Forum der Rasur

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Heute habe ich ein Messer geschärft...

vor der nächsten Verwendung der Steine, diese zuerst abrichten
Nachdem ich sechs Jahre vergeblich versucht hatte, meinen edlen blauen Thüringer abzurichten, habe ich es aufgegeben. Statt dem frechen Promenadenmischling des Nachbarn, der vom gelben Belgier über den graugrünen Feldspat bis hin zum schwarzen Vulkan ungefähr alles mit drin hatte, was bei drei nicht versteinert war, den Garaus zu machen, blieb er bei allen Kommandos einfach nur immer faul auf dem Tisch liegen.
Deshalb bin ich jetzt auf Kampfschildkröten umgestiegen - ist zwar auch nich ganz legal, da sehe ich wenigstens einen Erfolg, wenn ich sie scharf mache. :flucht1
 
Schaue mal hier entlang…, da wird es recht vernünftig beschrieben, wobei Du bei Deinen Naniwa‘s
mit Schleifpapier ein sehr gutes Ergebnis erzielen kannst. Ich richte meine Naniwa‘s mit den
Körnungen 600+800 auf einer Glasplatte ab.
Das funktioniert ganz gut für den Anfang. Die bessere, weil noch planere, Variante ist aber ein Abrichtblock/platte. (Hab mit Eisenkopf mal nen Vergleich gemacht. Er hatte einen Thüri auf Glas mit Schleifpapier abgerichtet. Den haben wir dann nochmal mit einer Atoma abgerichtet. Ich war über den dann doch im Vergleich recht großen Unterschied überrascht)
Die Große von Naniwa hatte ich zuerst. Leider ist die (ist ja auch nur ein großer Schleifstein) relativ schnell sehr glatt und langsam. Ohne SiC Pulver kommt man dann nicht weit (und es dauert auch ewig). Am besten (was Geschwindigkeit und Planheit anbelangt) sind Dia-Platten auf Metallblock.
Ich finde die Atoma 400 (auf die Rückseite noch ne 250er Fläche geklebt) ab besten. Auf lange Sicht lohnen die sich schon (oder auch von Anfang an. Man kauft sie eh irgendwann :proud )
 
Das funktioniert ganz gut für den Anfang.
Ich wollte halt genau in diese Richtung…nicht nur „für den Anfang“, sondern auch „am Anfang“…und vor allem nicht noch mehr verwirren….

Ich selbst habe auch einen Abrichtblock aus Granit (aus dem Metallverarbeitenden Gewerken) plus entsprechendes Sic-Pulver, dennoch
reicht mir z.Zt. für meine Naniwa‘s die Vorgehensweise auf der 10mm Floatglasplatte. Wenn, ja wenn ich je in den Genuß kommen sollte,
den ein oder anderen Thüri mein eigen zu nennen, werde ich mit Sicherheit mit den, von Dir beschriebenen Materialien arbeiten…ja,
wenn das Wörtchen „wenn“ und die lieben € nicht wären…:lol
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich wollte halt genau in diese Richtung…nicht nur „für den Anfang“, sondern auch „am Anfang“…und vor allem nicht noch mehr verwirren….

Ich selbst habe auch einen Abrichtblock aus Granit (aus dem Metallverarbeitenden Gewerken) plus entsprechendes Sic-Pulver, dennoch
reicht mir z.Zt. für meine Naniwa‘s die Vorgehensweise auf der 10mm Floatglasplatte. Falls, ja falls ich je in den Genuß kommen sollte,
den ein oder anderen Thüri mein eigen zu nennen, werde ich mit Sicherheit mit den, von Dir beschriebenen Materialien arbeiten…ja,
wenn das Wörtchen „wenn“ und die lieben € nicht wären…:lol
Wollte auch nicht andeuten, dass das schlecht wäre. ;)
Nur bevor man unnötig Geld für den Naniwa Block ausgibt und nach nem Jahr eh eine Dia-Platte anschafft....
 
Wollte auch nicht andeuten, dass das schlecht wäre.
So habe ich das auch keinesfalls aufgefasst…

Ich bin „schon“ mit meinem Fundstück sehr schnell an die Grenzen von Schleifpapier & Glasplatte/Granitblock
gekommen…für die Anzahl der verbrauchten Bögen Schleifpapier hätte ich wohl schon in Richtung Dia-Platte
Schielen können. :lol

Wie singt es sich doch so schön…“Diamond‘s are Stone‘s Best Friends…“ oder so ähnlich…Träller, Pfeif und sing :proud
 
Ich benutze bisher eine längliche Glasplatte, die als Regalfach im Baumarkt verkauft wird, mit 80er Papier von einer Rolle. Es ist tatsächlich so, das Papier sich natürlich etwas wölbt beim schleifen. Damit wird der Stein vielleicht nicht 100% ganz plan, aber für meine Zwecke hat das immer ausgereicht.
 
Wo fängt ähnlich an und wo hört es auf?
Wäre es noch in Ordnung einen 1k mit einem 3k (oder umgekehrt) zu bearbeiten?
Ich plane meinen gelben belgischen Brocken (JIS vielleicht 6000 bis 8000) mit meinem Zische Missarka (FEPA 1000/ JIS 3000, etwas grösser als der GBB) unter fliessend Wasser. Funktioniert sehr gut. Der Missarka ist aber auch schon glatter geworden. Nicht durch das Planen, sondern durch die anderen Schleifarbeiten.
 
@ Eisenkopf
Der 3K würde dann relativ schnell plan werden. Um den 1 K zu planen wäre der Abtrag von dem 3 K aber zu hoch. Den 1 K am besten mit 250er Nassschleifpapier auf einer Marmor - oder Glasplatte. Bei höheren Körnungen ist der Unterschied von mehreren Abstufungen aber ziemlich egal.
 
Nur bevor man unnötig Geld für den Naniwa Block ausgibt und nach nem Jahr eh eine Dia-Platte anschafft....
Ich hab eh eine da. Auch in fein. Dachte aber immer, die wäre für die feinen Steine zu grob!?

Man nehme 2 Steine mit ähnlicher Körnung und reibe diese unter fließend Wasser gegeneinander. Funzt immer.
So mache ich das bisher auch - gemäß der Empfehlung im Nassrasur-Shop für die Naniwa Kombisteine. Dementsprechend 800 mit 400, 2k mit 800, 5k mit 2k und 8k mit 5k. Ebenfalls unter fließend Wasser.
 
Ich hab eh eine da. Auch in fein. Dachte aber immer, die wäre für die feinen Steine zu grob!?
Die geht auch für den 30 K Shapton ;)

So mache ich das bisher auch - gemäß der Empfehlung im Nassrasur-Shop für die Naniwa Kombisteine. Dementsprechend 800 mit 400, 2k mit 800, 5k mit 2k und 8k mit 5k. Ebenfalls unter fließend Wasser
Kann aber auch Nachteile haben. Denn so reiben sich immer beide ab, ach wenn der eine schon Plan ist. Zusätzlich kann (nicht muss) es auch zu Kornverschleppung kommen. Besonders wenn die Steine unterschiedlich hart gebunden sind.

Oder man hat ein ganz anderes Problem. Man hat nur einen Kombistein und einen Finisher :flucht1
 
Ich sprach von fließendem Wasser. Aber wer diskutieren will, kann das ja gerne tun. Dafür ist das Forum ja da :cool:
Oh, ich denke da habe ich mich etwas falsch ausgedrückt.
Ich zweifle keinesfalls an dem Vorgehen, ich denke da eher an die die das Thema (aus meiner Sicht) etwas hoch hängen.
 
Kornverschleppung ist bei Schleifpapieren ein großes Problem (also bei den wirklich feinen), weniger bei Steinen...
 
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