Forum der Rasur

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Wilkinson Sword Rasierseife

Moin und Servus,
ich habe mir diese Rasierseife für Unterwegs gekauft. Ich dachte den Tiegel könne man richtig zuschrauben. Leider ist dem nicht so, aber für einen dicht gepackten Kulturbeutel sollte der Verschluss reichen.
Der Geruch ist sicher auch nicht jedermanns Sache: billig, floral, unisex. Für mich ist er ok.
Sehr schnell aufschäumen lässt sich die Seife auch nicht. Man braucht schon ein paar mehr Schläge aber dann ist sie auch sehr ergiebig und macht einen rekordverdächtig soliden Schaum, der nicht in sich zusammen fällt. Was mit Mineralöl alles so möglich ist.
Das beste an ihr ist ihre Fähigkeit den Bart aufzuweichen. Dort steht sie meinen Lieblingen Haslinger und D R Harris in nichts nach. Vielleicht sogar noch etwas schneller? Ebenfalls rekordverdächtig.
Hinterher fühlt man sich gut rasiert.

Main Fazit: Preisleistungshammer (3-4 Euro). Seit der Palmolive Rasierseife Stick fort ist, weiß ich nicht was so gut verfügbar, so gut und dazu günstig ist.
Da fällt mir höchstens noch Arko ein, der sogar pro Gramm noch etwas günstiger ist, der aber nicht in jeder Drogerie steht. Wer auf den Euro schauen muss und damit leben kann dass Silikone enthalten sind, kann hier zugreifen.
 
Ich hab' mich nun dreimal mit der aktuellen Seife in der grauen Dose rasiert. Leider kenne ich weder den Vorgänger, noch den Stick, nur die Creme.
Normalerweise brauche ich länger für eine Einschätzung, hier aber nicht.

Ja, die Seife funktioniert, ich kann mich problemlos damit rasieren:
  • Schaum: sehr stabil,
  • Einweichwirkung: OK,
  • Gleitfähigkeit: mittelmaß,
  • Ghost Lather: Fehlanzeige,
  • Nachhaltigkeit der Rasur: mittelmaß.
Der Geruch bereitet mir aber Probleme: irgendwie synthetisch, unangenehm, erinnert mich an die Nivea Rasierseife (die finde ich noch etwas besser).
Insgesamt werde ich die keinesfalls nachkaufen. Vielleicht finde ich in der Familie jemanden, dem ich sie Schenken kann (Verkauf lohnt ja nicht).
Achso, die Arko finde ich im Vergleich deutlich besser!
 
Ja aber es ist doch Realität, dass die Rasiercremes die Rasierhartseifen abgelöst haben in den Supermärkten. Ich selber finde Hartseifen wie z.B. den Schlumpf besser, aber es ist halt so. (Ausnahme: Arko im türkischen Supermarkt)

Die Frage ist also nicht, warum sie den Schlupf eingestellt haben, sondern warum man generell Rasierhartseifen im Supermarkt nicht mehr verkauft.
 
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Ja aber es ist doch Realität, dass die Rasiercremes die Rasierhartseifen abgelöst haben in den Supermärkten. Ich selber finde Hartseifen wie z.B. den Schlumpf besser, aber es ist halt so. (Ausnahme: Arko im türkischen Supermarkt)

Die Frage ist also nicht, warum sie den Schlupf eingestellt haben, sondern warum man generell Rasierhartseifen im Supermarkt nicht mehr verkauft.
OK, da kann ich nichts zu sagen, weil ich schon ewig nicht mehr im Supermarkt, nach Rasurartikeln geschaut habe.
Das ist nicht Snobistisch gemeint, sondern Resultat meines Vorrats.
 
Ich würde Mal auf "Gewinnspanne" tippen
Die kann man doch anpassen, man hätte den Preis erhöhen können. Vor allem wenn man als der letzte Supermarktverkäufer Stickmonopolist ist. Ausserdem hab ich den Palmostick mit 1,29 Euro in Erinnerung und den Schlumpf mit 2,99 Euro. Beides recht ähnliche Produkte. Daher vermute ich beim Schlumpf eine gute Gewinnspanne. Korrigiert mich bitte, wenn ich das falsch in Erinnerung habe. Nun sehe ich die Wilkinson Rasiercreme im Supermarkt auch nicht mehr. Das Argument, dann könne man die mehr verkaufen, greift also auch nicht.
Mehr verkaufen könnte man theoretisch die Dosen, wenn da nicht von der Konkurrenz die Rasiercreme liegen würde.
Der Konsument will anscheinend keine Rasiersticks mehr sondern vor allem Rasierschaumdosen. Ich war in Holland in Supermärkten, in denen es nur noch Rasierschaumdosen bzw. Rasiergeldosen gibt. Die Anwendung ist einfacher und schneller und für Systemies reicht es anscheinend. Bei der Messerrasur, die keiner mehr macht bis auf uns Exoten, muss der Bart gut eingeweicht werden, da ist alkalische Rasierseife deutlich im Vorteil.
 
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Neben der Gewinnspanne gibt es ja auch noch die strategische Ausrichtung eines Unternehmens, und die geht eben in Richtung Dose bei der man auch sicherlich mehr verdient.

Nun sehe ich die Wilkinson Rasiercreme im Supermarkt auch nicht mehr.
Was mit Sicherheit auch an den Produktverantwortlichen der jeweiligen Kette und Leistungskosten etc zu tun hat.
Wer denkt nur weil er ein Produkt nicht kaufen kann gibt es dieses nicht mehr irrt.

Abgesehen davon ist der "Kundenwunsch" mit Sicherheit eines der letzten Dinge die ein Unternehmen interessiert.
Wo möglich wird der Kunde in die gewünschte Richtung gedruckt.
 
Neben der Gewinnspanne gibt es ja auch noch die strategische Ausrichtung eines Unternehmens, und die geht eben in Richtung Dose bei der man auch sicherlich mehr verdient.

Es gibt Nichtrasierer (Bartstutzer), Trockenrasierer und Nassrasierer. Dabei ist überhaupt nicht klar, welchen Anteil die Nassrasur ausmacht. Man braucht langfristig einen guten Marktanteil der Nassrasur für guten Umsatz. Die Gewinne kommen dann durch Vermeidung von ruinösem Preiskampf. Wie bringt man also möglichst viele Leute dazu, sich nass zu rasieren und das mit den eigenen Produkten? Indem man dem Konsumenten ein Werkzeug an die Hand gibt, das möglichst gut funktioniert, erschwinglich und ökologisch ist. Der Konsument möchte sich ja auch ökologisch verhalten. Der Preis, den der Kunde zahlen kann, ist nicht beliebig hoch, deswegen muss die Produktion das beste Preisleistungsverhältnis bieten.
Der Stick hat durch die Ergiebigkeit das beste Preisleistungsverhältnis und bietet damit das beste bezahlbare Gewinnspannenpotenzial und damit auch den höchsten möglichen Gewinn. Die Rasurperformance ist sehr gut, wenn auch nicht besser als bei der Rasiercreme. Eigentlich aus Verkäufer und Käufersicht das beste Produkt (Win Win Situation), wenn die Rasierschaumdose nicht bequemer in der Anwendung wäre. Ihr wisst ja, man drückt einfach nur auf den Knopf und dann kommt der Schaum raus. Man hätte das niemals erfinden sollen, der Mensch gewöhnt sich ja an alle bequemen Dinge. Jetzt wo es in der Welt ist, ist es schwierig wieder davon loszukommen.
 
Du bist ein Optimist.

Dabei ist überhaupt nicht klar, welchen Anteil die Nassrasur ausmacht
Das weiß man sehr genau, auch wer was verkauft.

Indem man dem Konsumenten ein Werkzeug an die Hand gibt, das möglichst gut funktioniert, erschwinglich und ökologisch ist
Wenn das so stimmt Frage ich mich warum die Systemrasierer überhaupt noch angeboten werden, und warum da der Anteil der Gillette Rasierer so hoch ist.


Der Konsument möchte sich ja auch ökologisch verhalten.von wegen, denk Mal darüber
Der Aspekt ist doch erst in den letzten Jahren dazu gekommen, und siehe da sogar Gillette kann plötzlich wieder Hobel anbieten.


Der Preis, den der Kunde zahlen kann, ist nicht beliebig hoch, deswegen muss die Produktion das beste Preisleistungsverhältnis bieten.
Weshalb ja auch die meisten teure Markenprodukte kaufen.


Der Stick hat durch die Ergiebigkeit das beste Preisleistungsverhältnis und bietet damit das beste bezahlbare Gewinnspannenpotenzial und damit auch den höchsten möglichen Gewinn.
Von wegen, denk Mal darüber nach wieviele Dosen ich benötige um einen Stick zu ersetzen.


Eigentlich aus Verkäufer und Käufersicht das beste Produkt (Win Win Situation),
Die Industrie und der Handel ist aber nicht daran interessiert dich gut zu rasieren, die wollen Umsatz und Gewinn.


wenn die Rasierschaumdose nicht bequemer in der Anwendung wäre. Ihr wisst ja, man drückt einfach nur auf den Knopf und dann kommt der Schaum raus.
Stimmt und zeigt eindeutig, dass es ganz andere Dinge sind die den Kunden wirklich interessieren.
Nix Preis, nix Öko, nix Qualität.
Dosenschaum ist sichtlich die teuerste, unökologischste und qualitativ schlechteste Lösung........ und mit Sicherheit die meistgenutzte.
Ich garantiere Wilkinson war nicht umsonst lange Jahre der einzige Vollsortimenter bei der Nassrasur weil sie sich damit noch die Nieschen erschließen könnten die Gillette überhaupt nicht mehr interessiert haben
 
Verkaufen tut man über Emotion und da ist dann auch die größte Gewinnspanne drin, weil der Kunde eben nicht genau rechnet, sondern seine Bedürfnisse befriedigt. Da muss ja nur mal sehen, wie das hier mit den Aritsan-Seifen abgeht.

Wenn man es dennoch ganz nüchtern ökonomisch betrachten möchte. Freude am Exklusiven, Spaß an Neuem, Gefallen an der Vielfalt, ein gewisses Image, usw. All das sind ebenfalls Parameter individueller Nutzenfunktionen. Firmen und deren Marketingabteilungen wissen das, messen das und machen es sich zunutze, um ihre Produkte möglichst gewinnbringend zu platzieren.

Das ist bitte nicht wertend zu verstehen. Auch ich stille meine emotionalen Bedürfnisse gerne dadurch, dass ich mir etwas kaufe, was mir Freude bereitet und nicht unbedingt das beste PLV bietet. Zumindest, solange ich mir das leisten kann. Man(n) kann eh nix mitnehmen. Also nutze den Tag!
 
Das weiß man sehr genau, auch wer was verkauft.
Man weiss es aktuell, es ist aber nicht klar wie sich der Marktanteil der Nassrasur weiterentwickeln wird. Das meinte ich. Nassrasur muss möglichst gut funktionieren, damit sich der Anteil vergrössert, sonst gewinnen die Elektrorasierer.
Von wegen, denk Mal darüber nach wieviele Dosen ich benötige um einen Stick zu ersetzen.
Ja genau, die Produktion der vielen Dosen kostet doch viel mehr. Wenn man stattdessen einen Rasierstick teuer verkauft, gut parfümiert, ab und zu mit neuem Duft, verdient man doch mehr ohne dass der Kunde insgesamt mehr zahlen muss. Man muss nur eben auch einen entsprechenden Preis erzielen. Der Kunde entscheidet sich ja schon online für entsprechende Luxushartseifen wie man z.B. an @Lochbart sieht. Im Supermarkt fehlt es halt (Ja, es gibt doch eine Rasierseife von Speick bei DM).
 
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