Forum der Rasur

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Thäter Borste

heute Morgen einem Professor von mir ... dabei erblickte ich in seinem Badezimmer
Ich kenne zwar die Berichte darüber, dass heute "fast jeder" ein Abitur hinterhergeworfen bekommt und gleichzeitig an den Unis bei Personal und Infrastruktur heftig gekürzt wird, aber dass es so schlimm ist dass die Lehre inzwischen offenbar rund um die Uhr und in Privaträumen stattfinden muss um dem noch Herr zu werden... schlimm... :lol

Aber zum Thema: Ist die Borste wirklich der einzige Fall in dem in jüngerer Zeit Probleme aufgetaucht sind - hängt es also gegebenenfalls auch von Zulieferern und zu wenig Know-how in diesem für die Firma ja untypischen Feld ab? Oder sind auch Schwierigkeiten mit Dachsen bekannt?
 
Aber zum Thema: Ist die Borste wirklich der einzige Fall in dem in jüngerer Zeit Probleme aufgetaucht sind - hängt es also gegebenenfalls auch von Zulieferern und zu wenig Know-how in diesem für die Firma ja untypischen Feld ab? Oder sind auch Schwierigkeiten mit Dachsen bekannt?

Was den kratzenden Besatz Betriff, werden wir drei wohl die einzigen sein, aber würde uns Thäter von einem neuen Fall berichten? Vielleicht sind wir ja auch wirklich viel zu sensibel und haben alle keine Ahnung von Pinsel, schließlich hat Thäter ja nicht nur drei Borsten verkauft sondern angeblich einen ganzen Haufen Thäter Borsten ohne einen einzigen Reklamationsfall von kratzenden Haaren.
Es gab zwar im Amiland einige Reklamationen von herausfallenden und abgebrochenen Knoten, die aber Anstandslos ersetzt wurden. Meine und auch Brunos Vermutung liegen beim Zulieferer/Lieferanten der Borsten und zwar bei Qualitätsschwankungen der verschiedenen Chargen von den Borstenhaaren.
Bei den Dachsen ist mir bisher nichts zu Ohren gekommen. Die Borste werde ich die nächsten Wochen schön weiter benutzen und hoffe mal auf Besserung:rolleyes: Irgendwann muss doch auch mal ne Sau zusammenbrechen.:Pcputt
 
Wird wohl Zeit das ich mich wieder zu meiner Borste äußere.

Als hier das Problem mit den gedrehten Borsten, also mit der Borstenspitze nach unten eingebunden, aufkam, habe ich mich auch mal für die falsch eingebundenen Borsten interessiert. In einer gut halb stündigen Aktion habe ich 12 Borsten gefunden die in meinem Pinsel sehr auffällig waren. Da bei allen ein kurzer Zugtest bescheinigte, dass sie fest im Knoten sitzen, habe ich sie mit einer Schere ca. 2,5-3 cm unterhalb des oberen Borstenendes abgeschnitten.
Beim nächsten Einsatz der Borste war mir sofort klar: Das hätte ich mal lieber sein lassen sollen! :headwall1 Jetzt machten sich die gekappten Borsten wirklich erst richtig bemerkbar. Auf eine besonders borstigen Art und Weise. Das kann ich nicht nur im Gesicht spüren, sondern auch im Schaum sehen. Wo sich deutliche Riefen (oder Streifen) zeigten. Also Striche im Schaum die von einzelnen Borsten herrühren. Gut zu vergleiche mit einem schlechten Mahlerpinsel, der beim streichen ebensolche Riefen in die Farbe hinterlässt.
Meine Erkenntnis hieraus: Borsten entweder wirklich ganz weit unten abschneiden. Vielleicht ist das hilfreicher? Aber eigentlich würde ich das so nicht mehr machen. Wenn ich noch einmal einen Versuch hätte, würde ich versuchen die dicken kratzigen Borsten mit einer geeigneten Zange soweit zu quetschen das ich hier einen mechanisch Spliss erreiche bzw. provoziere.

Überrascht bin ich, das Thäter ebenfalls zur Schere griff. Das gibt mir aber den Mut mich für meinen dilettantischen Versuch, meine Borsten zu verbessert, und das Gegenteil erreicht zu haben, hier zu outen. :oops:

Jetzt nach weiteren 10 Nutzungen meiner beschnittenen Borste meine ich eine kleine Verbesserung festzustellen. Kann mir da aber nicht sicher sein. Vielleicht gewöhne ich mich auch nur daran, oder mein Wunsch einer kuschligen Borste manifestiert sich in meinem Kopf. Ich hoffe jedenfalls ebenso, dass eines Tages meine Borste einfach zusammenbricht. Vielleicht muss man sich mitunter eine Thäter-Borste wirklich auf die ganz harte Tour erarbeiten. 24 Nutzungen sind hier wohl noch nicht genug. Und wenn man eigenmächtig dran rumschnippelt gibt es eben noch ein paar Bonusrunden oben drauf. teufel_lachend
 
Was den kratzenden Besatz Betriff, werden wir drei wohl die einzigen sein

Ohh, ich habe doch glatt unseren Kollegen EasyRider vergessen, sofern er es denn Herrn Schuldes gesagt hat. Zumindest sagte mir Stefan, dass bisher nur drei Fälle mit kratzenden Haaren bekannt wären.
Meine Borste nimmt zur Zeit eine Auszeit im kalten Wasserbad für die nächsten 48 Stunden.:mad

Jetzt nach weiteren 10 Nutzungen meiner beschnittenen Borste meine ich eine kleine Verbesserung festzustellen. Kann mir da aber nicht sicher sein. Vielleicht gewöhne ich mich auch nur daran, oder mein Wunsch einer kuschligen Borste manifestiert sich in meinem Kopf. Ich hoffe jedenfalls ebenso, dass eines Tages meine Borste einfach zusammenbricht. Vielleicht muss man sich mitunter eine Thäter-Borste wirklich auf die ganz harte Tour erarbeiten. 24 Nutzungen sind hier wohl noch nicht genug. Und wenn man eigenmächtig dran rumschnippelt gibt es eben noch ein paar Bonusrunden oben drauf. teufel_lachend

Nee ne, das kann es doch wohl nicht sein? Das macht mir jedenfalls keine große Hoffnung auf Besserung:(
 
Meine Borste ist auch zurück und nach einigen Aufschäumtests stelle ich fest, dass zum einen noch weitere harte Borsten im Pinsel verblieben sind, und des weiteren manche der abgeschnittenen Borsten relativ weit oben abgeschnitten wurden, so dass der Effekt des Kratzens nach wie vor vorhanden ist. Und im Vergleich zu allen anderen Borsten, die hier bei mir im Einsatz sind oder waren, reicht ein einziger dieser "Stachel", um den Pinsel im Gesicht für mich unbrauchbar zu machen. Bevor dieser Pinsel noch einmal in mein Gesicht darf, müssen sämtliche dieser "Zahnstocher" im Pinsel zusammengebrochen sein. Vorher geht da gar nichts.

Solche Hinweise, dass der Pinsel jetzt nach der Behandlung so ist, wie die Thäter Borste idealerweise sein sollte und dass dann auch noch offen angesprochen wird, man sei halt etwas zu "sensibel" für diesen Pinsel, halte ich für eine mittelprächtige Unverschämtheit. Der Thäter Dachs, insbesondere der 2-Band, ist das Beste, was ich persönlich an Pinseln überhaupt kennengelernt habe. Die Borste hier ist dagegen eine einziger Flop und rangiert unter den hier anwesenden Omegas, Semogues, Zeniths, The Whipped Dogs und dem ausprobierten Aulitzky deutlich und mit Abstand auf dem letzten Platz. In dieser Verfassung nicht konkurrenzfähig.

Die angesprochene Ursache einer vermurksten Charge seitens des Zulieferes halte ich auch für die wahrscheinlichste der Ursachen. Das ist an sich schon recht unerfreulich, aber eigentlich kein Beinbruch. So was passiert, ist ärgerlich, sollte aber kommunizierbar sein. Was in diesem Fall einfach schwach ist, ist die Unfähigkeit Fehler einzugestehen und stattdessen die Schuld von sich zu weisen oder die Fehler zu verharmlosen bzw. mit der Behauptung des "Übertreibens seitens des Kunden" sogar quasi zum Gegenangriff überzugehen. Oder man kann es sich einfach erlauben, weil man sich im Grunde schon längst auf den Markt anderswo konzentriert und die Kundschaft hier nicht mehr ganz so wichtig ist.

Ich möchte bei dieser Gelegenheit einmal ein für mich leuchtendes Beispiel des Gegenteils aus den letzen Wochen anführen. Es betrifft meinen Parker Variant, der sich als fehlerhaft in der Kopfplattengeometrie herausstellte. Gekauft bei Executive Shaving, habe ich diesen Fehler beim Inhaber und Zwischenhändler Brian Mulreany angesprochen und mit zwei Fotos dokumentiert (die ich auch hier im Forum gezeigt habe). Nach einem kurzen Briefwechsel per mail, bei dem etwaige Fehler bei der Handhabung ausgeschlossen wurden, ist mir umgehender Ersatz in Form eines neuen Parker Variant versprochen worden. Ohne dass weitere Erklärungen, Rechtfertigungen, Bilder oder Dokumentationen abgegeben werden mussten, geschweige denn, dass der Hobel vielleicht erst einmal von Brian persönlich begutachtet werden musste. Drei Tage später war der Ersatz im Briefkasen (von England!) und die Sache ist erledigt, der fehlerhafte Parker immer noch nicht zurückgefordert.
Dieser Hobel ist zwar jetzt kein ganz so hochpreisiges Utensil wie die Thäter-Borste. Aber zum einen ist er mit ca. 56,-€ auch kein Billigprodukt, zum anderen würde ich aber gerade bei höherpreisigen Dingen einen solchen Service noch eher erwarten. Davon sind wir aber im Fall der Thäter-Borste doch einiges entfernt und wenn sich das nicht doch noch ändern sollte, wird sich das mit Sicherheit auch auf meinen Spaß mit dem Thäter Dachs auswirken.

Dennoch werde ich die Borste jetzt noch nicht in die Tonne treten, sondern ihr ebenfalls über einen längeren Zeitraum die Chance geben sich zu "entwickeln". Wobei ich ehrlich gesagt noch nicht weiß, wie diese Furchen ziehenden Störenfriede weich zu bekommen sein sollen. Aber wir werden es sehen, ob das Ding am Ende nicht doch noch zu was taugt, oder ob ich mir einen anderen Einsatzbereich als den der Rasur für diesen Pinsel ausdenken muss.
 
@blexa, ich habe seinerzeit an Thäter die Anfrage gestellt, ob sie sich "in der Sau geirrt" und einen "Stachelschweinpinsel" produziert hätten. War wohl zu schnoddrig formuliert, um als Reklamation verstanden und einer Antwort für wert befunden zu werden. Dann habe ich den Pinsel verkauft und es noch keine Sekunde bereut....
 
Und es gibt noch einen weiteren Kandidaten der einen kratzigen Thäter besitzt. Ich habe gestern mit einem Kollegen aus dem NRF gesprochen, er hat die Borste 3650 kaum in Gebrauch und ist komplett enttäuscht von dem kratzenden Pinsel.
Somit wären wir schon fünf Teufel
 
Somit wären wir schon fünf Teufel

Aber bei den (angeblich) tausenden glücklichen Käufern Weltweit immer noch im 0,5%-Bereich... :flucht1

Nur zur Klarstellung: Ich habe keine, gedenke nach dem was ich hier lese auch keinen T-Borste zu kaufen und die bisherigen Berichte über den Umgang mit den hiesigen Reklamationen fördern auch nicht wesentlich eine Kaufentscheidung, mir den eher begehrten 2-Band-Dachs zuzulegen..teufel_lachend. was ich mit dem als Nutzer erst alles beim schäumen falsch machen könnte... mag mir das gar nicht wirklich vorstellen...
 
Nur zur Klarstellung: Ich habe keine, gedenke nach dem was ich hier lese auch keinen T-Borste zu kaufen und die bisherigen Berichte über den Umgang mit den hiesigen Reklamationen fördern auch nicht wesentlich eine Kaufentscheidung, mir den eher begehrten 2-Band-Dachs zuzulegen..teufel_lachend. was ich mit dem als Nutzer erst alles beim schäumen falsch machen könnte... mag mir das gar nicht wirklich vorstellen...

Oh, da kann man so einiges falsch machen! Hab ich zumindest vor gar nicht allzu langer Zeit einem Thread im NRF entnommen, wo ein Thäter-Besitzer offenbar auch nicht der korrekten Benutzung mächtig war...
 
Da ich diese kratzende Thäter Borste ja jetzt in den Pass Around gestellt habe, kann sich jeder der möchte einmal ein Bild von dieser Schönheit machen und testen.
Somit bekommen wir hier noch so einiges an Berichten von der Thäter Borste und ihren Qualitäten geliefert.;)
 
Ich gehöre ja auch zu den Besitzern der 3 eingeschickten Pinsel und wollte jetzt auch mal meinen Senf dazu geben.

Schon als ich gehört habe wie das Problem der kratzenden Borsten beseitigt werden soll, war ich alles andere als glücklich. Die Vorfreudenden den Pinsel wieder in den Händen zu halten hielt sich sehr in Grenzen und die Berichte der Kollegen hier trugen ihr Übriges dazu bei, mich auf die ersten Rasur mit dem "verbesserten" Pinsel zu freuen.
Schon bei der ersten schnellen Begutachtung nach Erhalt des Pinsels, wusste ich nicht ob ich lachen oder weinen soll. Dilletantisch abgeschnittenes Borsten, bei denen allenfalls der erste Zentimeter abgeschnitten wurde. Hallo wie nutzt ihr bei Thäter den eure Pinsel? Im Mug aufschlagen und dann ohne Druck den Schaum im Gesicht verteilen? So dass sich die Haare kein bisschen bewegen oder der Knoten ein bisschen aufspreizt? Diese gekürzten Haare sind bei mir zu 100% beim Gesichtsschäumen zu spüren.
Eine Stelle mit 4 dieser Haare direkt beieinander, war völlig unberührt. Alibiaktion war mein erster Gedanke.
Leider haben sich diese Vermutungen auch beim ersten Test völlig bestätigt, ich kann keine Verbesserung zu vorher feststellen.

Am meisten ärgert mich aber mittlerweile der Umgang mit mir als Kunden. Ich glaube die Firma Thäter scheint sosehr von sich überzeugt zu sein, da muss der Fehler beim Nutzer liegen. Über solch eine Einstellung sind schon ganz andere Firmen gestolpert und von der Position des Marktführers ins Nirwana der Selbstüberschätzung ohne Relevanz gedriftet. Ich komme selbst aus dem Vertrieb und für mich ist ein zufriedener Kunde immer noch mein oberstes Ziel.
Kleine Annekdote: Ich habe spezielle Arbeitsstühle im Bereich Produktion und Werkstatt verkauft. Als ich mir einen neuen Markt erschlossen habe und abgewandelte Versionen dieser Industriestühle an Kindergärten verkauft habe, kamen auf einmal Reklamationen auf, die kannte ich vorher nicht. Die Erzieherinnen hatten teilweise Probleme einen Stuhl aus 3 Teilen richtig zusammenzusetzen. Da kann man sich Vorstellen, dass es so etwas vorher im Bereich der Industrie und Werkstatt nicht gegeben hat. Aber ich habe die Kunden ernst genommen und bei ihren Problemen abgeholt und mich darauf eingelassen. Als ich für diese Firma aufgehört habe, waren wir die Nummer eins bei Erzieherinnen Stühlen im deutschsprachigen Raum. Hätte ich jeder reklamierenden Kindergartenleitung damals gesagt, sie sind einfach zu blöd und handwerklich ungeschickt, hätte ich meine Firma wahrscheinlich dicht machen können.
So ähnlich komme ich mir hier aber bei Thäter vor, die erschließen sich einen neuen Markt (Borstenpinsel) und sind aber nicht in der Lage von ihrem hohen Ross runterzusteigen und zuzugeben, dass es Fehler bei der Herstellung geben könnte. Sondern wir Nutzer haben einfach zu sensible Haut. Es ist doch normal, das neue Produkte selten perfekt auf den Markt kommen und sich auch rennomierte Handwerker mit neuen Werkstoffen erstmal vertraut machen und neu lernen müssen. Da habe ich vollstes Verständniss für. Aber dieser Umgang mit mir als Kunden geht leider gar nicht.

Nach der ersten Rasur mit der überarbeiteten Borste, kam mir sofort die Idee diesen in den Passaround zu stellen, um zu sehen wie andere User die Borste beurteilen. Dem ist blexa jetzt ja zuvor gekommen, was aber den selben Zweck erfüllt.

Ich bin froh mir meine 2 Thäter Dachse noch vor dieser ganzen Komödie gekauft zu haben, denn diese sind wirklich Weltklasse. Die Firma Thäter für die Zukunft jetzt einen Kunden weniger, es gibt ja zum Glück Alternativen.
 
Ich komme selbst aus dem Vertrieb und für mich ist ein zufriedener Kunde immer noch mein oberstes Ziel.

Genau so ist es bei mir.
Über 21 Jahre im Vertrieb!
Aus diesem Grund ist die Firma Thäter für mich gestorben, und das hat nicht mit dem

Es wird am Preis rumgemäkelt, sozialer Neid spielt wohl auch eine Rolle, wenn ich lese, das man so was für einen solchen Preis gar nicht verkaufen dürfte....Lächerlich...Leute --einfach lächerlich...

absolut nichts zu tun.



Ich muss aber herzhaft lachen wenn ich sehe, dass man tatsächlich einen Pinsel als "Statussymbol" ansehen kann.
Mir kommt da spontan eine alte Sparkassenwerbung in den Kopf.
Mein Haus
Mein Auto
Mein Thäter Pinsel
:):):):):):):):):):):):):):):)

Thäter Pinsel als Schlüsselanhänger wäre jetzt auch noch etwas, macht sich sicherlich gut!
Frauen werden darauf stehen!
:):):):):):)
 
Ich kann mich den Berichten von Kollege maranatha & shelob nur anschließen. Nach zwei ausführlichen Emails mit Herrn Schuldes, dem Pinselmachermeister von Thäter, finde ich es von der Firma Thäter eine Unverschämtheit wie sie mit ihren Kunden umgeht.
Wir werden hier einfach für dumm hingestellt, es werden Vergleiche von Thäter mit einer SOC Borste gezogen, die nicht einmal halb so viel kostet wie so eine kratzende Thäter Borste:confused
Bei der Firma Thäter läuft es leider nicht fair ab, sie verkaufen ein Hundsmiserables Produkt, das sie auch noch dreist "Premium" nennen und wollen dafür unfassbar viel Geld kassieren.
Sie hören und gehen in keiner Weise auf die Kundenbeschwerden ein und sind NUR auf ihr angebliches Perfektes Produkt fixiert.
Sorry, da hört bei mir der Spaß auf. Diese Firma werde ich so nie wieder weiterempfehlen, ich bin drauf und dran alle meine Thäter Dachse wieder zu verkaufen, alleine wenn ich das Logo sehe wird mir schlechtTeufel Schade Liebe Thäter Firma, soweit sie hier mitliest, aber das geht nun mal gar nicht:( Wo bleibt der Daumen Runter Smiley!
 
Es ist schon ärgerlich, dass die Geschichte in dieser Form scheitert. Dabei wäre es eine sensationell gute Gelegenheit gewesen, als Premiumhersteller (und als solchen versteht sich Thäter und hat dies mit seinen Dachsen in der Qualität zum größten Teil auch bewiesen) auch einen Premiumservice zu liefern. Diese Steilvorlage wurde nun leider verpasst und der entstandene Flurschaden ist im Grunde auch nicht mehr zu reparieren.
Zusätzlich ist es noch mehr dadurch ärgerlich, dass die Borste an sich sehr gut zu sein scheint, der Besatz aber eben versaut wird durch den Anteil an Borsten, der da drin nichts zu suchen hat und der vermutlich auf das Konto einer vermurksten Charge geht. Dass die Thäter-Borste ohne diesen Fehler evtl. eine sehr gute Borste sein könnte, lässt sich erahnen und würde dann auch zu den durchaus vorhandenen sehr löblichen Berichten aus Übersee passen. Aber ein "würde" und "wäre" hilft hier halt nicht weiter. Im Handwerk passieren Fehler, auch solche wie jetzt hier geschehen und auch im höchstpreisigen Segment. Aber gerade in diesem Segment kann man dann auch zurecht einen professionellen Umgang mit solchen Fehlern erwarten und Offenheit ist dabei oberstes Gebot. Gerade das ist aber in diesem Fall der entscheidende Knackpunkt. Der doch sehr überhebliche Umgang mit dieser Problematik richtet letztendlich den größten Schaden an.

Schade, mir ist die Lust an Thäter ebenfalls ziemlich vergangen.
 
Ich glaube ja, dass immer noch viele Firmen unterschätzen, wie schnell sich ein derartiges Verhalten über das Internet verbreitet!
Der Ast auf dem man sitzt ist schneller abgesägt als man denkt.
 
Bei der Beurteilung eines Produktes sollte man nicht den Fehler begehen das Produkt mit dem Unternehmen gleich zu setzen.

Mit diesem Gedanken im Hinterkopf bin ich heute an den von @blexa zur Verfügung gestellten Thäter Borstenpinsel heran gegangen.
An dieser Stelle möchte ich mich als Erstes bei @blexa dafür bedanken den Pinsel in den "Pass Around" gegeben zu haben.
Herzlichen Dank, diesen Pinsel sollte man einmal im Gesicht gehabt haben.daumenh!

Warum sollte man das?
Weil der Pinsel wirklich ein Extrem darstellt.

Aber der Reihe nach.
Der Pinsel ist heute gegen 17:30 bei mir angekommen, passt ich rasiere mich immer Abends.
Als erstes habe ich den Pinsel ausgepackt und einmal in die Handfläche gedrückt.
"Hoppla, der Thäter ist aber gewaltig rau." war mein erster Gedanke.
Es ist mir auch sofort aufgefallen, dass der Kopf nicht symmetrisch ist.
Nicht kugelförmig sondern eher von einer zur anderen Seite abfallend.
Das kann aber am Transport liegen, mal sehen wie der Kopf aussieht wenn er benutzt, und wieder getrocknet ist.

Mein zweiter Gedanke war ein paar Pinsel zum Vergleich zusammen zu suchen.
Gesagt getan!
Ein Omega 48, ein Omega 29, ein weiterer Omega, ein SOC, ein Wilkinson und eine billige Borste vom Flohmarkt (Made in Taiwan für 1,50 mit Mug, sagt alles).
Alles Borstenpinsel (mein Semogue 2000 ist leider nicht da), und ALLE sind deutlich sanfter wie der Thäter.

Okay, schauen wir uns den Knoten genauer an.
Mit der Lupe, besser gesagt mit zwei Lupen bis 30 fache Vergrößerung, habe ich mir die Borsten etwas genauer angesehen.
ALLE Pinsel haben Borsten die verkehrt herum im Knoten sind.
Man hat sogar den Eindruck bei den anderen Pinseln sind es etwas mehr.
Beim Wilkinson und der billigen Borste sind es scheinbar etwas weniger.
Das liegt sicherlich daran, dass die Borsten beschnitten sind und die Enden deswegen nicht so deutlich sichtbar sind.

Da der Thäter recht klein ist habe ich jetzt den Knoten nachgemessen.
Mit einem Loft von 48 und einem Knotendurchmesser von 28 ist der Knoten SEHR kompakt.
Dieser Sachverhalt könnte eine Erklärung für das kratzige Gefühl sein.
Der Knoten ist sehr dicht, und die Borsten können gar nicht anders wie stehen zu bleiben, und zu kratzen.
Sie können ja nicht ausweichen weil der Knoten so klein und dicht ist.
Bei allen anderen Pinseln hat der Knoten entweder einen größeren Loft der es den Spitzen erlaubt aus zu weichen, oder der Knoten hat einen kleineren Durchmesser der es ebenfalls den Borsten eher erlaubt aus zu weichen.

Aber "Grau ist alle Theorie" was macht die Praxis.
Alle Pinsel in Wasser und ca. 5min eingeweicht.
Überraschung:),

ach nein doch nicht :(.
Nach dem Einweichen war der Thäter ebenfalls der kratzigste Pinsel im Vergleich.

Also weiter, ins Gesicht mit dem Teil, oder besser mit den Teilen.
Ich habe den Thäter im Vergleich zum Omega 29 und dem Wilkinson (alle 3 Loft 48) zum einschäumen vor der Rasur genutzt.
Auch hier ist der Thäter der kratzigste.
Das ist aber inzwischen auch keine Überraschung mehr.
Die Bezeichnung von @EasyRider "Stachelschwein" bringt es auf den Punkt.
Der Thäter ist wirklich ein Zwischending zwischen Drahtbürste und Stachelschwein.

Würde ich den Pinsel verwerfen?
Ja, der Pinsel entspricht sicherlich nicht dem was man von einem solchen Hersteller erwartet.
Er kann aber für Nutzer die einen sehr hohen Massageeffekt wünschen trotzdem interessant sein.

Würde ich einen solchen Pinsel trotzdem kaufen?
Ja, weil er ein Extrem ist, was ja auch einmal interessant sein kann.
Aber sicherlich nicht für den Preis den der Hersteller aufruft, das ist der Pinsel nicht wert.
Ich würde für einen solchen Pinsel nicht mehr ausgeben wie für einen einfachen Omega oder Semogue, bedeutet 20€.
Aber selbst wenn man einen Pinsel für diesen Preis bekommt, und nicht weiß was einen erwartet, kann der Pinsel enttäusche.
Der Pinsel ist einfach zu kratzig.
Auch hier habe ich, wie bei vielen anderen Produkten, das Gefühl man hat ein Produkt auf den Markt gebracht ohne es vorab zu testen.
Aber wer rasiert sich auch schon mit Seife und Pinsel? ;);););)

Letzte Anmerkung: Das alles stellt nur meine ganz persönliche Meinung dar, und kann von anderen Nutzern durchaus anders wahrgenommen werden.
 
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