. Im Urlaub war ausreichend Gelegenheit und jetzt danach kam mit der Jermyn Street eine Zweite in der Vollversion dazu. Dabei ist mir folgendes bei allen, die ich versucht habe incl. der Pröbchen, aufgefallen. Es betrifft die Menge des Materials. Die viel zitierte Sparsamkeit der Taylor Cremes (und wahscheinlich auch die der anderen engl. Traditionshäuser) möchte ich gar nicht in Frage stellen. Aber von der ebenfalls schon öfter mal angesprochenen Portionierung in "Erbsengöße" habe ich mich mittlerweile komplett verabschiedet. Es ist nicht so, als dass mit diesem geringen Material nicht ausreichend bis genug Schaum für drei Durchgänge geschaffen werden kann, aber die Güte dieses Schaumes ist für mich nicht annähernd so gut, wie wenn ich das Doppelte, also eher "Haselnussgröße" veranschlage. Ich habe es für mich nun sehr umfangreich getestet, mit jedem Pinsel (auch dem STF, der nun wirklich aus allem mit geringstem Material ein Träumchen von Schaum zaubert), in der Schale zubereitet, im Gesicht aufgeschlagen oder als reines Testschäumen in der Schale und dann auf den Handflächen getestet, was für mich immer ein sehr guter Indikator für den "Ernstfall" ist. Es ist nicht so, als ob der "Erbsensschaum" nicht taugen würde. Auch kann man ihn wenn es sein muss auch noch auf mehr Durchgänge bringen. Aber die Qualität des Schaumes mit dem "Mehr" an Material, erbringt ein Schäumchen, das mit jedem Lather meiner Talgseifen mithalten kann. Er ist ein wenig anders, aber die Güte ist ebenbürtig. Aber eben nur mit der größeren Portion. Dabei rühre ich den Schaum mit eher wenig Wasser an und produziere eine sehr "dicke" Basis, die ich dann mit erneuter, geringer Wasserzugabe zu dem bringe, was ich mir im Gesicht als vorbildlich vorstelle, und mit dem ich auch die besten Resultate erziele. Natürlich kommt im Laufe der Rasur durch das Plus an Material ein Schaumberg zustande, der für 5-6 Durchgänge locker reichen würde. Das Endergebnis an der Menge des Schaumes ist also viel zu viel. Aber reduziere ich die Anfangsmenge, kommt dieser "Superschaum" nicht zustande. Ich weiß nicht wieso, vielleicht stelle ich mich auch einfach zu doof an, aber die Taylor sowie die anderen Cremes alle, die noch in der Warteschleife für eine Probe sind, werden in Zukunft nur noch in der etwas verschwenderischen Portionierung verwendet.
 

947

Very Active Member
Ich handhabe das ebenfalls so. Bei allen meinen Rasiercremes drücke ich einen ca. 3 cm Strang heraus...und habe sehr gute Ergebnisse damit.
Da wir ja alle nicht an knappen Reserven leiden, werde ich mich hier bestimmt nicht umbringen nur um jeweils vielleicht 1 cm Material zu sparen.
 

blexa

Writes More Here Than At Work
Natürlich kommt im Laufe der Rasur durch das Plus an Material ein Schaumberg zustande, der für 5-6 Durchgänge locker reichen würde. Das Endergebnis an der Menge des Schaumes ist also viel zu viel. Aber reduziere ich die Anfangsmenge, kommt dieser "Superschaum" nicht zustande.
Ich gehe bei den Cremes übrigens genauso vor. Ich habe gerade eine frische Taylor und Castle Forbes Creme hier, mit der ich bei dieser Vorgehensweise eine halbe Fußballmannschaft einschäumen könnte:D
Ich nutze die Schaumberge dann für die anstehende Kopfrasur;)
 

Herne

Very Active Member
Ich handhabe das ebenfalls so. Bei allen meinen Rasiercremes drücke ich einen ca. 3 cm Strang heraus...
Du sprichst jetzt aber nicht von Tayler RCs, oder?
3cm 'Würste' kenne ich als angemessene Menge bei gängigen Drogerie-RCs wie Speick, Palmo, Nivea .... . Bei Taylor und ähnlichen müßte ich bei so einer Menge schon fast schon die Feuerwehr rufen wegen Schaumalarm. :D

@maranatha
Die von Dir angeregte Debatte, ob jetzt Erbse oder Haselnuss bewegt sich meiner Ansicht nach dennoch in einem relativ engen Bereich und auf den Millimeter genau nachmessen tut ja keiner von uns.
Ich denke wir sind uns ja nach wie vor einig, daß es imRC-Bereich kaum was ergiebigeres gibt als die Cremes von Taylor, Trumper oder Truefitt .

Im Detail spielt meiner Ansicht nach der Pinsel eine nicht zu unterschätzende Rolle. Mit meinem relativ dicht gebundenen 26er Rooney Silberspitz komme ich mit der Erbse auch nicht mehr ganz hin. Und ich schätze mal Deine ähnlich dichten Thäter z.Bsp. verlangen auch mehr Material als locker gebundene Pinsel wie Dein Kent oder mein Omega, die so gut wie nichts für den 'Eigenbedarf' einbehalten.

Wie im Eingangspost bereits erwähnt gibt es meiner Erfahrung nach auch noch kleine Unterschiede zwischen den einzelnen Taylor Sorten. Den Schaum Jermyn Street z.Bsp. fand ich jetzt nicht so 'rich' wie z. Bsp. den der Mr. Taylors oder der Avocado. Letztere hat für mich eindeutig das beste ELV - also 'Erbsen-Schaum-Verhältnis'. :D
 

maranatha

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Du sprichst jetzt aber nicht von Tayler RCs, oder?
Korrekt. In meinem Fall ist es die Speick RC bzw. Palmolive. Im übertragenen Sinn gilt es ja auch für die Taylor.
Ich speche aber schon konkret von den Taylor RC's. Wobei dazu gesagt werden muss, dass eine "Wurst" aus einer Taylor-Tube nicht mal halb so dick ist, wie die einer Speick oder Palmolive. Mehr als 2mm Dicke ist das nicht. Drücke ich 3cm Taylor-Wurst zusammen, komme ich auf geringfügig mehr, als einen Erbsenball. Deswegen entspricht meine Idealmenge bei Taylor bisher eher 5cm, was dann in etwa die Haselnuss ergibt.

Was die Aufschäumeigenschaften der verschiedenen Sorten anbelangt, kann ich bisher keine nennenswerte Unterschiede feststellen. Aber mein Erfahrungsschatz ist da auch nicht so groß. Jermyn Street, Eton College und Sandalwood verhalten sich bei mir identisch, d.h. großartig. Mr Taylor, Cedarwood, St. James, No.50, Coconut und Rose (alles Proben) werden im Laufe der nächsten Wochen ihren Einsatz erfahren. :D
 

Herne

Very Active Member
Du sprichst jetzt aber nicht von Tayler RCs, oder?
Korrekt. In meinem Fall ist es die Speick RC bzw. Palmolive. Im übertragenen Sinn gilt es ja auch für die Taylor.
Nö, eben nicht. Das sollte man schon getestet haben, bevor man solche Rückschlüsse zieht.

Wenn dann jemand zu dem Ergebnis kommt, daß Speick oder Palmo RCs gleich ergiebig sind wie die von Taylor, möchte ich ihm das nicht absprechen, kann mich aber nur wundern.

@maranatha: Ich habe keine Erfahrung mit Taylor-Würsten bzw. deren Umrechnung auf andere Lebensmittel. :D
Was ich oben verglich, waren diese dickeren Würste aus Nivea, Palmo, Arko ... Tuben.

Was die kleinen Unterschiede zwischen den Sorten anbetrifft, habe ich ja oben bereits eingeräumt, daß das im Grenzbereich der hustenden Flöhe anzusiedeln ist. Manche Eindrücke verstärken sich halt erst nach längerer Zeit.

Ich halte es durchaus für möglich, daß über die Jahre die ein oder andere 'Batch' mal geringfügig abweicht, trotz industrieller Produktion. So war z.Bsp. eine Sandalwood RC, die vor zwei Jahren mal einem Freund mitgebracht habe, etwas fester als das sonst üblich ist.
 

947

Very Active Member
Nö, eben nicht. Das sollte man schon getestet haben, bevor man solche Rückschlüsse zieht.
Nö. Was ich damit ausgesagt habe gilt prinzipiell für jede RC. Ich nehme einfach etwas mehr „Software“ als vielleicht nötig, um einen guten Schaum zu erstellen. Thats it.
 

Hobel Stef

Very Active Member
Wenn dann jemand zu dem Ergebnis kommt, daß Speick oder Palmo RCs gleich ergiebig sind wie die von Taylor, möchte ich ihm das nicht absprechen, kann mich aber nur wundern.
Also aus 75ml Speick bekomme Ich die selbe Anzahl von Rasuren raus wie aus 100 ml Palmo RC. Die Taylor RC die Ich ebenfalls kenne, ist BEI MIR wiederum rund 25% ergiebiger als die Speick. Also auch die ergiebigste RC die Ich kenne -> stimmt, aber der Unterschied ist jetzt nicht sooo dramatisch.

& das mit der Erbse ist halt auch sehr relativ, da mag halt jeder was Anderes & das ist gut so. Ich bin da wie Kollege 947 auch deutlich "gefrässiger" und gebe mich mit so Kleinmengen nicht zufrieden.

Viel wichtiger bei Taylor sind die Düfte das ist meiner Meinung nach Ihre große Stärke!
 

maranatha

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Nachdem heute drei weitere Proben der Taylor angekommen sind, habe ich dufttechnisch dann wohl alle für mich interessanten mal durch. Ich bin ja jetzt, nachdem ich die engl. Cremes allgemein mal etwas länger durchgetestet habe, immer mehr begeistert von ihnen. Von der Taylor wollte ich neben den beiden, die ich schon habe, noch eine dritte dazu nehmen. Aber nur, wenn sie mir so richtig gut zusagt, wie besagte "Jermyn Street" und "Eton College". Ich denke, jetzt nach Ankunft der weiteren Proben ist das schnell entschieden. Wenn sie mich rasurtechnisch nicht enttäuschen sollte, wovon ich mal ausgehe, wird es die "Coconut" werden.
Ein für mich Top-Sandelholzduft ist übrigens auch bei den Proben dabei. Der kommt allerdings von Cyril R. Salter. Aber dazu dann bei Gelegenheit woanders mehr.
 

Herne

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Interessant, gerade die Kokosnuss, gerade Du ... . Ich bin überrascht. :D

Ich habe ja mir kürzlich erst die Trumper Coconut mitgebracht, weil speziell diese mich, obwohl ich 'solche' Düfte eigentlich gar nicht mag, in den letzten Jahren immer wieder gereizt hat.
Die Taylor Coconut finde ich schon zu heftig, zu süß, zu kokosnussig, wenn ihr versteht was ich meine?:rolleyes: Jetzt nur mal vom Schnuppertest ausgehend. Im Gesicht hatte ich sie noch nie.

Wir können bei Gelegenheit ja mal Pröbchen tauschen. ;)
 

maranatha

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Machen wir. Da ich bei den engl. "Parfumdüften", also denen, die ein wenig komplexer, eine schöne Komposition sind, in den beiden Taylors meine Favoriten gefunden habe (Truefitt's Trafalgar und Penhaligon's Endymion wären auch noch solche Kandidaten), darf es ruhig auch noch ein Duft sein, der etwas eindimensionaler, aber schön ist. Ähnlich der Cella, die mein liebster Mandelduft ist. Aber erst mal schauen, wie die Salter abschneidet. Ist zwar keines der alten Traditionshäuser, aber die Creme wird teilweise in den höchsten Tönen gelobt.
 
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