Forum der Rasur

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Gillette Skinguard Sensitive

Herne

Very Active Member
Was soll denn diese Frage? Die unterstellt dem Kollegen Paton ja im Grunde genommen, daß er nicht in der Lage ist, einen Rasierer persönlich zu beurteilen, sondern auf so was vordergründiges wie Werbung hereinfällt.

Vielleicht solltest du einfach akzeptieren, daß dein Lieblingsrasierer für andere eben nicht das Maß aller Dinge und der Mittelpunkt des Rasur-Universums ist. ;)
 

BrunoColtello

Very Active Member

Mein geschätzter Kollege Herne, Du solltest Dich etwas in Deinem Tonfall mäßigen. Ich habe dem Kollegen Paton überhaupt nichts unterstellt. Es spricht aber für Dich, hier jemand "in Schutz" nehmen zu wollen. Dazu gibt es jedoch keinen Anlass.

Was meine Frage soll? Es würde mich interessieren, zu erfahren, aufgrund welcher Umstände er zu seiner persönlichen Bewertung kommt. Hat er den Wilkinson Protector schon einmal ausprobiert? Ich selber habe den Gillette SkinGuard noch nicht ausprobiert. Wie sollte ich ihn da in eine Liga einordnen können?

Die "Hautschutz"-Technologie des SkinGuard ist doch im Grunde nichts anderes als "alter Wein in neuen Schläuchen". Und der wird nicht deshalb besser oder "Premium", weil die Werbung oder der Preis das suggeriert.
 

paton

Member
Mein lieber Bruno,

ich habe den Protector in allen Ausführungen jahrelang genutzt; ich würde daher behaupten, einen Unterschied durchaus erkennen und beschreiben zu können.
Es ist doch prima, wenn Du mit dem Protector zufrieden bist. Wir wollen hier aber über den Skinguard fachsimpeln.
 

BrunoColtello

Very Active Member
@paton:
Ich danke Dir für Deine Antwort, die mich nun natürlich noch neugieriger macht. Denn ich bin immer offen für "Neues" und würde gerne mehr über den SkinGuard und vor allem den Unterschied zur für mich vergleichbaren Technologie des Protector erfahren.
 

Herne

Very Active Member
Ich wüßte nicht, was es an meinem Tonfall zu mäßigen gäbe? Ich finde eher, du solltest dich in der Art und Weise mäßigen, wie du Kollegen hinterfragst, die beim Protector halt zu einer anderen Berwertung kommen als du.
Und natürlich hast du Paton indirekt was unterstellt. Du hast hast ihn eben nicht einfach nach den Gründen gefragt, sondern in deinen Fragen gleich den Verdacht impliziert, daß Patons Einschätzung möglicherweise nicht auf substantiellen inhaltlichen Kriterien, sondern auf öberflächlichen wie Werbung oder Preis basiert. Das fand ich einfach etwas frech und überheblich.
 

BrunoColtello

Very Active Member
@Herne:
Da haben wir beide eben eine andere Empfindung. Ich würde es ja noch verstehen, wenn die Kritik vom Kollegen Paton selber käme. Aber Dein Benehmen ist in meinen Augen weder in der Sache noch dem hohen Standard dieses Forums angemessen. Lass' uns daher wieder aufs Fachliche kommen und Deine Frage beantworten:

Die "bißchen Gitter" vor meinem "Youngtimer", mit dem Du wahrscheinlich den Protector (eingeführt 1992 mit Zweiklingenkopf) meinst, schützen sehr effizient vor zu tiefem Schneiden bei Ausübung größeren Drucks. Und zwar über die gesamte Breite der Klingen. Sie sind dermaßen hauchfein, dass sie keinerlei Einschränkungen bei der Gründlichkeit nach sich ziehen. "Streifen" hat der Protector keine, wenn Du die kleinen 'Schutzbleche' an den Außenseiten der Hydros meinst. Solange sich dort die Klingen über ebene Stellen z. B. an den Schläfen bewegen, mag diese Art 'Schneidschutz' funktionieren. An gewölbten Stellen wie z. B. am Kinn habe ich da meine Zweifel.

Genau wie der Protector hat nun auch der Gillette SkinGuard Sensitive den Schneidschutz über die gesamte Breite der Klingen, allerdings mittels eines zentralen Gummiblocks in der Mitte. Auch an unebenen bzw. gewölbten Stellen sollte dieser Schutz deshalb funktionieren. Ich halte daher die Idee eines "Tiefschneidschutzes" über die gesamte Klingenbreite für vergleichbar, wenngleich auch technisch unterschiedlich umgesetzt. Der Gummiblock und die Auflagen unten und oben am Klingenkopf machen diesen allerdings um einiges höher, als bei einem Zweiklinger gewohnt.

Und jetzt sollten wir vielleicht mal den Kollegen Paton mal zu Wort kommen lassen, über welche Unterschiede er bei Handhabung und Ergebnis im direkten Vergleich berichten kann.
 

Herne

Very Active Member
Ich weiß nicht, welches 'Benehmen' du hier meinst tadeln zu müssen, aber schon die grundsätzliche Aussage, irgendetwas, was ich geschrieben oder getan hätte, entspreche nicht dem hohen Standard dieses Forums, ist eine bodenlose Unverschämtheit und mehr als unangemessen!
 

paton

Member
Okay,

ich habe wirklich alle Wilkinson, Gillette und Drogerie Systeme hier liegen, mit dem Skinguard sind mir die bisher sanftesten Rasuren gelungen. Meinen Bartwuchs würde ich als normal beschreiben, meine Haut ist nicht besonders empfindlich, im Vergleich mit dem Protector ist der Skinguard jedoch um einiges schonender und zugleich gründlicher.
In meiner Protector Phase war ich immer zufrieden mit den Ergebnissen, jetzt allerdings ist das neue Produkt von Gillette, nennt es Fortschritt, für mich das Mass aller Dinge.
 

BrunoColtello

Very Active Member
Das ist doch mal eine Aussage, die mich glatt dazu verführt, den SkinGuard selber mal auszuprobieren.

Mit welchem Protector hast Du Deine Erfahrungen gesammelt?
 

BrunoColtello

Very Active Member
Aber gerne!
Ich bin sehr gespannt auf die Erfahrungen der übrigen Kollegen mit dem GSS.

Im Nachbarforum hat einer der Administratoren keine besonders gute Erfahrung gemacht. Er sah sich selbst nach drei Durchgängen außerstande, ein glattes, gründliches Ergebnis zu erzielen.
 

Eldruido

New Member
Sanft ist der Skinguard, nur mit Rasieren hat das nichts zu tun. Ob Seife, Creme, Gel oder Dosenschaum, dünnflüssig oder dicht und cremig, oder auch wie irgendwo empfohlen einen oder beide Glibberstreifen entfernt, egal wie oft mit/gegen/quer, das Ding rasiert nicht, da ist nichts glatt oder gründlich, es bleibt immer ein Stoppelfeld. Dabei hab ich weder starken Bartwuchs noch kräftige Barthaare. Ich habe in 35 Jahren Rasierkarriere etliche Systemies und Hobel benutzt, so ein mieses Ergebnis hab ich noch nie erlebt. Keine Ahnung was Gillette mit dem Ding bezweckt. Sanft zur sensiblen Haut, dafür eigentlich unrasiert?
 

Betriebsarzt

Very Active Member
Das kann ich unterschreiben. Die Psychologie rasiert aber mit, wenn man nichts fühlt geht auch nichts ab - denkt man.

Ich habe gestern früh den Vergleich gegen einen Fusion 5 gemacht (links F5, rechts GSG). In der Tat rasiert der Fusion etwas besser. Unmittelbar nach der Rasur gab es bei mir ein paar Stellen, die einen Hauch besser rasiert waren mit dem Fusion. Aber wirklich vernachlässigbar.

In der Nachhaltigkeit am nächsten Tag zeigt sich aber dass der GSG weniger abgetragen hat. Die GSG Seite hat deutlich längere Stoppeln. Auch wenn die Fusion Seite nicht mehr allzu gut ist, damit könnte ich mich noch vor die Tür trauen. Die GSG Seite hingegen muss eigentlich nachrasiert werden.

Mit einer richtig gründlichen Hobelrasur (mit einem der etwas zupackenderen Gesellen) genügt mir eine Rasur alle 2 Tage.
 

malibu99

Member
Heute mal aus Neugier einen beim Kaufland mitgenommen.
Aktionspreis 7,99 € mit 2 Klingenblöcken.

Ich muss sagen, dass er mich nicht begeistert.
Das mag aber auch daran liegen, dass ich nun seit 2 Jahren nur noch mit Hobeln rasiere.
Und die fehlende Begeisterung wird wahrscheinlich bei allen Systemrasierern mit Superdupergleitschutzstreifen aufkommen.
Diese hinterlassen eine nur wieder etwas mühsam abzuwaschende Schleimschicht auf der rasierten Haut. Das mag ich überhaupt nicht.
Wobei man sich beim Rasieren selbst fragen muss, ob gerade überhaupt rasiert wird.
Man spürt ihn stellenweise fast überhaupt nicht, und fragt sich, was da grade beim drüberfahren wirklich passiert.
Hat er wirklich Stoppeln abgenommen? Die zurückbleibende Restschicht aus dem selbst aufgeschlagenen Schaum lässt einen diesbezüglich zweifeln (ich kenne das vom Hobeln nicht, muss mal wieder ein paar gut abgelagerte Fusion und Mach3 Klingenblöcke vergleichstesten).
Doch oh Wunder - die Haut fühlt sich tatsächlich glatt an. Also hat er doch was abgenommen.
Vorgehen wie bei mir meist beim Hobeln: mit dem Strich / nach erneutem Einseifen gegen den Strich.
Das Endergebnis fühlt sich glatt an, lässt mich aber beim drüberfahren doch einige etwas unsauber rasierte Stellen spüren.
Die Hautreizung ist ähnlich wie beim Hobel. Nur an einer kleinen Problemstelle unter dem Kinn ist etwas mehr Hautreizung zu sehen als sonst nach dem Hobeln bei mir üblich.

Mein Fazit:
Auch das neue Produkt wird mich nicht zu den Systemrasierern zurückkehren lassen.
Aber es beschert mir eine sehr sanfte und recht reizfreie Rasur. Aber die bekomme ich mit dem Hobel eben auch.
Und muss mich nicht über Schleimfäden und -schichten sowie teure Klingenpreise und viel Plastikmüll drumherum ärgern.
 
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