Forum der Rasur

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Da können die ruhig mal eine bessere Prozess und Qualitätskontrolle machen.
Die werden für Peter unter Garantie alle vernünftig riechen. Und ich nehme an es wird nicht jede einzelne Seife "berochen" bevor sie verkauft wird.

Das Spielchen kenne ich von Kerry (Phoenix & Beau), seine Seifen entwickeln immer noch einen teilweise unerträglichen Ammoniak Geruch.
Über die Jaher habe ich 3 Seifen an ihn geschcikt, und er sagt jedes mal das er das nicht riecht. Non faulty item, smells like it sould, wie er es schreibt.
Wir wissen mittlerweile glaube ich alle das Menschen unterschiedlich riechen, und das wahrnehmen.
Das ist finde ich ein sehr eindeutiger Beweis. Wobei ich es in Kerrys Fall schon längst nicht mehr nachvollziehen kann, den Ammoniak Duft vernehmen seit jahren genügend Kunden das ihm mal ein Licht aufgehen sollte.


Ja gut, da redest du aber von vor 2019, das ist schon eine Weile her. :D
Ist es, aber du wolltest doch wissen wie Kollege @ShavingNose auf "zugekauft" kommt, und das hab ich dir nur erklären wollen. ;)
Verwerflich ist es absolut nicht, warum auch?

Und bei den Bildern von RasurNase etsteht tatsächlich der Eindruck als hätte man zwei Bases anstatt einer gut durchmischten aus einem Hause.
 
Genau. So etwas darf in dieser Preisliga eben nicht sein. Der Kunde erwarten ein Prämium Produkt mit ganz bestimmten Eigenschaften. Und da ist der Duft das entscheidende Kriterium.
Naja, am Ende sind es auch Handgemachte Produkte, die unterliegen immer einer gewissen Schwankung.

Wenn ich mir kubanische Zigarren einer bestimmten Marke kaufe, die alle aus der gleichen Fabrik kommen, sind manche davon so dicht gerollt das man sie nicht rauchen kann. Andere sind perfekt.
Das ist Teils ein Premiumprodukt einer ganz anderen Preiskategorie.
Sollte nicht passieren, da habt ihr völlig recht, tut es aber leider doch.
 
Interessante Theorie @BloodyCut . Wie bei @Goofy-bee beziehen sich aber auch meine Erfarungen hauptsächlich auf Seifen aus US-Quellen bzw. Produktionen vor der EU-Zulassung.

Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass die Beduftung der zugekauften Seifenbasis, bei A&E eher nach Bauchgefühl, denn nach akkuraten Mengenverhältnissen von Statten geht.
Eine weiter These könnte sein, dass die Mengenverhältnisse pro Batch zwar immer gleich sind - die Durchmischung aber nicht zu einer homogenen Verteilung führt, wodurch mal mehr mal weniger in der Dose beim Kunden landet.
Zu dieser These würde auch die teils sehr auffällige Unregelmäßigkeit in der Farbgebung passen, wie hier an meiner "Signature" zu sehen.
Einmal frisch gekauft von oben - und einmal durch den transparenten Boden der Dose abgelichtet:
Wenn die Seife Vanille/ Vanillin enthält, oxidiert dieses mit (Luft-)Sauerstoff und färbt sich braun - daher ist die Oberfläche braun und der Rest weiß.
 
Ist die Base dann talgfrei gewesen, soweit ich weiß sind die Caties doch ohne Talg @fast-glatt ?
Muss wohl, A&E verwendete damals auch die Tiegek die man von Catie's Bubbles kannte.
Noch heute finden sich die Bilder von damals auf der HP wieder.
Da ich aber nie eine dieser A&E hatte, kann ich es nicht beschwören das sie ohne Talg sind.

Von A&E gibt es aber eine neue vegane Base. Falls dich das daran interessierte.
Artwork und Duftbeschreibung sehen für mich jedenfalls seht gut aus.
 
@Navitimer aktuell habe ich 21 Seifen (+eine Doppelte) von A&E/The Club, teilweise vor Kaizen-Base, teils Kaizen, teils Kaizen2.
Die Schwankungen in der Beduftung, so wie die inhomogene Farbverteilung zieht sich - mal mehr mal weniger intensiv - durch alle Seifen.
Am Ende ist es mir ziemlich egal, ob die Seifenbasis zu irgend einer Zeit ganz oder teilweise zugekauft war oder ist - ich komme mit allen sehr gut zurecht.
Dieses Vorgehen alleine finde ich weder verwerflich, noch besonders erwähnenswert.

Ich versuche mir lediglich damit (dem nachträglichen Beduften) zu erklären, wie die Intensitätsschwankungen zustande kommen könnten.

@karsten danke für den zusätzlichen Input in sachen Oxidation bestimmter Inhaltsstoffe. Es betrifft allerdings nie nur die Oberfläche, sondern sieht mehr wie eine unterschiedlich starke, grobe Marmorierung aus. Wenn also etwas oxidiert, dann schon bevor es der Seifenbasis beigemengt wurde (oder meinetwegen auch in der verkauften Seife - dann dort aber eben inhomogen verteilt).

Wie man schon an der Anzahl der RS und AS von diesem Hersteller in meinem Bestand ablesen kann, bin ich grundsätzlich begeistert von den Produkten. :baden1
Ich möchte mich allerdings einigen Stimmen hier anschließen, dass eine verlässlichere Quallitätskontrolle bzw. mehr Konsistenz zwischen zwei Einheiten des selben Produktes, wünschenswert wäre.
Damit möchte ich nicht behaupten, es sei grundsätzlich Glücksspiel diese Seifen und Splashes zu kaufen - die meisten sind einfach großartig - aber es gibt eben auch wie aus verschiedenen Erfahrungsberichten hier im Faden ablesbar - eine nicht zu ignorierende Anzahl von "Ausrutschern".
 
In wie weit die mittlerweile schon recht großen Artisans noch „handwerklich“ herstellen kann ich nicht beurteilen. Ich gehe davon aus, dass die Seifenbasis schon im mehrere hundert Kilo Bereich produziert und anschließend beduftet wird. Das Mischen sollte eigentlich kein technisches Problem darstellen. Eigentlich.
 
@Navitimer aktuell habe ich 21 Seifen (+eine Doppelte) von A&E/The Club, teilweise vor Kaizen-Base, teils Kaizen, teils Kaizen2.
Die Schwankungen in der Beduftung, so wie die inhomogene Farbverteilung zieht sich - mal mehr mal weniger intensiv - durch alle Seifen.
Am Ende ist es mir ziemlich egal, ob die Seifenbasis zu irgend einer Zeit ganz oder teilweise zugekauft war oder ist - ich komme mit allen sehr gut zurecht.
Dieses Vorgehen alleine finde ich weder verwerflich, noch besonders erwähnenswert.

Ich versuche mir lediglich damit (dem nachträglichen Beduften) zu erklären, wie die Intensitätsschwankungen zustande kommen könnten.

@karsten danke für den zusätzlichen Input in sachen Oxidation bestimmter Inhaltsstoffe. Es betrifft allerdings nie nur die Oberfläche, sondern sieht mehr wie eine unterschiedlich starke, grobe Marmorierung aus. Wenn also etwas oxidiert, dann schon bevor es der Seifenbasis beigemengt wurde (oder meinetwegen auch in der verkauften Seife - dann dort aber eben inhomogen verteilt).

Wie man schon an der Anzahl der RS und AS von diesem Hersteller in meinem Bestand ablesen kann, bin ich grundsätzlich begeistert von den Produkten. :baden1
Ich möchte mich allerdings einigen Stimmen hier anschließen, dass eine verlässlichere Quallitätskontrolle bzw. mehr Konsistenz zwischen zwei Einheiten des selben Produktes, wünschenswert wäre.
Damit möchte ich nicht behaupten, es sei grundsätzlich Glücksspiel diese Seifen und Splashes zu kaufen - die meisten sind einfach großartig - aber es gibt eben auch wie aus verschiedenen Erfahrungsberichten hier im Faden ablesbar - eine nicht zu ignorierende Anzahl von "Ausrutschern".
Volle Zustimmung. Produkte sind echt top top. Nur die Schwankungen zu hoch. Meinetwegen wäre ich auch mit der entsprechenden Kommunikation a la „wir haben die Dufte von … angepasst“ zufrieden.
 
Meinetwegen wäre ich auch mit der entsprechenden Kommunikation a la „wir haben die Dufte von … angepasst“ zufrieden.
Ich werde den Verdacht nicht los, dass es sich eben nicht um eine bewusste Veränderung handelt.
So lange man sich der Schwankungen im Produktionsprozess nicht bewusst ist, wird's schwierig mit der gewünschten Transparenz. :rolleyes:
 
Ich werde den Verdacht nicht los, dass es sich eben nicht um eine bewusste Veränderung handelt.
So lange man sich der Schwankungen im Produktionsprozess nicht bewusst ist, wird's schwierig mit der gewünschten Transparenz. :rolleyes:
Ja, stimmt. Da liegt wohl eher das Problem.
Bewusste Änderungen am Produkt, gerade auch bei Parfüms, werden auch nicht wirklich kommuniziert. Leider.
 
@RasurKult So ging es mir auch bei der Asian Plum. Die 1. Charge aus Amerika: Was für ein toller Pflaumenduft. Die Seife tief schwarz. Der Nachkauf aus der EU-Charge viel heller und ähnelt der Asian Pear. So, als wären die Zutaten verwechselt worden. Sehr schade

Kann ich fast so unterschreiben !
Fast, weil meine beiden Seifen aus einer (vermutlich) "EU-charge" stammen.
Zumindest sehen (sahen) die Seifen identisch aus, nicht nur farblich sondern auch von der Oberfläche.
Beide waren hellbraun / beige und weit entfernt von schwarz.

Die Qualität und Schäumeigenschaften sind trotz des "Duftunterschiedes" identisch...
Aber das Auge isst ja, ähhh Nase richt ja bekanntlich mit... ;-)
 
Hab doch noch ein Foto der "alten" Asian Plum gefunden. Ok, mit tiefschwarz hab ich leicht übertrieben. Aber dunkel war sie schon. 2018 bei Maggards bestellt.

2019-01-13_13.17.42~2.jpg
 
Man liest ja viel gutes über die A&E Kaizen 2 Seifen, man könnte fast sagen die Seifen werden gehyped. Entsprechend hatte ich letzte Woche die Vanille Vendetta bestellt, heute bekommen und vorhin gleich getestet.
Ich muss sagen der erste Eindruck ist nicht gut, daher könnte ich eventuell noch ein wenig Input von den A&E Experten gebrauchen.
Zuerst zum Duft, die Seife riecht sehr dezent und relativ schwach. Das habe ich zwar nicht erwartet aber es stört mich ehrlich gesagt auch nicht. Angenehm riecht sie schon, der Rest wäre optional.

Der praktische Test folgte sogleich, ich entnehme den Seifen immer ein ca. Mandelgrosses Stück mit einem Ikea Minilöffel (so ein Teil für die Dosierung von Koch- und Backzutaten). Das sorgt dafür, dass die entnommene Menge immer vergleichbar ist.
Aufschäumen ließ sich die Seife wie immer, ich habe vorsichtig Wasser zugegeben bis die Konsistenz und der Glanz so waren, wie ich es bei anderen Seifen mag. Und mir dabei den Arm beim rühren fast ausgekugelt.
Das Resultat sah sehr gut aus, auch akustisch klang der Schaum sehr einsatzbereit.
Jetzt kommt das Problem, beim Auftragen auf die Haut fiel mir schon auf, dass die Seife relativ schlecht deckt, d.h. ich musste mehrfach in die Schale und eine neue Schicht auflegen, die aber auch nur mit Mühe haften blieb.
Die Gleitwirkung war ok, der anhaltende "Geisterschaum" war allerdings nicht wirklich vorhanden. Und zum absoluten Überfluss handelte ich mir am Hals mit einer neuen Feather gleich noch einen Cut und zwei Blutpunkte ein. Das ist für mich sehr ungewöhnlich, vor allem mit dem Lupo .72.
Nach der Rasur hab ich dann nochmal eine etwas größere Menge entnommen und ganz neu geschäumt. Wirklich komplett mit super wenig Wasser, dann schrittweise Wasser dazu und gerührt wie ein Irrer. Dabei wurde immer wieder die Gleitwirkung getestet, bis ich nach knapp 5 Minuten rühren und testen dann absichtlich so viel Wasser zugegeben habe, dass die Seife ein wenig gekippt ist in eine flüssigere Form. Aber auch dann hat sich die Gleitwirkung kaum verbessert.

Es mag nun sein, dass das an mir liegt aber, um ganz offen zu sein, so etwas hatte ich mit keiner Seife bisher. Von der Nivea Creme über Arko, Razorock, Cella, TFS, Goodfellas Smile und Stirling hatte ich solche Probleme noch nie.
Aber vielleicht sind meine Erwartungen auch zu hoch?
Bin auf eure Meinungen gespannt.
 
Guten Abend Nakatomi,

also ich muss sagen, die A&E Seifen UND die After Shave Splash haben bei mir persönlich auch einen Hype ausgelöst. Für mich aktuell die besten Seifen, neben den Wickham, sogar noch vor der Wickham.
Der Duft ist (leider) sehr inkonsistent, selbst wenn man die gleiche Seife kauft.
Trotzdem ist der Duft für meinen Geschmack seht gut und anhaltend, auch wenn er von unterschiedlicher Intensität ist.
Letztendlich zeugt das von inkonsistenten Prozessen bei der Herstellung, aber ich schweife ab, denn die Qualität aller meiner A&E Seifen (4) ist allererste Sahne - im wahrsten Sinne des Wortes und zwar bei allen gleich gut (sehr gut).
Ich bin inzwischen echter Seifenverschwender und gehe mit dem Pinsel direkt in die Seife.
Was soll ich sagen, ich hatte noch nie einen solchen Seifenverbrauch wie bei den A&E’s, aber auch selten eine so grandiosen und genialen Schaum und das in kürzester Zeit ! Mit dem Synthie brauche ich keine 10 Umdrehungen und alles ist gut…
Also ich kann Deine Erfahrungen überhaupt nicht nachvollziehen.

Ich brauche bei den A&E im Verhältnis deutlich weniger Wasser, als bei anderen Seifen.
 
Direkt in die Seife zu gehen klingt in diesem Fall tatsächlich nach einem besseren Ansatz, bei mir ist es so, dass ich einfach Seife mit einem Löffel entnehme.
Ich weiß das hat Nachteile und ist deutlich mehr Arbeit aber ich wollte das jetzt nicht so gerne umstellen.
Heute hatte ich die Menge der Seife erhöht und das Ergebnis war besser, allerdings immer noch nicht annähernd so wie ich die Schmier- bzw. Gleitwirkung von meinen Stirling oder TFS Seifen kenne.
Beim nächsten Mal nehme ich noch mehr Seife und starte mit noch weniger Wasser und dann Mal schauen. Viel mehr kann man, denke ich, eigentlich nicht machen.
Vielleicht sind meine Erwartungen auch einfach nur zu hoch.
 
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